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Autor Thema: Astern 2011  (Gelesen 110383 mal)

Danilo

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Re:Astern 2011
« Antwort #405 am: 09. Oktober 2012, 19:56:39 »

'Arcturus' begeistert mich.

Das ist meine Lieblingsaster. Ich verwende sie in fast allen Beeten, weil sie so unproblematisch und reichblühend ist.



Die dunklen Typen versagen hier leider mehrheitlich, wobei die Trockenheit kein Problem ist -klar, da von A. laevis in die Wiege gelegt-, sondern eher die Krankheitsanfälligkeit.

Die norddeutsche Antwort auf 'Arcturus' ist daher wohl 'Elfenreigen', eine der schönsten und hier die mit Abstand gesundeste A. laevis-Hybride.
Die eindrucksvollste ist aber zweifellos 'Herbstmorgen', die gern zu A. novi-belgii gestellt wird, aber erkennbar ähnlicher Hybridbildung unterliegen dürfte wie die übrige A. laevis-Sortenschar. Eine kräftig horstige, aber nichtwuchernde weiße Blütenwolke mit dunklem Laub, die dieses Jahr in allen Dimensionen sogar Eupatorium 'Riesenschirm' buchstäblich in den Schatten stellt. Eine grandiose Wildaster, wie auch 'Elfenreigen' von Peter zur Linden.
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2012, 19:57:58 von Danilo »
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Katrin

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Re:Astern 2011
« Antwort #406 am: 09. Oktober 2012, 20:00:16 »

Das ist interessant, bei sät sich 'Arcturus' weder aus noch bekommt diese Aster Mehltau. Genaugenommen kann ich mich nicht erinnern, jemals einen Asternsämling gefunden zu haben, und das, obwohl ich nicht abschneide und viele anderen Stauden sich sehr wohl aussäen.
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

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Danilo

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Re:Astern 2011
« Antwort #407 am: 09. Oktober 2012, 20:03:07 »

So ist es, man sollte sich beim Bestimmen von Blütenstauden in einem Forumsbild zurückhalten, denn entweder stimmt die Farbwiedergabe nicht oder sonst ein Fehler schleicht sich ein. Ich hätte bei dieser Farbe totsicher auf 'Jenny' oder 'Dwarf Jenny' getippt, denn die Höhe und Blütezeit ist ja nicht ersichtlich.

Sehe ich genauso. Hat bei Astern ebensowenig Sinn wie bei Chrysanthemen und Phlox, auch dank der inzwischen kaum mehr überschaubaren Großhandel- und Baumarktsortimente.

Staudo hat das voriges Jahr schön demonstriert: :)

Die abgebildeten Aster-novae-angliae-Blüten stammen nicht von 'Herbstschnee', 'Rosa Sieger', 'Violetta', 'Paul Gerber' und 'Alma Pötschke'.



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Danilo

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Re:Astern 2011
« Antwort #408 am: 09. Oktober 2012, 20:12:40 »

Genaugenommen kann ich mich nicht erinnern, jemals einen Asternsämling gefunden zu haben, und das, obwohl ich nicht abschneide und viele anderen Stauden sich sehr wohl aussäen.

Auch diesen Aspekt diskutierten wir ja schon in der Vergangenheit, und ich habe dieses Jahr noch genauer darauf geachtet.
Katrin, bei uns beiden dürfte die einfach die gärtnerische Philosophie Schuld sein, die schlichtweg nicht zur generativen Ausbreitungsstrategie der Astern passt - Rohbodenpioniere haben hier keine Chance.
Erstmals überhaupt fand ich einen Rauhblattaster-Sämling im Garten, doch nur weil dort eine Brunnera erfroren und entsprechend Platz hinterlassen hat.
Hingegen sind bei meiner Oma, die ständig hackt und überall Erde bewuchsfrei hält, wie jedes Jahr Dutzende von Rauhblättern aufgegangen, die jetzt alle zu blühen beginnen. Die Samen sind natürlich von meinen Pflanzen hinübergeflogen. Meine Oma freut's (noch), sie hatte einst nur die 'Alma Pötschke'. ;D
 
Tatsächlich fand ich auch zwischen bzw. rund um die A. dumosus-Bestände Tausende von Sämlingen, die jedoch allesamt bis Juni irgendeiner Form natürlicher Auslese erlegen sind, meist wohl der traditionellen Frühjahrstrockenheit, der die jungen Astern noch nicht gewachsen sind.

Im übrigen sind die genannten hier die einzigen generativen Nachkömmlinge im Asternreich.
Ich hatte vermutet (sogar gehofft), daß auch A. ericoides oder gar die Hybride A. x amethystinus mal auftauchen würde, überhaupt mehr Sämlinge von Arten, die zu mindestens zwei verschiedenen Klonen im Garten stehen, aber bis auf wenige A. divaricatus im Wegpflaster absolute Fehlanzeige.

« Letzte Änderung: 09. Oktober 2012, 20:21:48 von Danilo »
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Katrin

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Re:Astern 2011
« Antwort #409 am: 09. Oktober 2012, 20:24:41 »

Ich käme fast in Versuchung, einen kleinen Beetteil zu hacken ;) , denn ich hätte gerne Astersämlinge, einfach weils spannend ist und weil sie rasch wachsen. Phlox und andere haben scheints weniger Probleme mit Mulch, die tauchen in großer Zahl auf.
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troll13

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Re:Astern 2011
« Antwort #410 am: 09. Oktober 2012, 20:28:32 »

Ich beobachte hier seit diesem Frühjahr auch erstmals zwei Asternsämlinge, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide haben sich ca, 1 Meter voneinander entfernt an einer Pflasterkante in sandig humosem Substrat etabliert und sind kürzlich zur Blüte gekommen.

Nr. 1 ist im ersten Jahr ungefähr 50 cm hoch geworden und blüht mit ca. 2,5 cm großen Blüten in einem recht großen lockeren Blütenstand und einer Blütenfarbe, die einen Tick dunkler ist als 'Pink Star' die in diesem Beet zusammen mit 'Coombe Fishacre' und 'Lady in Black' steht.
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Re:Astern 2011
« Antwort #411 am: 09. Oktober 2012, 20:31:21 »

Ich käme fast in Versuchung, einen kleinen Beetteil zu hacken ;) , denn ich hätte gerne Astersämlinge, einfach weils spannend ist und weil sie rasch wachsen.

Eben. ;) Vor allem bei den raritären Formen. Aber genau deswegen sind sie wohl so selten, die verweigern sich einfach der Selbstaussaat.

Was definitiv Grundvoraussetzung ist, ist das Vorhandensein zwei genetisch verschiedener Klone, ist ja bei so vielen anderen Stauden genauso.
Kleine Rauhblätter gibts hier auch erst, seit mehr als eine Sorte im Garten steht.
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troll13

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Re:Astern 2011
« Antwort #412 am: 09. Oktober 2012, 20:32:16 »

Nr. 2 ist eher ein Aster dumosus Typ, obwohl ich seit etlichen Jahren keine Kissenaster mehr im Garten habe.

Die Pflanze ist bisher nicht einmal 20 cm hoch und hat ca 3 cm große hellrosa Blüten.
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Re:Astern 2011
« Antwort #413 am: 09. Oktober 2012, 20:33:05 »

Mist! >:(

Bilder vertauscht. :P
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Danilo

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Re:Astern 2011
« Antwort #414 am: 09. Oktober 2012, 20:34:48 »

Nr. 1 ist im ersten Jahr ungefähr 50 cm hoch geworden und blüht mit ca. 2,5 cm großen Blüten in einem recht großen lockeren Blütenstand und einer Blütenfarbe, die einen Tick dunkler ist als 'Pink Star' die in diesem Beet zusammen mit 'Coombe Fishacre' und 'Lady in Black' steht.

Wenn das Blattwerk links unten dazugehört, hat die eher was von der Novi-Belgii/Dumosus-Gruppe, finde ich. Passt so gar nicht zu den vermeintlichen Elternastern. Aber authentisch verhalten sich die Sämlinge ja sowieso erst im zweiten Jahr - vor allem in puncto Blütezeit und Ausbreitungsdrang. :)
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Re:Astern 2011
« Antwort #415 am: 09. Oktober 2012, 20:35:28 »

Mist! >:(

Bilder vertauscht. :P

Das erklärt alles. ;D
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Re:Astern 2011
« Antwort #416 am: 09. Oktober 2012, 20:35:46 »

Aster 'Arcturus' und 'Calliope' besitzen A.-laevis-Blut, aber das von A.novi-belgii überwiegt irgendwie. Schön sind auf jeden Fall die dunklen Stängel. Trotzdem, ein Nachteil darf nicht verschwiegen werden: bei uns säen sich die Dinger derart aus, dass es nicht mehr normal ist. Allerdings sind wiederum auch einige schöne Sämlinge dabei, die es wert wären, weiter zu beobachten. Mehltau ist hier nicht das Thema, eher der gakelige Wuchs, mit dem viele nichts anzufangen wissen.

Eine weitere Aster-laevis-Hybride habe ich selektiert. Sie scheint eine Kreuzung mit A.lateriflorus zu sein. Der Wuchs ist locker-tannenbaumartig, sie wird bis 120 cm hoch und besitzt himmelblaue Blüten, die einen Durchmesser von etwa 3 cm aufweisen. Eine herrliche Aster mit viel Charme und gesundem, standfesten Wuchs! Ihr Name lautet 'Präriewind'.

Aster lateriflorus-Hybriden sind auch 'Gernot' und 'Speyrer Herbstwoge'. Auch sie sind imposant in ihrer Gestalt, haben aber eintönige, weißlichblaue Blütenfarben. Für mich eindeutig die beste der A-lateriflorus-Hybriden ist 'Chloe'. Ich staune jedes Jahr über diese Kaskaden an weißen Blüten!

So ist es, man sollte sich beim Bestimmen von Blütenstauden in einem Forumsbild zurückhalten, denn entweder stimmt die Farbwiedergabe nicht oder sonst ein Fehler schleicht sich ein. Ich hätte bei dieser Farbe totsicher auf 'Jenny' oder 'Dwarf Jenny' getippt, denn die Höhe und Blütezeit ist ja nicht ersichtlich.

@Sarastro,

Danke für Deine Erläuterungen, sehr hilfreich !!!

LG

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Liebe Grüße

Jo

sonnenschein

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Re:Astern 2011
« Antwort #417 am: 09. Oktober 2012, 20:45:26 »

Rauhblätter sind total spannend, ich habe einige sehr sehr schöne, auffallend großblumige Sämlinge von verträglicher Höhe in unterschiedlichsten, auch neuen Farben.
Meist von Sämlingen aus den letzten 10 Jahren, die ich alle in den Park abgeschoben hatte.
Aber in diesem Jahr haben wir im Park (gehackte Erde ;) ) schätzungsweise 200 Sämlinge kurz vor der Blüte vernichtet. Nicht gehackt werden kann direkt an den Rosen und da kann so ein Rauhblatt auch als einjähriger Sämling schon ganz schön Schaden anrichten.
Schweren Herzens werden wir, so denn die Zeit dazu bleibt, die Rauhblätter vorm Winter abschneiden oder besser - brechen ;) .
Wenn sie erst einmal leben, dann kann ich sie nur ganz schlecht "totmachen" :'( .
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2012, 20:45:48 von sonnenschein »
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Es wird immer wieder Frühling

Treasure-Jo

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Re:Astern 2011
« Antwort #418 am: 09. Oktober 2012, 20:47:09 »

"sehr sehr schöne, auffallend großblumige Sämlinge von verträglicher Höhe in unterschiedlichsten, auch neuen Farben."

Das hört sich spannend an!!! Hast Du Fotos? Das wäre toll!!!

LG

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Re:Astern 2011
« Antwort #419 am: 09. Oktober 2012, 20:48:22 »

Nr. 1 ist im ersten Jahr ungefähr 50 cm hoch geworden und blüht mit ca. 2,5 cm großen Blüten in einem recht großen lockeren Blütenstand und einer Blütenfarbe, die einen Tick dunkler ist als 'Pink Star' die in diesem Beet zusammen mit 'Coombe Fishacre' und 'Lady in Black' steht.

Wenn das Blattwerk links unten dazugehört, hat die eher was von der Novi-Belgii/Dumosus-Gruppe, finde ich. Passt so gar nicht zu den vermeintlichen Elternastern. Aber authentisch verhalten sich die Sämlinge ja sowieso erst im zweiten Jahr - vor allem in puncto Blütezeit und Ausbreitungsdrang. :)

Ich staune jedenfalls wie gesund die beiden trotz des recht trockenen Standorts sind. Beide haben sogar schon gut entwickelte Grundknospen entwickelt. Das schaffen getopfte Stecklinge oft nicht einmal im zweiten Winter.
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