na ja ich oute das alter unseres gartens, meine eltern haben 1965 einen blanken acker (3000m2) als wochenend- und ferienort gekauft, mit 4 alten obstbäumen (sommerbirne, 10m hoch, lederapfel, niedriger, und den damals 40,50 jährigen nussbaum, weichsel gute 7m hoch mit fantastischen früchten). sie haben fliederhecken (s. vulgaris) gesetzt, eine sch...ahornwindschutzheckehecke, wo der baumschuler ihnen spitzahorn statt feldahorn verkauft hat. viele obstbäume inklusive mandelbaum, alle halbstamm. ginster, goldregen, schneeball, roseneibisch, tamariske, einen weissen gefüllten flieder, einen blauen gefüllten flieder, eine hundsrose, eine dunkelrote berberitze

, eine ditto blutpflaume. kletterrosen, eine jackmannii (in einem versteckten winkel geheimnisvoll leuchtend). die teilweise noch immer leben. die sträucherauswahl war meiner meinung nach ganz einfach von der auswahl beim baumschuler vorgegeben. ja, auch eine fichte, sie hat immer nur vegetiert. genauso wie ein herzerlstock (dicentra, ich war schwer beeindruckt von den blüten) mitten in der prallen sonne, sein leid war kürzer wie das der fichte. herbstastern, pfingstrosen (lactiflora), dahlien gladiolen und tagetes gabs auch, sowie ein, zwei jahre einen gemüsegarten, litt unter der nur am wochenende möglichen zuwendung. (da gabs so ein teil namens Willemsekatalog, ich glaub da wurde manches bestellt. die auswahl war im allgemeinen sicher kleiner, im supermarkt z.b. gabs nicht so viel verschiedenes an samen und blumenzwiebeln, wenn überhaupt). was es sonst noch gab? als volkschulkind ist die wahrnehmung noch sehr selektiv.

und vor allem haben sie mittlerweile mächtige 5 birken und 3 trauerweiden gepflanzt, an den rand eines nicht mehr existenten riesigen wasserbeckens. birken stehen auch 500m weiter im auwald, passt also hier.
die einfahrt war gekiest, die wege und die terrasse bruchsteinplatten. wurde damals viel verwendet glaub ich und war recht günstig. mein schaukelgestell hat der schlosser zusammengeschweisst, steht noch immer.
ein freund meiner eltern hat minibeetelchen mitten in der wiese angelegt, eingefasst von steinen, bepflanzt von stiefmütterchen. die familie hat milde gelächelt, keiner von uns fand das schön. aber Onkel Rudi war entzückt - uhl/nachtigall.
lg, brigitte
mensch, bis ich das neben der arbeit fertiggeschrieben hab, seid's Ihr schon ganz woanders. macht nix. isses so.