In habe im Verhältnis zur Gartengröße recht viele Asternbeete und setze vor der Asternblüte auch auf regelrechte Blütenwellen von Geophyten.
Nach den Standortsprüchen eignen sich für die Kombination mit klassischen Herbstastern am besten Narzissen und Camassien.
Im Februar/März blühen Massenbestände von Kleingeophyten. Meist dominiert eine Art, etwa Galanthus, Crocus tommasinianus, Chionodoxa, Leucojum etc.
Im April/Mai blühen zwischen den Astern größere Mengen Ajuga reptans, Phlox divaricata und diverse Narzissen. Mit N. pseudonarcissus, N. triandra und den späten N. poeticus ist von Anfang April bis Mitte Mai immer für Blüten gesorgt. Der Phlox ist ideal zur Astern-Unterpflanzung, da die zunehmende Beschattung nach der Blüte genau seinem Vegetationsrhythmus entspricht.
Im Mai und Juni blühen dann größere Bestände von Camassia leichtlinii.
Anschließend könnte man zwar Papaver orientale und Allium einsetzen, um auch die letzte Blütenlücke zu schließen, aber ich verzichte darauf und nutze diese Arten nur im Zusammenhang mit Astern für trockene Freiflächen. Es sind ohnehin nur vier Wochen, denn ab Ende Juni blühen ja schon die ersten der dauerblühenden Astern, welche bis in den Spätherbst durchblühen.
In meinem Garten sind viele Sichtachsen so angelegt, daß auch in der Zeit vor der Asternblüte in den angrenzenden Beeten so viel anderes blüht, daß es gar nicht stört, daß die Asternbeete "nur grün" sind, was ja auch mal ganz angenehm sein kann.