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News: Da tun sich ja ganz neue Suizidmöglichkeiten auf: Verrottung in eigenem Kompost. (Dunkleborus)
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02. Juli 2021, 13:36:54
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News: Da tun sich ja ganz neue Suizidmöglichkeiten auf: Verrottung in eigenem Kompost. (Dunkleborus)

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|29|11|In diesen Thread kann ich nicht reinschauen, ohne den Spontandrang zu unterdrücken, beim hiesigen Baustoffhandel einige Dutzend Kubikmeter Splitt zu ordern. (anonymes Zitat)

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Autor Thema: Re:Red Blob und Histogramme  (Gelesen 2098 mal)

frida

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #15 am: 22. Juli 2011, 15:20:30 »

Auch von mir ein dickes Danke, Thomas, etwas mehr habe ich nun schon begriffen. Ich finde Deine Interpretation des Mangoldbildes auch überzeugend, nur der eine magentafarbene Stiel ist mir jetzt zu grell.

Was ich nicht verstehe, wenn ich mit meinem GIMP die Gradationskurve aller Kanäle anschaue, ist sie eher mittig und schlägt nicht links an wie bei Dir. Ich empfinde das Bild auch nicht als unterbelichtet, sondern ich sehe die Verschiebung der Blau- und Grüntöne.

Doch woher kommt es, dass einzelne Farbkanäle nicht optimal belichtet sind? Bei diesem Mangoldbild verhalten sich die einzelnen Farben "in echt" zueinander, wie ich es abgebildet habe, oder? Und durch die EBV kann ich sie so verschieben, dass der Eindruck uns "richtiger" erscheint?

Letztlich muss man natürlich im Kopf behalten, dass die Farbgebung eines Fotos immer einer Interpretation des Gesehenen ist. So wird man z.B. eine Nachtaufnahme, bei der das gelbe Kunstlicht völlig auf Tageslichtweiß getrimmt wurde, als künstlich empfunden wird.
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Thomas

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #16 am: 22. Juli 2011, 15:24:16 »

frida, warum Gimp das anders zeigt, kann ich nicht sagen.

Zur Frage nach der suboptimalen Belichtung in den Farbkanälen: Letztlich ist das Problem der Sensor, dessen Tonwertumfang nicht ausreicht. Dadurch kann es zu Blobs kommen, wie sie Birgits Beispiel deutlich zeigt. Bei deinem Foto war es ja nur grenzwertig.

Und deinem letzten Satz kann ich nur zustimmen.

Liebe Grüße
Thomas
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Thomas

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #17 am: 22. Juli 2011, 15:25:45 »

mit meinem GIMP die Gradationskurve aller Kanäle anschaue, ist sie eher mittig und schlägt nicht links an wie bei Dir.

Meinst du damit vielleicht das Original? Ich hatte ja nur das von dir eingestellte, stark komprimierte JPEG.

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frida

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #18 am: 22. Juli 2011, 15:35:06 »

Ich habe mir jetzt mal die Gradationskurve von dem verkleinerten Bild anzeigen lassen - ein vorbildlicher Berg. Ich verstehe das alles nicht so recht.



mangold_snapshot3.jpeg

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Treasure-Jo

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #19 am: 22. Juli 2011, 15:36:38 »

...interessanter, hilfreicher Beitrag !!! :D
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Liebe Grüße

Jo

Thomas

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #20 am: 22. Juli 2011, 15:43:19 »

Hier dein gepostetes Bild mit der Gradationskurve in Photoshop CS5.

Ist das bei dir wirklich auch das gepostete Bild?

Liebe Grüße
Thomas

P.S.:
Muss gleich weg.
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Thomas

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #21 am: 22. Juli 2011, 16:32:42 »

Hier ein Beispiel, wie sich Histogramme unterscheiden, wenn ein Foto bearbeitet wird.

Zuerst das Raw:



Hier das gleichzeitig in der Kamera erzeugte JPEG:



Hier das von mir bearbeitete Bild:




Liebe Grüße
Thomas
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frida

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #22 am: 22. Juli 2011, 19:38:37 »



Ist das bei dir wirklich auch das gepostete Bild?



Ja. Vermutlich meint GIMP etwas anderes als PS. Wer schlauer ist als wir, erkläre bitte!
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Faulpelz

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #23 am: 25. Juli 2011, 21:05:59 »


Deshalb fotografiere ich Fotos mit extremen Tonwertumfängen lieber im Raw-Format und in der höchstmöglichen Farbtiefe, damit ich in der Nachbearbeitung jedenfalls den größtmöglichen Spielraum habe. Mit der höheren Farbtiefe steigere ich zwar nicht den Tonwertumfang des Sensors, aber es stehen mehr Zwischentöne zur Verfügung, d.h. die Tonwertabstufung ist feiner. Das macht Anpassungen weniger auffällig.

Thomas vielen Dank für deine Erklärung und für deine Mühe bezüglich der Einstellung der Histogramme. War gerade wieder mal beruflich arg im Stress und habe somit nicht früher geantwortet. Langsam begreife ich immer mehr, warum das Fotografieren in Raw so wichtig ist. Was die Belichtung anbelangt, hat man mit Raw-Dateien einen wesentlich größeren Spielraum als bei JPEG. Auch farblich ist mehr drin. Ich kriege jedoch einen absolut verpatzten Weißabgleich mit Raw ebensowenig hin wie mit einer JPEG-Datei. Darum habe ich immer einen Horror, wenn die Farbe daneben ist. Manche Fotos lassen sich sehr gut mit der Weißabgleichpipette korrigieren, bei manchen allerdings hilft rein gar nichts. Diese Erfahrung habe ich mit Farbkorrekturen von Rawdateien gemacht. Unlängst habe ich mal ein interessantes Podcast gesehen. Dort wird zum Zwecke der Weißabgleichkorrektur eine Graukarte ins Bild gelegt. Die Fotografin musste ein Hotelzimmer fotografieren, wo natürlich heikle Kunstlichtsitutationen vorherrschten. Sie hat zuallererst eine Graukarte auf das Bett gelegt und das Zimmer dann mit der Karte abfotografiert. Das nächste Foto dann ohne Graukarte abgelichtet. Bei der Bildbearbeitung am PC holt man sich beide Fotos nebeneinander her, also man lädt beide Bilder in Photoshop, tippt dann mit der Pipette auf die Graukarte und dann ins Foto ohne Graukarte. So lässt sich anscheinend auch ein optimaler Weißabgleich erzielen.

LG Evi

Birgit.s., dir ebenso ein herzliches Vergelt´s Gott für deine Erklärungen und das Posten von Histogrammen.
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Faulpelz

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #24 am: 25. Juli 2011, 21:08:09 »


Ja. Vermutlich meint GIMP etwas anderes als PS. Wer schlauer ist als wir, erkläre bitte!

Liebe Frida, darauf mache ich mir auch keinen Reim und bin ratlos und leider auch nicht schlauer. Ich glaube, du musst jetzt doch öfter mit deinem CS5 arbeiten ;). Gimp schwindelt :P

LG Evi
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birgit.s

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Re:Red Blob und Histogramme
« Antwort #25 am: 17. August 2011, 10:24:40 »

Ich habe gestern etwas über Histogramme gelesen. Zwischen Gimp und Photoshop bestehen Unterschiede in der Berechnung der Histogramme. So wird wohl unter anderem eine unterschiedliche Anzahl von Pixeln für benötigte Quersummen genommen usw. Das erklärt Unterschiede in den Histogrammen, außerdem sollte man bedenken das Gimp mit 8 Bit Farbtiefe rechnet, Photoshop mit 16 Bit. Ich kann mir vorstellen das dieses bei Bildern mit hohem Dynamikumfang auch eine Rolle spielen kann.

Hier auch noch ein Link mit dem Hinweis auf unterschiedliche Histogrammdarstellung innerhalb von Gimp.

Gruß Birgit
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Traue keinem Bild welches Du nicht selbst bearbeitet hast.
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