Hallo B-Hörnchen,
die Lub..®a-Werbung habe ich beim Googeln nach NEVA auch bemerkt: Zeitweise trug die Sorte® Cassisima® den Namenszusatz NEVA.
Es ist sicher nicht die gleiche Sorte, denn sie wird von Lub..®a als besonders süß usw. beworben. Gummibärchen sind mit dem besonderen Cassis-Aroma unverträglich!
Tatsache ist, in Deutschland gibt es NEVA nicht mehr im Handel, aber in der Schweiz:
- Der Verband Schweizerischer Baumschulen führt Neva auf seiner Pflanzenliste Beeren und Reben ->
http://www.pflanzanleitung.ch/de/gartenplaner/pdf/beeren.pdf - Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FibL) empfiehlt Neva auf seiner Sortenliste ->
http://www.fibl.org/fileadmin/documents/shop/1038-johannisbeeren.pdf - Bei einer ganzen Reihe von Baumschulen der Schweiz finde ich Neva im Angebot, aber bei keiner in Deutschland.
Was ist mit der Sorte NEVA in Deutschland passiert? Ist es möglich, einen Markenschutz für alte Sorten zu erwerben, um sie aus dem Verkehr zu ziehen?
Im Ergebnis habe ich gerstern einen Tagesausflug zur Baumschule Deaflora im Havelländischen Obstbaugebiet unternommen ->
http://www.deaflora.de/Shop/Johannisbeeren/ --- Da gibt es die alte französische Cassis-Sorte - Noire de Bourgogne -, die sonst in Deutschland kaum zu bekommen ist. In Frankreich ist sie noch etwas verbreitet und gilt als robust.
--- Dazu habe ich mir die finnische Storklas geholt, ebenfalls mit "klassischem" Geschmack. Gilt als unproblematisch.
--- Außerdem eine schöne Sorte der Region, die Weiße aus Jüterbog.
Die Qual der Wahl, wenn auch vieles in dieser Saison bereits ausverkauft ist (es hätte auch die Weiße Holländische oder die Weiße Langtraubige oder Zitavia aus Zittau sein können...)
Nun muss ich mal schauen, wie sie sich im jeweiligen Kleinklima ihrer neuen Standorte machen werden und ob sie im nächsten Jahr geschmacklich das halten, was ich erwarte.