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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"  (Gelesen 303298 mal)

SouthernBelle

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #720 am: 10. Dezember 2012, 17:02:20 »

Zu "studio" in der Dezembernummer ist mir folgendes ins Auge gestochen:
Aus der "Angabe Grundstuecksgroesse 250qm ungestaltet" hab ich geschaetzt, dass das Quadrat hinterm Haus auf dem Plan so ca 16m x 16m gross ist, die Gehoelstreifen am Sued- und Westrand also ca 4m bzw 3m breit sind.
Darin stehen dann mittig diverse nicht gerade ganz kleinbleibende (sehr schoene, eigene, ausgewaehlte- und ein bischen modische) Gehoelze. Hmm. Daraufhin hab ich die Grenzabstaende fuer Hessen (im Text: bei Wiesbaden) nachgeguckt. Mei, die haben ja sehr baumfreundliche Regeln:
sehr stark wachsenden Allee- und Parkbäumen 4,00 m
stark wachsenden Allee- und Parkbäumen 2,00 m
allen übrigen Allee- und Parkbäumen 1,50 m
Die Definitionen von (sehr) stark hab ich nicht mehr gesucht, vermutlich sind die gewaehlten Gehoelze nicht "sehr stark" wachsend..
Aber wenn ich sehen, dass da ein Liquidambar styraciflua (ohne Sortenname) als Sichtschutz fuer das Esszimmerfenster des Nachbarhauses gepflanzt wurde, frag ich mich, was der Nachbar da so fuehlt, falls er so nahe dran ist, wie die Groesse dieses Grundstuecks vermuten laesst.
Wielange bleiben die Traufen ueber ihren "Beeten"?
Das Grundstueck selbst ist wohl durch die einigermassen offene Suedostgrenze hinreichend gut belichtet.

Hab ich mich mit den Zahlen vertan? Wenn nicht: Was meint ihr zu dieser Gehoelzeinrahmung?
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Gruesse

Jonas Reif

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #721 am: 10. Dezember 2012, 17:26:51 »

Hab ich mich mit den Zahlen vertan? Wenn nicht: Was meint ihr zu dieser Gehoelzeinrahmung?

Hallo SouthernBelle,

Du bist nicht die Erste, die diese "Einrahmung" bemerkt. Und in der Tat - die Bäume bleiben nicht klein (zumindest wenn man sie nicht zurückschneidet). Ich habe ja ein paar mehr Bilder gesehen, und so wie es aussah befinden sich auf den angrenzenden Grundstücken mehrstöckige Mietshäuser (allerdings mit etwas Abstand). Ich vermute mal, dass man von diesen Gebäude keine Einsicht in das Grundstück gewähren wollte. Mit den Grenzabständen ist das ja bekanntlich so eine Sache: Da wo kein Kläger...
...und irgendwann gilt dann Bestandsschutz.

Aus meiner Sicht sind Plätze direkt an oder auf der Grenze ohnehin der beste Ort zur Pflanzung von (Groß-)Bäumen, die sonst gar kein Platz mehr auf immer kleineren Grundstücken finden. Über die eiförmigen Hainbuchen kann man dann ja wieder streiten - für mich sind das keine Bäume....

Gruß

Jonas
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SouthernBelle

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #722 am: 10. Dezember 2012, 18:04:31 »


Du bist nicht die Erste, die diese "Einrahmung" bemerkt. Und in der Tat - die Bäume bleiben nicht klein (zumindest wenn man sie nicht zurückschneidet). Ich habe ja ein paar mehr Bilder gesehen,

Nicht den Garten selbst? Das waere noch mal interesant.

und so wie es aussah befinden sich auf den angrenzenden Grundstücken mehrstöckige Mietshäuser (allerdings mit etwas Abstand). Ich vermute mal, dass man von diesen Gebäude keine Einsicht in das Grundstück gewähren wollte. Mit den Grenzabständen ist das ja bekanntlich so eine Sache: Da wo kein Kläger...
...und irgendwann gilt dann Bestandsschutz.

Bei diesen schlappen Vorgaben ist das hier vermutlich kein Problem.
Aber sonst sind die Fristen (nur hier in NI?) allerdings veraendert worden, auf x Jahre nach Erreichen der E n d hoehe! Da zittert man dann lange- oder erlebt es nicht mehr.

Aus meiner Sicht sind Plätze direkt an oder auf der Grenze ohnehin der beste Ort zur Pflanzung von (Groß-)Bäumen, die sonst gar kein Platz mehr auf immer kleineren Grundstücken finden.

Das ist zwar schoen fuer den Gartenbesitzer, der zuerst pflanzt- aber was macht dann die Nachbarn auf aehnlichen Minigrundstuecken? In meinen Augen besteht die Herausforderung darin, ganz neue Loesungen fuer derartige Grundstuecke/Grenzen/Gartensituationen zu finden.
Wer unbedingt einen Riesenbaum will, muss den in die Mitte pflanzen und den Garten entsprechend anders gestalten.

Über die eiförmigen Hainbuchen kann man dann ja wieder streiten - für mich sind das keine Bäume....
Ich glaub, 'Frans Fontaine' hab ich in Trompenburg gesehen, nicht "auf Stamm" hat die Sorte eine gewisse Aehnlichkeit mit der beliebten fastigiaten Eiche- und ist riesig-riesig-riesig. Zu diesem streng formalen Wasserbecken passt fuer mich die Form aber ganz gut- und ist nicht sooo massiv. Weiss jemand, wieviel Schnitt noetig ist, diese Form zu erhalten?

Ich bin wirklich neugierig auf mehr Meinungen zu diesem Design.
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Gruesse

troll13

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #723 am: 10. Dezember 2012, 21:31:44 »

Mir ist das "Design" fast schon zu "stylish" und zu wenig "naturnah". Es ist halt ein "Architektengarten". ;D

Aber ich bewundere den Mut, so viele Bäume auf so einem kleinen Grundstück zu pflanzen. Warda gibt für 'Franz Fontaine' eine Breite von 3 Metern an. Ich kenne normale Carpinus betulus 'Fastigiata', die nach 25 Jahren Standzeit eine eiförmige Krone von 4 bis 5 m Breite haben. Den Standort für den Liquidambar halte ich jedoch auch für etwas "unterdimensioniert".

Bei mir in der Siedlung (auch in Niedersachsen, auf dem Dorf und auf Grundstücken von 1000 qm und mehr) bin ich nahezu der einzige, der noch "richtige" Bäume auf dem Grundstück stehen hat.

So lange die Bauleitplanung es nicht schafft, bei immer kleiner werdenden Baugrundstücken die Voraussetzungen für eine ökologisch sinnvolle und notwendige Begrünung von Baugebieten auch mit "richtigen" Bäumen zu schaffen, bin ich dafür, die Grenzen der rechtlichen "Grenzabstände" auszuloten.
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SouthernBelle

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #724 am: 11. Dezember 2012, 17:20:41 »


So lange die Bauleitplanung es nicht schafft, bei immer kleiner werdenden Baugrundstücken die Voraussetzungen für eine ökologisch sinnvolle und notwendige Begrünung von Baugebieten auch mit "richtigen" Bäumen zu schaffen,
Meinst Du damit der Gemeinde gehoerende Extragrundstuecke, etwa Windschutzstreifen o. ae., nur fuer Baeume?
bin ich dafür, die Grenzen der rechtlichen "Grenzabstände" auszuloten.
In Niedersachsen sind die aber nicht so grosszuegig(=knapp) wie in Hessen!
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troll13

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #725 am: 11. Dezember 2012, 17:39:19 »

Ja, genau so etwas meine ich.

Bei den Ausweisungen von Neubaugebieten, die ich hier in der Gegend kenne, findet eine Grünordnung bzw. Freiraumplanung einfach nicht statt.

Dabei sind hier die Grundstückspreise hier so niedrig, dass ein oder zwei Euronen mehr für den qm sicherlich tragbar wären, um wirklich qualifizierte und ökologisch sinnvolle Ausgleichsmaßnahmen wie Windschutzstreifen u. ä. zu finanzieren. Die Ausgleichspflanzungen werden jedoch oft auf die Grundstückseigentümer abgewälzt. Ich kenne hier Baugebiete, da müssen die Häuslebauer die rechtlich vorgeschriebenen Grenzabstände verletzen, wenn sie die heimischen Gehölze wirklich pflanzen, die im Bebauungsplan vorgeschrieben sind. Das ist doch widersinnig!

Ich selbst habe das Glück, mit meinen Gehölzpflanzungen keinem Nachbarn wirklich zu viel Schattenwurf zuzumuten. Bislang hat sich glücklicherweise noch niemand wirklich beschwert. ::)
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2012, 17:58:30 von troll13 »
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riesenweib

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #726 am: 11. Dezember 2012, 22:03:59 »

...
Bei den Ausweisungen von Neubaugebieten, die ich hier in der Gegend kenne, findet eine Grünordnung bzw. Freiraumplanung einfach nicht statt....

Hier auch nicht. Leider.
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will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)

troll13

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #727 am: 11. Dezember 2012, 23:35:43 »

Zu diesem Thema gab es vor mehr als einhundert Jahren einmal ein städtebauliches Konzept mit Namen "Gartenstadt".

Vielleicht wäre der GP die Aktualisierung dieses Themas vor dem Hintergrund von Flächenverbrauch durch Wohn- und Gewerbebebauung und ökologischem Ausgleich ja auch einmal ein Artikel wert?
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2012, 23:37:22 von troll13 »
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SouthernBelle

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #728 am: 12. Dezember 2012, 13:30:10 »

Zu diesem Thema gab es vor mehr als einhundert Jahren einmal ein städtebauliches Konzept mit Namen "Gartenstadt".

Solange musst Du gar nicht zurueck. Es gab da mal in den 1970ern(?) Ueberlegungen zum verdichteten Bauen. Dort wurde eben nicht eine Riesenhuette neben die andere gereiht, mit winzigem Abstandsgruenflaechen. Es wurde versucht, die Baukoerper so anzuordnen und zu belichten, dass die Minigaertchen von vorneherein ein gewisses Mass an Privatheit hatten. Ich erinnere eine Siedlung weit im Sueden Hamburgs und kenne eine in Kronshagen bei Kiel. Letztere besteht aus geschickt hingepuzzleten L-foermigen Bungalows. In einem war ich oefter zu Besuch und hab auch den winzigen Garten angesehen, es war wirklich gelungen. Es geht also!

Vielleicht waere es moeglich, im Rahmen der "studio: Reihe auch mal einen Plan der umliegenden Siedlung zu zeigen und die Loesung in dem groesseren Zusammenhang zu diskutieren. Machen das die Planer mit?
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Günther

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #729 am: 12. Dezember 2012, 14:40:05 »

SENSATION !!!!!

Heute, Mittwoch, 12. Dez. 2012, ist die Gartenpraxis bei uns eingelangt!

Eine Bestellung bei Amazon, vom vorwöchigen Mittwoch, ist am Montag bei uns angekommen. Mit der Post....
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Danilo

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #730 am: 12. Dezember 2012, 14:56:49 »

Der Zustellungsnörgelfaden ist inzwischen hierhin ausgelagert. ;)
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Günther

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #731 am: 12. Dezember 2012, 15:07:30 »

Gut getarnt, vorsichtshalber....
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macrantha

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #732 am: 21. Dezember 2012, 15:21:55 »

Apropos Inhalte: ich wollte hier mal Danke sagen für den Geum-Artikel. Jetzt muss ich mir also noch mehr Sorten beschaffen ... ;)
In dem verlotterden Zustand, in dem sich die meisten meiner Beete momentan befinden ist die Erinnerung an eine gut wachsende Staude sehr sinnvoll.
Und der Geum-Thread aus dem Forum zeigt ja auch, dass noch mehr Leute gefallen an diesen dankbaren Gewächsen gefunden haben.
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Wenn Du ihn in Kognak tauchst, sieht er weiße Mäuse. (Ringelnatz)

sarastro

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #733 am: 22. Dezember 2012, 13:53:20 »

Wie sich die Zeiten doch ändern! Ich kann mich erinnern, wie Geum ein Massenartikel war. Heute zählen sie zumindest bei mir eher als die Ladenhüter. Allerdings sind Geum auch nicht gerade die dauerhaftesten Stauden.
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troll13

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Re: Zur Zeitschrift "Gartenpraxis"
« Antwort #734 am: 22. Dezember 2012, 17:52:10 »

Obwohl ich so etwas schon häufiger gehört habe, wundert mich das eigentlich.

Meine ältesten Exemplare (Sämlinge mit G. rivale Blut?) stehen schon mehr als 10 Jahre und blühen remontierend eigentlich jedes Jahr zuverlässig.

An G. chiloense und G. coccineum habe ich allerdings auch nie lange Freude.

Ich hoffe, der GP Artikel regt vielleicht den einen oder anderen an, die Nelkenwurze auszuprobieren.
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