Ich frage mich jedoch, ob GP auch einmal ein Gartenportrait bringt, in dem die Leute nicht von ihrem Garten leben, der nicht perfekt ist ...
Aber einen Artikel über einen nicht perfekten (sozusagen "selbstgemachten") Garten fände ich auch sehr spannend und aufbauend. So frage ich mich immer: wie machen die das einen Garten so schick zu halten? Mit Massen von Gärtnern (die das Vorhandensein von viel Geld voraussetzen) oder sind es Pensionäre die unentwegt nur im Garten tätig sind? Mir fehlt da ein bißchen das "Making off" - dies als Hinweis an die Redaktion.
Es ist nicht nur interessant wie ein Garten im Endergebnis aussieht, sondern, wie und mit welchem Einsatz (auch dem finanziellen) er zu dem geworden ist. Beth Chatto beschreibt das in ihren Büchern immer sehr anschaulich.
Interessant wäre auch zu wissen: was war da vorher?
Ich finde die Bilder aus dem Garten Mooriem wirklich wunderschön. Aber ich sehe in diesem Artikel der GP nur wenig Unterschiede zu den Hochglanzmagazinen. Wenn ich mir das ideale Garten- Gärtner- oder Gärtnereiprortrait vorstelle, stelle ich mir ein Bild von Ernst Pagels mit Baskenmütze inmitten von alten Miscanthushorsten vor oder denke auch an die ehrlichen Beschreibungen von Beth Chatto über die teilweise sehr mühselige Entstehung von fantastischen Pflanzenbildern.