Hallo Zusammen,
ich muss mal Eure Kreativität anzapfen, denn ich komme einfach nicht "weiter" mit einem speziellen Pflanzproblem.
Bekannte von mir wünschen sich ein schönes Gehölz (bzw. ich riet aus gestalterischen Gründen dazu

)
Standort: vollsonnig bis zum frühen Abend, Hanglage (recht steil), im Winter sehr nasser Boden und angeblich auch im Sommer nicht austrocknent (die etwa 4m entfernte terrassierte Fläche am Hangfuß ist im Sommer jedenfalls gut feucht. Boden dürfte lehmig sein aber mit extrem geringer Humusauflage.
Wünsche:
Ein Kleinbaum/Großstrauch oder max. mittelgroßer Baum (oder seeeehr langsam wachsend), dabei ein eher bizarrer Wuchs (jedenfalls keine Kugel- oder Säulenform). In der Gesamterscheinung eher locker, damit nicht zuviel Schatten aufs Nachbargrundstück geworfen wird.
Damit man es sich etwas vorstellen kann, habe ich ein Bild eingefügt; das Iris pseudacorus-Gestrüpp hat sich von selbst angesiedelt, Teich gibt es dort keinen! Das unmotiviert gepflanzte Gesträuch mitten im Hang wird weichen müssen.
Ich habe Sorge, dass Ahorne (egal, ob A. griseum, triflorum, conspicuum 'Phönix' und andere) die Winternässe nicht vertragen.
Wie schnell wächst Nyssa und würde sie mit dem Lehm klarkommen?
Alnus glutinosa 'Aurea' wird anscheinend zu groß, Alnus glutinosa 'Imperialis' fände ich gar nicht übel, aber ist eben leider nur im Sommer zierend.
Cercidiphyllum finde ich klasse, denke aber, dass er zu schnell zu groß wird.
Ob ein Nothofagus antarctica mit dem Boden klar kommt? Ich kann so schlecht einschätzen, wie genau die Feuchte zwischen Sommer und Winter schwankt.
Ich brauche im Prinzip ein Gehölz, dass auf feuchten Standorten gut zurechtkommt, dem aber kurzzeitiges Trockenfallen (extreme Hanglage!) dann doch nichts ausmacht

Habt ihr eine gute Idee?
LG
macrantha
P.S. Betla albosinensis werde ich vorschlagen, weiß aber nicht, ob eine Birke genehm ist ...