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|14|8|Der echte Maso-Gärtner wirft sich nackt in die Brennnesseln. (Staudo)

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Autor Thema: Botanische Gärten  (Gelesen 3365 mal)

Günther

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #15 am: 31. Januar 2005, 01:24:37 »

Als Botanischer Garten wird in Wien meist der der Uni-Wien angesehen - das ist aber nicht der einzige.
In Schönbrunn gibts auch einen Botanischen Garten, eher unbekannt und meist sehr ruhig.
Und wenn man schon beim Belvedere ist, dann sollte man den Alpengarten dort nicht vergessen, manchmal kann man dort auch Pflanzen kaufen.
Für nicht zu puristisch Veranlagte kann noch das Palmenhaus in Schönbrunn und Hirschstetten (Städtische Gärten) erwähnt werden.
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sarastro

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #16 am: 31. Januar 2005, 08:51:26 »

Also in Wien gefällt mir der pannonische Teil des Botanischen Gartens ganz gut. Ansonsten ist mir dieser Garten zu steif, da ist keinerlei Dynamik drin. Seit fast 30 Jahren ewig dieselben Beete. Ist ja recht mit historischen Gärten und nichts darf verändert werden, aber auch im System könnte man doch etwas Abwechslung hineinbringen. Fällt den fast 40 Angestellten dort gar nichts ein?

Auch im Belvedere könnte man die Steinanordnung im Alpengarten frisch aufsetzen, die sehen wie hingespuckt aus. Aber in einem Staatsbetrieb geht "des jo net so oafoch"!

Mir gefällt der Botanische Garten in Zürich gut, aber auch der Münchner ist super. In Düsseldorf war ich auch einmal vor vielen Jahren, da musste ich natürlich auch den neuen japanischen Garten ansehen. Ein tiptop Garten ist in Hof/Saale zu finden, für Pflanzenkenner ein Eldorado!

Ansonsten sind für mich die beeindruckendsten Botanischen Gärten in Edinburgh und in Göteborg zu finden.

Der schönste Alpengarten befindet sich in der Schweiz in Menzingen/Kanton Zug. 30 m x 7 m, absolut toll!
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Hortulanus

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #17 am: 31. Januar 2005, 09:04:15 »

Die Gärten von Edinburg, Kew und Wisley haben den zusätzlichen Charme, Pflanzenschätze zu beherbergen, die noch original auf die berühmten Sammler zurückgehen.
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riesenweib

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #18 am: 31. Januar 2005, 10:20:09 »

@Sarastro, neuer versuch ;)

... Bot.Garten Brünn als Beispiel. ...bauten die schon einen futuristischen Steingarten, inkl. vieler anderer Akzente.

hier das foto in der zweiten reihe links, ist das der steingarten :o ?? woh!!

lg, brigitte

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will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)

sarastro

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #19 am: 31. Januar 2005, 18:15:20 »

Die schönsten Partien des Steingartens haben die Dodel gar nicht festgehalten! Schade, denn dies kann man auf der ganzen Welt nicht in der Intensität erleben.
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Svenja

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #20 am: 31. Januar 2005, 18:23:04 »

Im Palemnhaus war ich bei meinem letzten Wien Abstich (man gönnt sich ja sonst nix ::) )
Naja dort war eine ziemlich ärmliche Weinachtsstern Austellung.

Ist zwar kein Botanischer Garten, aber ich war jetzt am Donnerstag in BuGa von Essen. Riesiges Gelände.
Wir sind da durch ein Alpinum gelaufen das war irre.
Aber wir konnten unseren Meister nicht dazu überreden auch nen Wasserfall in unser Alpinum zu bauen ;D

Das sah so toll aus

Svenja
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Günther

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #21 am: 31. Januar 2005, 18:32:39 »

Also in Wien gefällt mir der pannonische Teil des Botanischen Gartens ganz gut. Ansonsten ist mir dieser Garten zu steif, da ist keinerlei Dynamik drin. Seit fast 30 Jahren ewig dieselben Beete. Ist ja recht mit historischen Gärten und nichts darf verändert werden, aber auch im System könnte man doch etwas Abwechslung hineinbringen. Fällt den fast 40 Angestellten dort gar nichts ein?

Ich will die Leute dort absolut nicht verteidigen, nur, der Botanische Garten der Uni dient auch Lehrzwecken, und ist nicht nur Schaugarten und Attraktion fürs Publikum.
Verbesserungen sind sicher möglich, aber vermutlich mühsam, vor allem im "amtswegigen" Bereich...
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Svenja

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #22 am: 31. Januar 2005, 18:47:44 »

Dazu kann ich vielleicht was sagen.
Also der BoGa Düsseldorf dient auch zu Lernzwecken. Daher wird das ganze durch die Uni (wir gehören zur Heinrich-Heine-Universität) geleitet und finanziert.
Die Profesorren sagen dann das sie das und das brauchen und zwar seid was weiß ich wann. Die stellen nicht mal eben ihre Beispielpflanzen für die Studenten um.
Wir haben extra Versuchsgewächshäuser (auf dem Dach des Botanikinstituts) wo es immer und immer die gleichen Pflanzen gibt die für Versuche oder fürs Praktikum der Studenten dienen.
Das sind Spinat und Flaveria ab und an mal ein paar Linum und Kapuzinerkresse.
Es liegt nicht an den Gärtnern sondern an der Uni selber. Wenn ihr wüsstest wie gerne wir ein paar Beete mit der Planierraupe in die ewigen Jagdgründe schicken wurden und was neues hinpflanzen wollen.
Noch niemals ein paar Sorten erlauben die uns wirklich, ausser in den absolut reinen Schaubeeten fürs Publikum.

Naja ich will mich ja nicht beschweren immerhin liebe ich den BoGa dennoch über alles ;)

Svenja
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sarastro

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #23 am: 31. Januar 2005, 18:48:09 »

So isses! ::)
Nur wenn man mit anderen Uni-Gärten vergleicht, dann kommen einem doch manche Zweifel...
Aber jetzt soll angeblich ein großer Umbruch bevorstehen, eine Art Umstrukturierung. Ein Teil soll privatisiert werden. Aber genaues weiss ich auch nicht. Schade nur für den Leiter, der sich in letzter Zeit viel Mühe bezüglich Ausstellungen gegeben hatte!

Botanische Gärten müssen sich viel mehr der Bevölkerung stellen, sei es mit Veranstaltungen, Vorträgen, etc., sonst sehe ich auch keinen Sinn dahinter. Nur für Lehrzwecke ist zu wenig und kostet immens viel Geld! Berlin-Dahlem ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie weit es dazu führen kann, wenn Stellen zusammengestrichen werden. Die hinteren Teile dort sind ziemlich desolat, wenn man wieder mit anderen Gärten vergleicht.
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Svenja

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #24 am: 31. Januar 2005, 19:00:50 »

Naja aus Berlin hört man nicht viel gutes :'(
Leider auch vom BoGa Bonn. Von dennen haben wir schon einige Pflanzen übernommen.

Wir haben zum Glück einen angagierten Technischen Leiter (Was es ist kein Geld da? Dann besorgen wir welches!!!) einen doch sehr bekannten Ausbilder ( Was? Staudengärtner von Düsseldorf? Ach dann seid ihr vom Herrn T.) und eine nette Fr. Dr die vieles organisiert.
Ich denke das bei uns der Freundeskreis des BoGa Düsseldorf auch einiges dazu beiträgt.

Zum Glück kann ich sagen das der BoGa Düsseldorf einen ziemlich festen Stand hat, da die Uni sehr großen Wert auf die (momentan durch geführten) Erweiterung legt. (Unsere Anzucht ist ca. 200 m weit weg vom Garten selber und das wird alles zusammen gelegt)

Aber trotzdem. Bei einigen BoGas sorgen sich unsere Meister doch sehr teilweise.

Svenja
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sarastro

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #25 am: 31. Januar 2005, 19:38:00 »

Hier ist es so der Brauch, dass man zu den Herren und Damen Politikern und anderen Gottsobersten einen guten Draht pflegt, in der Hoffnung auf einen etwaigen Geldsegen. Aber etliche Beispiele zeigen es uns doch, dass es eben auf das Engagement und die Initiative der Leitung noch mehr ankommt.
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riesenweib

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #26 am: 31. Januar 2005, 19:48:16 »

änderungen erreichen zu wollen, gleicht auch einem eiertanz; wie Günther und Svenja ganz richtig anmerken sind die "botanischen" vorgaben strikt, auch in wien.

lg, brigitte
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Hortulanus

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #27 am: 31. Januar 2005, 19:51:59 »

Es scheint wohl in den Städten sehr unterschiedlich zu sein. Der Palmengarten in Frankfurt ist eine Institution, die von der Bevölkerung geliebt wird (Ähnliches gilt für den Rhododendron-Park in Bremen). Dennoch haben auch die Geldprobleme. Der wissenschaftliche Boga der Uni liegt recht unbeachtet dahinter und ist eigentlich der vielleicht interessantere.

Hier in Gießen soll angeblich der älteste deutsche Boga sein. Er ist recht klein hat aber den wissenschaftlichen Teil m.E. recht gut in den Schaugarten integriert. Da er mitten in der Stadt liegt, sind seine Möglichkeiten recht begrenzt.

Es gibt wohl keine Bogas, die aus dem Vollen schöpfen können. Sie eignen sich auch schlecht für ein Sponsoring. Soll eine vergängliche Pflanze den Namen eines Stifters tragen? Also beschränkt es sich meist auf Parkbänke oder hin wieder auf Gewächshäuser. Die Lobby der Gärtner ist halt etwas schwach.

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Svenja

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #28 am: 31. Januar 2005, 20:00:11 »

Bei uns kommt leider noch das Problem dazu das kaum ein Düsseldorfer den BoGa Düsseldorf kennt!!!
Als ich in der Schule gesagt hab das ich einen Ausbildungplatz im BoGa Düsseldorf habe kamm immer ein WOOO??? von den Lehrern!!! Sogar von dennen die in Düsseldorf ihr leben lang leben und teilweise ihre Kinder in der H-H-Uni studieren.

Das finde ich traurig, weil ich mir sicher bin das die Uni noch mehr tun wurde wenn sich mehr Leute interessieren und sich vielleicht doch private Sponsoren melden oder Paten wie es das ja in Zoos gibt.
So aller der und der ist der Pate der und der exotischen Pflanze.

Naja der Garten wurde auch erst in den 70ern gegründet was erwartet man in einer Großstadt wo Hunde auf jeden Rasen kacken dürfen aber Kinder nicht spielen können. (Nix gegen Hunde)

Svenja
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Hortulanus

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Re:Botanische Gärten
« Antwort #29 am: 31. Januar 2005, 20:03:52 »

Na, na - nix gegen D'dorf!
Ist 'ne dufte Stadt. Und wenn die Bevölkerung den Boga nicht kennt, sollte die Frau Dr. sich vielleicht mal mehr um das Marketing kümmern als um die Pflänzchen. Kommt den Gewächsen dreifach wieder zugute.

Klappern gehört nun mal zu jedem Handwerk.
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