Aster amellus 'Veilchenkönigin' (Foerster, 1956) - Foto: Steingarten im Bornimer Foerster-Garten.
Da wir im Foerster-Thread über diese Sorte sprachen, habe ich sie genauer unter die Lupe genommen, war aber von der angebl. Farbintensität etwas enttäuscht. Auch kommt sie ein wenig "dürr" daher. Ist das typisch?

Aster amellus 'Veilchenkönigin'
Foerster schreibt: "... die späteste der dunklen und absolut edlen Amellus-Sorten, ... Sie paßt auch in Steingärten; die Wirkung ist überraschend. Langspielplatte! ..." (aus: Best.-kat. 15. Ausgabe, 1967/69)
Inken, ich habe sie an mehreren Stellen hier gepflanzt, sehr mager und trocken, den halben bis dreiviertel Tag Sonne (je nach Jahreszeit), gebe allerdings im Frühjahr gut Mist auf die Füße.
Was kann ich sagen, es sind die unkompliziertesten, leuchtkräftigsten (bes.bzgl Fernwirkung, richtige Farbkugeln im Garten), kompaktesten und dankbarsten Astern, die ich habe.

(sogar die Schnecken lassen sie weitgehend in Ruhe, gehen lieber an die Astern alpinus daneben)
Wenn es nicht so viele andere schöne Pflanzen gäbe und mein Platz nicht so beschränkt wäre, würde ich sie noch viel öfter pflanzen, sie blüht ja sehr lange und über eine Zeit, wenn vieles im Garten schon vorbei und die Herbstblüte noch nicht so richtig im Gange ist!
Bei der Staudensichtung hat sie wohl als einzige amellus 'ausgezeichnet' erhalten und bei mir würde sie das auch bekommen

Auch die kompakten Samenpuschelstände sind über den Winter lange attraktiv...
wäre das vielleicht was für dich, ein Teilchen jetzt oder im Frühjahr?