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Autor Thema: Alternative für Thuja  (Gelesen 10442 mal)

wandersfranz

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Alternative für Thuja
« am: 24. Juli 2011, 23:23:10 »

Ich bin mit unserer Thujahecke dieses Jahr etwas unglücklich, ich habe sie vor 4 Jahren gesetzt um den nervigen Nachbarn auszubremsen. Das hat gut gewirkt und es ist stille eingekehrt, nur habe ich in diesem Frühjahr kaum soviel Wasser reinschütten können wie die Dinger gesoffen haben.
Ich gehe davon aus, das mir mindestens 10 - 15 m Hecke eingehen, da sie halt wohl sehr flach wurzeln und mein Wüstensandboden sehr wenig Wasserhaltekraft hat und trotz fetter Mulchdecke rasend schnell austrocknet.
Jetzt frage ich mich, was ich aus diesem Dilemma wohl machen kann, wenn mir die Hecke kaputt geht. Neue Thuja nachsetzen traue ich mich kaum.
Habt ihr vielleicht für mich Ideen, was ich Wintergrünes anstatt Thuja in meine Wüste setzen könnte ausser Weihrauch oder Affenbrotbaum, was diesen Boden besser verträgt und tiefer wurzelt
??? ??? ???
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Dicentra

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #1 am: 24. Juli 2011, 23:39:27 »

Mir fällt nur Eibe ein. Hart im Nehmen, kann ungestraft zurückgeschnitten werden, wächst aber nicht so fix wie Thuja.

LG Dicentra
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chris_wb

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #2 am: 24. Juli 2011, 23:40:58 »

Das wäre auch meine Empfehlung. Wobei hier auf trockenem Sandboden auch noch keine Thuja eingegangen ist, wenn sie einmal eingewurzelt ist. Ein paar von den Dingern stehen hier noch rum, und machen auch bei größter Trockenheit keinerlei Zicken.
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wandersfranz

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #3 am: 25. Juli 2011, 09:31:31 »

Eibe hört sich ja interessant an, scheint ja mehr als robust zu sein. Ich wundere mich nur, wie extrem unterschiedlich die Preise zu Pflanzen sind, wenn man danach gockelt.

@ chris, bei dir werden es aber wohl ältere Exemplare sein, die sind dann scheinbar nicht mehr so anfällig?
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wollemia

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #4 am: 25. Juli 2011, 09:38:43 »

Wenn die Thuja bodenbedingt tatsächlich unter Trockenheit leidet, wird es Eiben nicht besser gehen.

Ich vermute eher, dass die Thujen keine adäquaten Wurzeln ausgebildet haben, z. B., weil das Wurzelwerk vorm Pflanzen beschädigt war oder die Wurzeln drehwüchsig waren.

Mit immergrünen Heckenpflanzen wird es schwierig, Lorbeerkirsche ist in deiner Gegend keine Alternative.

Liguster ist wintergrün, erreicht aber natürlich nicht die Höhe von Thujen.

Ansonsten: Hainbuche, die käme mit dem Boden zurecht und hält das abgestorbene Laub bis zum Frühjahr.
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Staudo

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #5 am: 25. Juli 2011, 09:58:28 »

Nach vier Jahren sollte Thuja eingewachsen sein und eingewachsene Thuja vertrocknet nicht. Wenn man allerdings den Verlockungen der Sonderangebote nicht widerstehen konnte und nahezu wurzellose Thuja von 1 Meter Höhe gekauft und gepflanzt hat, dauert es schon eine Weile, bis die Wurzeln ersetzt wurden. In der Zeit kümmern die Pflanzen vor sich hin.
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Mediterraneus

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #6 am: 25. Juli 2011, 13:20:27 »

Ich würd die Thuja erstmal lassen (wenn sie nicht komplett hin ist).

Ne wirkliche Alternative gibts nicht, zumindest nicht für Smaragd-Thuja =schmale grüne Mauer ohne Schnitt (höchstens noch Taxus fastigiata).

Warum ist Kirschlorbeer (oder portugiesiescher Kirschlorbeer) keine Alternative in 7 b ?
Die Hecke wird halt breiter als Smaragt-Thuja.
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wollemia

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #7 am: 25. Juli 2011, 13:32:45 »

Warum ist Kirschlorbeer (oder portugiesiescher Kirschlorbeer) keine Alternative in 7 b ?

Wandersfranz wohnt nicht soo weit weg von Staudo, und in dessen Gegend leidet Lorbeerkirsche immer mal wieder in strengeren Wintern.

Ich denke, entsprechende Sorten werden dort überleben - aber ob das noch eine ansehnliche Hecke gibt, bezweifle ich.
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Mediterraneus

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #8 am: 25. Juli 2011, 13:36:59 »

äehm, ich komm aus "Bayern" und Kirschlorbeerhecken sind hier absolutes 0815 !
Hier ist Zone 7 a. Bei wandersfranz etwa gut 100 km westlich von mir sollte es auch gehen (vielleicht nicht gerade mit "Rotundifolia")

(ist Staudo nicht aus Brandenburg? )
« Letzte Änderung: 25. Juli 2011, 13:39:27 von Mediterraneus »
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wollemia

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #9 am: 25. Juli 2011, 13:44:43 »

Sorry, ich war im falschen Eisenberg.

Ja, in der Gegend ginge Lorbeerkirsche von der Winterhärte natürlich.
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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #10 am: 25. Juli 2011, 13:47:09 »

In der PALZ geht das scho ;D
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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #11 am: 25. Juli 2011, 13:52:26 »

Wandersfranz, stehen die Thula konkurrenzfrei? Hier in der Nachbarschaft ist eine Hecke, die gut wächst - bis in die Nähe eines Feldahorns. Sie werden kleiner, und ein paar sind abgestorben.
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macrantha

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #12 am: 25. Juli 2011, 14:10:11 »

Also hier sind die (meisten) Kirschlorbeersträucher wintergrün (ist ja auch eine Sortenfrage), aber gerade in diesem Winter haben wieder ettliche Exemplare gelitten.
Vielleicht halten sie etwas mehr Trockenheit als Thuja aus, dafür aber wieder weniger Wintersonne.
Wenn es also wirklich so extrem mit der Trockenheit ist, würde ich von etwas winter/immergrünem absehen und eher Richtung Hainbuche oder Ribes aureum gehen ... (je nachdem wie hoch und breit das ganze werden soll/darf).
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marcir

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #13 am: 25. Juli 2011, 14:23:45 »

Heute würde ich auch Hainbuche nehmen.
Wie oben gesagt, die Blätter werden braun, bleiben aber dran bis zum Frühling, also praktisch fast blickdicht.

Lorbeer wächst wie verrückt und braucht viel mehr Platz in der Breite.

Thujas sind nach dem Einwurzeln kaum zu töten.
Alle anderen Bäume liessen die Blätter hängen in der viermonatigen Trockenzeit, die Thujen zeigten nicht die geringste negative Reaktion, sie wuchsen einfach weiter.

Ich würde abwarten und schauen was passiert.
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Mediterraneus

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Re:Alternative für Thuja
« Antwort #14 am: 25. Juli 2011, 14:26:47 »

Sehr sonnige Lagen bei Dauerfrost sind für alle Immergrünen Gift. Da kann der Kirschlorbeer schon mal braun werden, treibt aber wieder aus. Bei mir aber noch nicht passiert.

Wie schon gesagt wurde, Prunus laurocerasus wird breit und schaut frei wachsend eh schöner aus als geschnitten. Freiwachsend wäre die Hecke dann mehrere Meter breit ;)
« Letzte Änderung: 25. Juli 2011, 14:29:10 von Mediterraneus »
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