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Autor Thema: Zurückschneiden der Rosen  (Gelesen 11784 mal)

Dietmar

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Zurückschneiden der Rosen
« am: 19. November 2011, 18:59:04 »

Ich habe als Rosen-Laie mal zwei Fragen an die Rosenspezialisten:

Schneidet Ihr den Rosenstrauch vor dem Winter zurück und wie weit?

Schneidet Ihr auch Kletterrosen zurück und wie weit?

Gibt es zu diesen beiden Fragen eventuell im Internet eine Anleitung?
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Nova Liz

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #1 am: 19. November 2011, 19:11:12 »

Hallo Dietmar
Vor dem Winter wird möglichst wenig zurückgeschnitten,um die Rosen nicht zu einem unnötigen oder gar tötlichen Neuaustrieb anzuregen.
Nur krankes und totes Holz wird entfernt.
Sollten einige lange Triebe stören,kann man diese aber ruhig ein wenig einkürzen,.Das schadet nicht.
Der eigentliche Rückschnitt erfolgt im März,wenn man sieht ,was weggefroren ist und nach abhäufeln der Edelrosen.Diese kann man dann zum besseren Durchtreiben und zum Zweck eines guten Pflanzenaufbaus auf 3 Außenaugen schneiden.
Die historischen Sorten,die nur einmal blühen,werden direkt nach der Blüte(wenn überhaupt)
im Sommer geschnitten,denn sie blühen am Holz das sie im Vorjahr ausgebildet haben.
Bei diesen Rosen kann man auch noch zusätzlich im zeitigen Herbst noch ein wenig nachkorrigieren,wenn sie zu gagelig werden,aber nicht zuviel.
Einmalblühende Rambler sind auch am besten nach der Blüte im Juni zu schneiden.
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Nova Liz

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #2 am: 19. November 2011, 19:15:36 »

Wenn du "Rosenschnitt" googelst,bekommst du eine große Auswahl an Anleitungen,sogar bebildert. ;)
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rosenschule

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #3 am: 19. November 2011, 20:01:35 »

Absolut richtig: Schnittzeit ist März, im Herbst höchstens abschneiden was optisch stört (olle Blüten etc.) Nur Rosen, die garantiert nicht erfrieren wie gallicas oder rugosas kann man schon ab januar schneiden. Was im web so kursiert an Anleitungen bin ich nicht aktuell, gibt es aber sicher viel, auch gute Bücher wie das alte "Das schneiden der Rosen" Aber: Praxis ist immer besser! Am besten im Frühling einen Schnittkurs machen, bei jemand der sich damit auskennt ;)
« Letzte Änderung: 19. November 2011, 20:02:29 von rosenschule »
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rosige Grüße aus Steinfurth

Dietmar

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #4 am: 19. November 2011, 20:57:59 »

Vielen Dank!

Bis jetzt hatte ich noch nie zurück geschnitten, nur abgestorbene Triebe. Ich werde im März versuchen, mal wieder einen Verjüngungsschnitt zu machen.
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ManuimGarten

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #5 am: 19. November 2011, 21:03:29 »

Welche Rosen hast du denn da zum Verjüngen, Dietmar?
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Vulkanrose

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #6 am: 20. November 2011, 00:35:51 »

Hallo Dietmar,

die richtige Zeit für den Schnitt ist wenn die Forsythien bei Dir blühen. Aus diesem Grund habe ich auch eine im Garten.

Jetzt kannst Du natürlich auch schon was machen. Totes Holz kann entfernt werden. Edelrosen die zu hoch sind schneide ich auch jetzt um im Frühjahr nicht soviel Schnittabfall zu haben. Natürlich nicht auf 3 bis 5 Augen sondern höher. Der Frost haut noch rein und reduziert wieder. Der entgültige Schnitt erfolgt dann im Frühjahr.

Mit Rosengruß

Vulkanrose
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Ungeduld ist der schlechteste Gärtner.

Dietmar

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #7 am: 20. November 2011, 10:57:26 »

Zitat
Welche Rosen hast du denn da zum Verjüngen, Dietmar?

Keine Ahnung.
Ich hatte mal vor 8 Jahren 2 dunkelrote Strauchrosen im Gartenmarkt gekauft. Da stand keine Sortenbezeichnung und keine Eigenschaften dran und ich hätte sie mir wahrscheinlich auch nicht gemerkt. Damals war für mich Rose gleich Rose. Aber in Gartenmärkten gibt es fast nur no name-Rosen (auch heute noch), so dass es bestimmt keine bekannte Sorte ist. Weil das auch heute noch so ist, habe ich kürzlich Rosen im Versandhandel gekauft. Da weiß man wenigstens, was für eine Sorte man hat, falls keine Verwechselungen vorliegen.

Der Blütendurchmesser ist etwa 4 cm. Die Rosen blühen ganzjährig, aber wegen fehlendem Schnitt nicht überreichlich. Die Rosen sind recht empfindlich gegen Sternrußtau und andere Pilzkrankheiten und wenn ich nicht spritze, werden die Blätter schnell braun und fallen ab. Da ich aber auch Wein bzw. Tafeltrauben habe, bekommen die Rosen etwas mit ab. Allerdings ist die Pilzempfindlichkeit so groß, dass ich mindestens alle 3 bis 4 Wochen spritzen muss, besser alle 2 Wochen. Sie Spritzmittel gegen Pero helfen auch gegen die gängigen Rosenkrankheiten. Die Strauchgrößen sind ungefähr 75 .... 100 cm. Der Standort liegt allerdings im Halbschatten - bei schönen Wetter ab ca. 14:00 - 15:00 Uhr mit Sonne. Da es bei mir im Winter oft recht kalt ist (jedes Jahr bis etwa -25 °C), frieren die Rosen meist bis wenige cm über dem Boden zurück (obwohl angehäufelt), sind aber bisher immer wieder ausgeschlagen. Dieses starke Zurückfrieren ist der Grund dafür, dass ich bisher nie geschnitten habe - außer das tote Holz.
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ManuimGarten

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #8 am: 20. November 2011, 15:01:01 »

Danke für die Erklärung. Wie Nova Liz schon schreibt, kann man öfterblühende Strauchrosen im Frühjahr schneiden. Wenn sie bei dir aber ohnehin stark zurückfrieren, wird da nicht viel Arbeit bleiben.... :-\ Jetzt ist jedenfalls die falsche Zeit dafür....

Wichtig für üppiges Blühen ist natürlich auch, dass du die verblühten Blüten laufend entfernst und sie düngst. Die genaue Anleitung steht ohnehin am Rosendünger drauf.

In Gartenmärkten gibts übrigens nicht nur No-Names, habe gerade im Abverkauf 2 historische Rosen gekauft.

Auffallend bei deinen Rosen ist auch die Pilzanfälligkeit. Hier spritze ich nicht mit Gift, da bekommen hs. die englischen Rosen SRT und auch da wachsen die Blätter wieder nach. Man kann zur Stärkung auch ein Präparat von Ackerschachtelhalm spritzen, das werde ich nächste Saison probieren. Auch ein falscher Standort (zu viel Schatten, zu wenig luftig) kann die Pilzanfälligkeit erhöhen.
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Mathilda1

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #9 am: 20. November 2011, 18:44:17 »

vielleicht auch geschwächt durch das starke zurückfrieren. ich würd solche rosen ehrlichgesagt entsorgen. nicht winterhart und krank ist schon ein bisschen viel, außer sie liegen einem speziell am herzen.
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martina 2

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #10 am: 21. November 2011, 18:51:11 »

Die historischen Sorten,die nur einmal blühen,werden direkt nach der Blüte(wenn überhaupt)
im Sommer geschnitten,denn sie blühen am Holz das sie im Vorjahr ausgebildet haben.
Bei diesen Rosen kann man auch noch zusätzlich im zeitigen Herbst noch ein wenig nachkorrigieren,wenn sie zu gagelig werden,aber nicht zuviel.
Einmalblühende Rambler sind auch am besten nach der Blüte im Juni zu schneiden.

Dazu muß ich schüchtern anmerken, daß ich das nie, nie mehr machen werde, weil die Rosen dann wie wild Triebe bilden, die bei mir nicht mehr ausreifen und jämmerlich erfrieren. In Gegenden mit sehr kalten Wintern ist davon dringend abzuraten, ich weiß, wovon ich spreche ::)
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Schöne Grüße aus Wien!

Jasmina

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #11 am: 21. November 2011, 21:24:25 »

Ich schneide mittlerweile auch im Herbst,was zu lange Triebe sind und quer hängende. Hatte ich sonst nicht gemacht und letzten Winter hat es wie verrückt geschneit und die ganzen langen Triebe sind unter der Schneelast (trotz Versuch des Abschüttelns) abgebrochen, und zwar ganz unten.Das möchte ich dieses Jahr vermeiden,mal sehen, ob es gut geht.
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Starking007

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #12 am: 25. November 2011, 20:26:01 »

Im Rosengarten müssen wir aus praktischen Gründen im Herbst kurz schneiden, so 20cm, sonst kommt man gar nicht in die Fläche.
Privat schneide ich im Herbst nix.
Im Frühjahr aber dann brutal, 1-3 Augen.
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Gruß Arthur

Santolina1

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #13 am: 25. November 2011, 22:02:02 »

Im Rosengarten müssen wir aus praktischen Gründen im Herbst kurz schneiden, so 20cm, sonst kommt man gar nicht in die Fläche.

Kommt darauf an, welche? Rugosas würden das aushalten ;)
Wie sehen die Rosen nach dem Winter aus? Oder wird im Frühjahr dann nachgepflanzt?
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Bellis65

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Re:Zurückschneiden der Rosen
« Antwort #14 am: 01. Dezember 2011, 19:01:34 »

In der Literatur wird für einmalblühende Rosen immer der Rückschnitt nach der Blüte empfohlen aus den schon genannten Gründen.
Aber mein Problem dabei ist, dass ich zu diesem Zeitpunkt erstens nicht so genau sehe was und wo ich schneiden soll, da die Rose ja beblättert ist und außerdem sind die umstehenden Stauden (z.B. Geranium) teilweise mit den Rosen verwoben und werden dadurch herbe in Mitleidenschaft gezogen. :-[
Chr. Meile hat den Schnitt im Frühjahr empfohlen und dadurch auch keine Beeinträchtigung der Blühfreude und Blütenanzahl feststellen können. Da ich in ähnlich kaltem Klima (Zone 6a/b) gärtnere würde mir das sehr entgegenkommen, da ich den gesamten Rosenschnitt (auch bei den öfterblühenden) dann in einem Aufwasch erledigen könnte.
Wer hat denn damit schon Erfahrungen gesammelt?
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