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News: Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewußt zu sein.  (Thomas Carlyle)
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02. Dezember 2020, 19:06:20
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|28|8|Um die Zeit des Augustin ziehn die warmen Tage dahin.

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Autor Thema: Pekan-Anbauversuche  (Gelesen 30526 mal)

Gartenplaner

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Re: Pekan-Anbauversuche
« Antwort #150 am: 13. November 2020, 20:23:03 »

Hier nochmal das Grundproblem erläutert:
It Takes Two (or More): Understanding Pecan Tree Dichogamy
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Nox

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Re: Pekan-Anbauversuche
« Antwort #151 am: 13. November 2020, 23:28:02 »

Du bist aber schon recht tief in die Materie getaucht !

Nun, die Exxel Tabelle kann ich mit meinem open-office auch nicht öffnen. Immerhin habe ich noch einen Platz für einen 3. Baum, ich lese gerade, so ca. 45 m Abstand reichen noch für eine Bestäubung. 2 Bäume sollen in nur 2,5 m Abstand gepflanzt werden, das ist dann ähnlich wie ein mehrfachgepfropfter Apfelbaum, die werden mal eine gemeinsame Krone bilden. Jetzt fragt sich jeder vernünftige Mensch, warum ich keine Walnussbäume pflanze (die pflanze ich an anderer Stelle). Nun, im Winter wird es dort für Walnüsse zu nass. Einige Haselnüsse sind auch schon in dieser Senke gepflanzt.
Und allen Unkenrufen zum Trotz: mein 3-jähriger Kurmärker 1247 hat mir heuer EINE Nuss kredenzt.

Na, nuss meldet sich garnichtmehr, auch nicht per pm - ich hoffe, er ist voll mit der Pekan Ernte ausgelastet ?
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Gartenplaner

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Re: Pekan-Anbauversuche
« Antwort #152 am: 14. November 2020, 11:51:40 »

Du bist aber schon recht tief in die Materie getaucht !
...
Ich hab das ja schon einmal durchexerziert für die 4 Bäume, für die ich Platz hatte  ;D 8)
Allerdings hatte ich damals noch nicht diese Tabellen aus dem Netz zur Verfügung, nuss hatte mir aber eine ganze Reihe Artikel und von ihm Zusammengetragenes geschickt, da musste ich mich durcharbeiten.
Er ist nicht häufig hier unterwegs, insofern, einfach Geduld  ;)
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Nox

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Re: Pekan-Anbauversuche
« Antwort #153 am: 16. November 2020, 21:45:29 »

Juchuu, heute kam ein grosses Paket mit Kanzan und Yates 127. Die Bäumchen standen in 40 cm tiefen Töpfen.
Sie wurden sofort gepflanzt - der Boden scheint genau so zu sein, wie Pekans ihn lieben, schaun wir mal, ob sie auch mein Klima hier mögen.

Hier habe ich noch etwas zu Pekans gefunden: Yates 127 ist demnach protandrisch, Pollen reift mittelfrüh, die Narben spät. Insofern kann er vielleicht von Kanzan (Narben früh, Pollen spät) bestäubt werden. Für Kanzan soll noch ein Starking Hardy Giant hinzukommen, bei dem reifen Pollen und Narben gleichzeitig und die Blütezeit überlappt mit der Narbenreife von Kanzan.

http://www2.ca.uky.edu/agcomm/pubs/id/id77/id77.pdf, Seite 8 und 9
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Nox

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Re: Pekan-Anbauversuche
« Antwort #154 am: 16. November 2020, 21:59:39 »

"Nüsse ernten"  ;D ;D ;D

nichts für ungut, aber ich habe dieses Jahr 10 Pekannüsse mit verschiedensten Blütezeiten gepflanzt und 'nuss' sowie andere Pekan-Spazialisten haben mich daran erinnert, dass es bis zur ersten Nuss durchaus 20 Jahre dauern kann..

Ich stell mich persönlich auf die ersten Nüsse ab 2040 ein, also "mal eben" Nüsse ernten ist nicht, vor allem wenn nach 2-10 Jahren einer der Bäume draufgeht oder austrocknet oder Ähnliches, man weiß ja nie ;)

Selbstfruchtbarkeit bei Carya Illinoinensis ist so gut wie unmöglich!

Ich habe noch ein wenig im Netz recherchiert. Die 20 Jahre gelten für Sämlinge. Willst Du vielleicht 2040 einige deutsche Pekan-Sorten auf den Markt bringen ?
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LowerBavaria

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Re: Pekan-Anbauversuche
« Antwort #155 am: 17. November 2020, 08:31:00 »

Sicher gilt das für Sämlinge, wenn mir aber mehrfach bestätigt wird, dass es in unseren Breiten eh schon knapp wird mit Blütenfrösten / Blüten generell / Bestäubung und Nussreife, geh ich eher mal von 20 Jahren aus :)

Sämlinge sind nicht von mir sondern von "nuss" ;)
« Letzte Änderung: 17. November 2020, 08:37:48 von LowerBavaria »
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Sepp Tember

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Re: Pekan-Anbauversuche
« Antwort #156 am: 21. November 2020, 12:15:36 »

Ich habe 2005 eine angeblich selbstfruchtende Carya Illionensis "Cape fear" erworben und gepflanzt. Die ist auch sehr gut gewachsen. Nur hat sie leider nach etwa 7-8 Jahren noch immer nicht geblüht. Ich hatte dann gelesen, dass man um Früchte zu erhalten normalerweise mehrere Bäume benötigt und daher den Baum direkt unter der Erdoberfläche wieder abgehakt. Der Baum ist umgehend wieder ausgetrieben. Ich habe ihn bis jetzt stehen gelassen. Er ist wieder super gewachsen und hat auch überraschenderweise den trockenen Sommer 2018 ohne größere zusätzliche Wassergaben überstanden. Er ist nun etwa 2,50 m hoch.

Ich habe wenn es gut geht mit ein bisschen Aufwand (Schieferbänke im Boden) bis zu 8 freie Stellen für neue Bäume und könnte Carya Bäume nachpflanzen. Allerdings will ich auch noch etwas anderes pflanzen. Der nächstliegende Platz wäre etwa 20 m entfernt.

Was habe ich jetzt am alten Standort stehen ? Wieder eine Cape Fear oder eine Unterlage ?

Wäre die Cape Fear allein selbstfruchtend ? Eine andere Sorte, die Carya Illionensis "Cheyenne" wurde bei Ebay als selbstfruchtend angeboten. Im Netz habe ich aber gelesen, dass sie das nicht ist.

Wären die etwa 20 m Abstand ok für den zweiten Baum ? Ich hatte hier gelesen, dass bei nur 2 Bäumen diese am besten unmittelbar nebeneinander stehen sollten um Früchte zu  bekommen.

Ich habe diesen Platz schon vorbereitet. Es ist einer mit Schiefer, den ich bis zu einem bestimmten Maß rausgepickert habe. Wie viel Wurzelraum muss ich etwa einplanen.

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Gartenplaner

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Re: Pekan-Anbauversuche
« Antwort #157 am: 21. November 2020, 13:52:51 »

Also, soweit ich mich erinnere, sind sowohl 'Cape Fear' als auch 'Cheyenne' keine "northern" oder "far/ultra nothern"-Sorten, wie sie an der Grenze zu Kanada selektiert und angebaut werden.
Und am sinnvollsten ist es erstmal, solche Sorten zu bekommen, weil die sowohl die notwendige Winterhärte für Mitteleuropa mitbringen, als auch Ausreifezeiten der Nüsse, die in den kürzeren, nicht so heißen (wobei sich das zwar grad ja ändert  ::) ) Sommern hier fertig ausreifen und nicht grün vom ersten Frost runtergeholt werden.

Ich hatte unfreiwillig dein "Problem" - mir starb eine Veredelung ab, Campbell NC 4, die Unterlage trieb aber fröhlich aus und ist auch schon ein hübsches Bäumchen.
Du wirst eine Unterlage da stehen haben, ein Sämling wahrscheinlich.
Ich hab mit etwas Glück, da die Campbell NC 4 von Grimonut war, vielleicht einen "far northern"-Sämling als Unterlage gehabt, so dass dieser, wenn er denn irgendwann mal blüht, doch auch ne Ernte bringen kann, wobei die Nüsse da alles Mögliche sein können, wie bei Walnuss-Sämlingen auch, klein, schlecht die Schale lassend, sonst gibt er vielleicht wenigstens Pollen.

Soweit ich weiß, wird 'Starking Hardy Giant' in der amerikanischen Literatur als einzige Sorte als relativ sicher selbstfruchtbar geführt.
Bei aller anderen Händler-Prosa wäre ich sehr misstrauisch diesbezüglich.

Da die Pecans Windbestäuber sind, wäre es bei 20m Abstand sinnvoll, dass der zweite Baum in Hauptwindrichtung steht oder beide an einer Stelle, wo der Wind häufig in die eine UND die andere Richtung weht - näher wär wohl schon besser.
« Letzte Änderung: 21. November 2020, 16:04:35 von Gartenplaner »
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