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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)

Neuigkeiten:

|5|4|Dieses Forum hat meinen Geschmack sowieso verdorben. Ich hab jetzt ein rosanes Hepatica :P;D (aus einem Fachthread)

Titel Wilde Wiesen
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Autor Thema: Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren  (Gelesen 5632 mal)

Scabiosa

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #15 am: 09. Dezember 2011, 09:11:38 »

Wer verrückt genug ist, gibt auch 30,- € für ein Hortensienbuch aus, bei dem er von vorneherein weiß, was drin steht. ;D

Aber diese Informationen in Bibliotheken und Antiquariaten zusammen zu bekommen, übersteigt dann doch mein zeitliches und finanzielles Budget.

Vielleicht erbarmt sich ja noch jemand meiner?

Danke schon einmal. :-*

Auf dieser Seite wurden etliche historische Daten gesammelt. Am Textende dann die Literaturlinks:
http://www.kamelienschloss.de/hortensieneinfuhren.htm
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SouthernBelle

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #16 am: 09. Dezember 2011, 10:23:54 »

Leider fuer Dich etwas weit weg- die Buecherei des Deutschen Gartenbaus.
Ich weiss nicht, wieviel Bibliographieren dort uebers Netz inzwischen moeglich ist, oder gar als "Fernforschungsauftrag"? Lohnt sicher eine Anfrage.
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Gruesse

zwerggarten

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #17 am: 09. Dezember 2011, 12:12:28 »

in der bücherei bin ich nächste woche - ich kann ja mal fragen. ;)
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Gartenlady

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #18 am: 09. Dezember 2011, 12:53:48 »

Falls Du noch Interesse daran hast, was Krüßman schreibt, kann ich hier im Botanischen Garten um Einsicht in ein Buch bitten, ich denke das wird möglich sein.

Ich habe gerade gesehen, dass er wer weiß wieviele Bücher geschrieben hat, welches wäre denn das beste für diese Fragen?

Die Laubgehölze gibt es in 3 Auflagen: 1937, 1951, 1965
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troll13

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #19 am: 09. Dezember 2011, 15:47:29 »

Danke für Eure Hilfsbereitschaft.

Ihr habt mir jetzt schon wichtige Indizien und Ideen zur weiteren Suche geliefert.

@ Gartenlady,

Dein Angebot mit dem Krüssmann nehme ich gerne an. Interessant wäre es zu wissen, was genau in den Ausgaben von 1951 und 1965 über beide Formen steht.

@ Zwerggarten,

wenn Du Dir wirklich die Mühe machen möchtest...? :D Schau mal in die Kataloge der Baumschule Späth, die es dort geben soll. Sonst wüsste ich auch nicht, wo man mit der Suche anfangen soll.

Gibt es eigentlich eine Datenbank in der die Pflanzenbestände von Botanischen Gärten in Deutschland abrufbar sind?
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Gartenanarchist aus Überzeugung! Und ich bin kein Experte sondern immer noch neugierig...

Gartenlady

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #20 am: 10. Dezember 2011, 12:01:58 »

Genehmigung zum Gucken habe ich schon mal, jetzt muss ich nur noch hinfahren.

Welche Krüßmann-Bücher zur Verfügung stehen, weiß ich nicht, aber da er jahrelang Leiter des hiesigen Boga war, wird sein Werk hoffentlich komplett versammelt sein.
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riesenweib

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #21 am: 11. Dezember 2011, 20:13:23 »

Elly Petersens praktisches Gartenlexikon, Nymphenburger 1964:
unter dem haupteintrag Hortensien:
Zitat
H. sargentiana, Strauch, bis 2m h., Blätter samtartig, groß, Blüten in flachen Rispen, weiß mit violett, VII-VIII. Braucht etwas Schatten, humosen Boden.

keine bezugsquellen, H. aspera ist nicht erwähnt.

Koehler, Horst. Das praktische Gartenbuch. Bertelsmann 1958:

Haupteintrag Hydrangea paniculata grandiflora
Zitat
H. sargentiana, ein edles Einzelgehölz in schattiger Lage. Großlaubig, fremdartig, tropenhaft wirkend, Blüte Juli-August. 2 m hoch.

keine bezugsquellen, H. aspera ist nicht erwähnt.

Plomin, Karl. Der vollendete Garten
. Ulmer 1975:
H. aspera ssp. sargentiana, in einem der Vegetationsbilder (Nr. 20, Magnolien, frühe Rhododenren und Blumenhartriegel)
Zitat
...Vor dunklen Hemlockstannen erscheinen im Juli plötzlich flach gewölbte Doldenrispen mit hellvioletten und weißen Randblüten, die Strauchortensie (Hydrangea aspera ssp. sargentiana). Mit fast tropisch-üppiger Belaubung ist sie in dieser Gesellschaft, deren Standortansprüche sie teilt, eine faszinerende Gestalt ....
keine bezugsquellen

lg, brigitte
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2011, 20:43:32 von riesenweib »
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pearl

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #22 am: 11. Dezember 2011, 20:58:12 »

ja, 1975 ist die Publikation von McClintock bis nach Deutschland durchgedrungen, aber die entsprechenden Gehölze sind noch nicht verbreitet.

Franz Boerner erwähnte schon eine Hydrangea aspera, aber kannte in den 50er Jahren diesen Strauch nicht. Also war er auch in deutschen Gärten der frühen 60er Jahre noch nicht verbreitet.

Von den übrigen in Kalifornischen Gärten kultivierten Arten und Unterarten, die Mrs. McClntock klassifizierte, ganz zu schweigen.

Ich werde mal, wenn troll das erlaubt, in meinem Fundus von Pflanze und Garten forschen. Ich meine diese hervorragende Gartenzeitung, in der Karl Foerster, Hermann Mattern und wie sie alle heißen publizierten.
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riesenweib

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #23 am: 11. Dezember 2011, 21:31:54 »

bekannt war sie (die samthortensie) offenbar schon 1958 ;) siehe Koehler zitat in meinem post. Elly Petersens gartenlexikon war offenbar in den 60ern ein verbreitetes standardwerk (nicht zu unrecht übrigens), also muss es auch anbieter gegeben haben.

Koehlers und Petersens bücher waren beide für hausgärtner geschrieben.

Den Schiller muss ich noch durchschauen, aber der ist eh vor trolls zeitfenster.
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2011, 21:36:23 von riesenweib »
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Gartenlady

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #24 am: 11. Dezember 2011, 21:59:18 »

ja, 1975 ist die Publikation von McClintock bis nach Deutschland durchgedrungen, aber die entsprechenden Gehölze sind noch nicht verbreitet.


Die Publikation von Elizabeth McClintock aus dem Jahr 1956 war zumindest bei Fritz Encke schon 1960 angekommen, denn in seinem zweiten Band (von 1960) hat er darauf verwiesen und eine entsprechende Berichtigung für die verwendeten Namen im ersten Band vorgenommen.

bekannt war sie (die samthortensie) offenbar schon 1958 ;) siehe Koehler zitat in meinem post.

Es geht nur um die Frage, wann Hydrangea aspera auftauchte.
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2011, 22:00:45 von Gartenlady »
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pearl

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #25 am: 11. Dezember 2011, 22:04:12 »

hier:

Blütengehölze für Garten und Park, Franz Boerner, Darmstadt 1954
Widmung mit dem Datum 25. 3. 1958.

Hydrangea sargentiana, eine Chinesin, ist ebenso hinreißend schön [wie Hydrangea quercifolia ]. Ihre riesigen herzeiförmigen Blätter, die rötlich austreiben, nehmen später eine samtig dunkelgrüne Farbe an und geben ein Bild tropischer Üppigkeit, das noch durch die flach gewölbten Blütenstände gesteigert wird, deren Randblüten weiß sind, während die fertilen Blüten eine hellviolette Farbe haben. Hydrangea sargentiana, wird, wenn auch langsam, bis zu 2 m hoch, ist dickzweigig und verhältnismäßig wenig verzweigt. Sie liebt einen absonnigen und halbschattigen Stand und gut humosen, im Sommer stets frisch bleibenden Boden. Im Winter ist für alle Fälle ein Bodenschutz aus Laub angeraten, jüngere Sträucher binde man über Winter in einige Fichtenzweige ein.“

Jetzt kommts:

"Die erst neuerdings bei uns eingeführte H. aspera erscheint in allem sehr ähnlich." Franz Boerner 1954

« Letzte Änderung: 12. Dezember 2011, 13:24:07 von pearl »
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troll13

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #26 am: 11. Dezember 2011, 22:38:13 »

Und die Frage bleibt für mich: welche Hydrangea aspera?

Mrs. Mc Clintocks Dissertation muss wirklich sehr schnell Anerkennung gefunden haben, wenn sie bei Parey schon 4 Jahre später zitiert wird.

Aber welche Pflanze ist nun mit H. aspera gemeint. Ich habe heute selbst weiter recherchiert und auf der seite von Kew Gardens jede Menge Herbariumsblätter gefunden, die von Mrs McClintock gezeichnet sind, jedoch nicht zu ihrem Aufsatz passen. Das "Corpus Delicti": Hydrangea aspera var. macrophylla HEMSLEY ist auch nicht dabei.

Als lebende Pflanzen habe ich Hydrangea sargentiana und H. strigosa (letztere jedoch als Einführung von E.H. Wilson) in BoGa von Edinburgh gefunden.

Irgendwie passt das alles nicht zusammen... ???

Hinweise auf die Einführung eines Kultivars H. aspera 'Macrophylla'? Weiterhin Fehlanzeige :P
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pearl

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #27 am: 12. Dezember 2011, 00:44:33 »

Hydrangea aspera. Das 'Makrophylla' bekam sie sicher später aufgebappt und das ist diejenige Pflanze, die auch hier verbreitet ist. Hydrangea aspera 'Makrophylla'. Alle anderen kamen sicher später und sind auch seltener.

Es gab mal eine Datenbank zu botanischen Namen mit der Listung von Standorten in Botanischen Gärten. Soviel ich mich erinnere war das eine Seite von Ulmer Botanikern. Irgendwie ist diese Seite verschwunden oder nicht mehr verfügbar, nicht mehr öffentlich und kostenpflichtig. Quatsch! Hier:

Hydrangea aspera systax Datenbank eingegeben.

Hydrangea aspera ist im

Botanischer Garten Bochum    
Botanischer Garten Frankfurt
Botanischer Garten Freiburg
Botanischer Garten Ulm    
Forstamt Freiburg-Günterstal    
Forstbotanischer Garten Tharandt    
Ökologisch Botanischer Garten Bayreuth

aufgepflanzt.

Die Hydrangea sargentiana im

Botanischer Garten Bonn    
Botanischer Garten Gießen    
Botanischer Garten Jena    
Botanischer Garten Marburg    
Botanischer Garten Rostock    
Botanischer Garten Ulm
Neuer Botanischer Garten Göttingen

Hydrangea aspera subsp. aspera - der Name ist ein Autonym und wirft deshalb Schwierigkeiten auf, weil
Hydrangea aspera D.Don ssp. aspera im

Botanischer Garten Freiburg     und im
Botanischer Garten Ulm    aufgepflanzt ist und eigentlich Hydrangea aspera sein könnte, s.o., man weiß es nicht.

Da gibts auch eine
Hydrangea aspera D.Don 'Macrophylla'   im
Botanischer Garten Ulm    und im
Kurpark Bad Bellingen

Vermutlich wollten die Ulmer die mal miteinander vergleichen und haben verschiedene geordert. So alt ist der Botanische Garten Ulm nicht. - Richtig. Erst in den 80er Jahren gegründet.

Hydrangea aspera D.Don 'Villosa' ist nur im
   
Botanischer Garten Marburg vorhanden,   das könnte interessant sein.

Hydrangea aspera D.Don ssp. strigosa (Rehder) E.M.McClint.   findet man nur im

Botanischer Garten Bonn, das könnte auch interessieren.

Die Antwort auf die Ausgangsfrage:

Zuerst gab es hier Hydrangea sargentiana und dann gab es Hydrangea aspera.

Und später gab es dann das Durcheinander.


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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #28 am: 12. Dezember 2011, 07:10:39 »

...
Es geht nur um die Frage, wann Hydrangea aspera auftauchte...

ach so, hatte die eingangsfrage

...ab welchem Zeitpunkt bestimmte Samthortensien in den Baumschulsortimenten auftauchen...1961/62 wird nur Hydrangea sargentiana aufgeführt...dann auch Hydrangea aspera 'Macrophylla' auf....

nicht als sargentiana ausschliessend verstanden.
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troll13

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Re:Gehölzbücher aus den 50er bis 70er Jahren
« Antwort #29 am: 12. Dezember 2011, 07:55:31 »

Moin,

so eng sehe ich das nicht. Ich bin für jede Information dankbar! :D

troll

Die "systax" Datenbank war mir jedenfalls noch nicht bekannt. Danke, da habe ich weiter etwas zu stöbern.
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