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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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Autor Thema: Schokolade  (Gelesen 11634 mal)

fisalis

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Re:Schokolade
« Antwort #180 am: 14. April 2005, 16:25:12 »

Das mit der Schweizer Schokolade ist zwar ein netter Zug von dir, freut mich aber nur halbwegs. Schweizer Schokolade heisst Milchschokolade, nur wegen der Milch ist sie ja bekannt. Milch verdünnt den edlen Kakao, ja lässt ihn in einem undefinierbaren Geschmacksbrei quasi untergehen, analog einem weiteren derartigen Verbrechen, genannt Milchkaffee. Ich esse nur noch Schokolade ohne Milch (gar nicht etwa aus tierrechtlichen Gründen :P), und die schmeckt fast überall besser als in der Schweiz... hier husten die Leute übrigens - wen wunderts - wie wild rum.
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Silvia

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Re:Schokolade
« Antwort #181 am: 22. April 2005, 10:08:13 »

Habe gerade ein Stück Edelschokolade mit 99% Kakao probieren können. Wie Kakao-Pulver, nur nicht so trocken. :-X
So richtig glücklich fühle ich mich jetzt noch nicht, bin gespannt. ;)

LG Silvia
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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

callis

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Re:Schokolade
« Antwort #182 am: 22. April 2005, 10:11:59 »

Zitat
So richtig glücklich fühle ich mich jetzt noch nicht, bin gespannt.

Geh in den Garten zum Buddeln, dann kommt das Glücksgefühl gleich, mit und ohne Schokolade :D

Mach ich jetzt gleich.
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Heinone

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Re:Schokolade
« Antwort #183 am: 22. April 2005, 10:19:07 »

 ;D ;D.

Ich bin ja nun vollständig einer Sorte verfallen, die mir Roland oder Nova Liz (weiß nicht mehr genau, ich glaub, es war Roland, Nova Liz
ist/ißt mehr lila): Moser-Roth, blau-goldene Verpackung, 5 Täfelchen zu 25g, erhältlich in dem Hause, in dem frau/man auch die A...-Rosen ;) erstehen kann. Aber hier geht's ja um Schokolade.

Einmal mußt du die probieren, Silvia. Ein Bruchteil eines Täfelchens ist nicht figurschädlich und führt direkt 8) in die Glückseligkeit, wenn man es diszipliniert nicht kaut, sondern unter dem Gaumen schmelzen läßt. Teste es auf der Fahrt nach Essen. Und schönen Gruß an die MitfahrerIn.
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Wolfgang

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Re:Schokolade
« Antwort #184 am: 22. April 2005, 12:21:04 »

So richtig glücklich fühle ich mich jetzt noch nicht, bin gespannt. ;)
LG Silvia
Das ist nur, so lange die Geschmacksrezeptoren noch in ihrer babylonischen Gefangenschaft des Süßkleisters liegen. Der Weg in die Freiheit braucht seine Zeit.
« Letzte Änderung: 22. April 2005, 12:21:13 von Wolfgang »
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Silvia

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Re:Schokolade
« Antwort #185 am: 22. April 2005, 12:39:11 »

Das ist nur, so lange die Geschmacksrezeptoren noch in ihrer babylonischen Gefangenschaft des Süßkleisters liegen. Der Weg in die Freiheit braucht seine Zeit.

Nicht jede Gefangenschaft ist sooo schlecht. Kann mir Schlimmeres vorstellen. 8)

86% Schokolade ist mir jedenfalls ausreichend, habe ich festgestellt. Ich werde die kleinen Täfelchen aber einer Inspektion unterziehen, Heinone. Und nach einem Pfefferminzbonbon wird auch der Geschmack im Mund wieder besser. Ein leichtes Glücksgefühl überkommt mich. Vielleicht sollte ich es mit Pfefferminzschokolade probieren. ;)

LG Silvia
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Wolfgang

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Re:Schokolade
« Antwort #186 am: 22. April 2005, 13:35:38 »

Sagte das nicht schon Kierkegaard? Irgendwann kriegt der Gefangene Angst vor der Freiheit ...
« Letzte Änderung: 22. April 2005, 13:35:51 von Wolfgang »
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Silvia

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Re:Schokolade
« Antwort #187 am: 22. April 2005, 13:59:47 »

Na sicher, sie bedeutet ja auch Selbstverantwortung. Also, die Selbstverantwortung bezüglich meiner Geschmacksrezeptoren geht jetzt so weit, dass ich ihnen zugestehe, sich an den altbekannten Mustern zu orientieren und auf den Originalgeschmack superteurer Luxus-Schokolade zu verzichten, auch wenn es gerade nicht en vogue ist. Wat de buer nich kennt ... ;)

LG Silvia
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Günther

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Re:Schokolade
« Antwort #188 am: 22. April 2005, 14:06:06 »

Wenn schon, dann noch originaler:

Einfachen Schokoladengetränken wurden gemahlener Mais und andere gemahlene Körner (z. B. Samenkörner des Woll- oder Seidenbaumwollbaums) zugegeben. Überall in Mittelamerika war die Zugabe von zerriebenem Chili sehr beliebt. Die mit Honig gesüßte Honigschokolade dürfte unserer heutigen Schokolade noch am nächsten kommen, auch die Zugabe von Vanille ist bis heute üblich.
Die Azteken verwendeten darüber hinaus Achiote, verschieden Blumen (getrocknet und gemahlen), das Blütenblatt der 'Cymbopetalum penduliflorum', die Blüten des 'Chiranthodendron pentadactylon', eine 'Faserblume' genannte Pflanze, die zur Gattung der Pfeffergewächse gehört, die 'Magnolia mexicana' und die 'Magnolia dealbata'. Außerdem gab es Rezepte mit Piment (Pimienta dioica) oder den Samenkernen der Sapotillfrucht (Pouteria sapota).
Diese Aufzählung an Gewürzen und Zutaten ist keine abschließende Liste, sondern gibt nur eine ungefähre Vorstellung von der Vielfalt der Schokoladenzubereitung bei den Azteken an.

Die Zubereitung der Schokolade war im wesentlichen identisch mit der Zubereitung bei den Maya, deshalb hier nur eine kurze Beschreibung der Arbeitsschritte zur Herstellung von Schokolade wie sie uns vom spanischen Mönch Fray Bernandino de Sahagún, der die Azteken ausführlich über ihre Gewohnheiten befragete, überliefert ist:
"Sie mahlt den Kakao [die Bohnen]; sie zerstampft, bricht und zerkleinert sie zu Pulver. Sie sortiert sie aus, verliest und trennt sie. Sie durchtränkt sie, durchfeuchtet sie, weicht sie ein. Sie fügt sparsam, zurückhaltend Wasser hinzu; sie reichert es mit Kohlensäure an, filtert es, siebt es, schüttet es hin und her, bringt es zum Sprudeln; sie lässt es eine Krone bilden, stellt Schaum her; sie entfernt die Krone, lässt es dickflüssig werden und trocknen, gießt Wasser dazu, rührt Wasser hinein."

Nunja, Sahagun dürfte kaum von "Kohlensäure" gesprochen haben, ich muß mal dasOriginal ausheben 8)
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Wolfgang

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Re:Schokolade
« Antwort #189 am: 22. April 2005, 14:17:33 »

Die Beigaben klingen etwa so wie die für Wein in früheren Jahrhunderten.
« Letzte Änderung: 22. April 2005, 14:17:41 von Wolfgang »
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Günther

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Re:Schokolade
« Antwort #190 am: 22. April 2005, 14:24:41 »

Früher waren die Weinzusätze wenigstens eher "natürlich", heute...
Zuckerfreie Schokolade ist auch ein Modegag, Zucker IST ein Geschmackshilfsstoff. Ein primitiver und beliebter Versuch: Presse Himbeeren und koste den Saft ohne und mit Zucker. Ohne ist er fast geschmackslos, jedenfalls nicht typisch "himbeerig". Auch OT.
Wenn Du verschiedene echte Criollo-Bohnen auftreiben kannst, verschieden fermentiert und geröstet, dann kannst Du ja Experimente machen. Wichtig ist das SEHR LANGE und sehr feine zerreiben, mahlen, stampfen der Masse. Fast ideal ist dazu eine Reibschale, ein kräftiger Arm und viiiiel Geduld.
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Wolfgang

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Re:Schokolade
« Antwort #191 am: 22. April 2005, 15:16:25 »

Zucker IST ein Geschmackshilfsstoff.
Genau. So wie eine Krücke eine Gehhilfe ist.
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Günther

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Re:Schokolade
« Antwort #192 am: 22. April 2005, 15:29:57 »

Oder auch ein Schuh ;D
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Leanida

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Re:Schokolade
« Antwort #193 am: 22. April 2005, 15:53:16 »

Vielleicht sollte ich es mit Pfefferminzschokolade probieren. ;)

Aber erst "nach acht" ;D sorry, konnte nicht widerstehen.

Nach diversen selbsttestreihen mit 100% Kakaoschokoladen, schafsmilch, ziegenmilch etc.Schokoladen bin ich zu der Erkenntnis gelangt, daß meine absolute Lieblingssorte die einfache Vollmilchschokolade von Hachez ersatzweise die von Feodora ist.
Schätze meine Geschmacksnerven lieben ihren "Zuckerknast"...
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Thomas

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Re:Schokolade
« Antwort #194 am: 22. April 2005, 21:38:12 »

Was sagen die Fachleute und Abhängigen zu Dolfin ?

Ist halt die belgische Philosophie ...


Fragend
Thomas
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Kaum macht man etwas richtig, klappt es auch.
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