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News: Unsere Süßkirschen könnten wir zur Wurst verarbeiten, soviel tierische Bestandteile haben die. (Staudo)
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07. Juli 2021, 05:11:49
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News: Unsere Süßkirschen könnten wir zur Wurst verarbeiten, soviel tierische Bestandteile haben die. (Staudo)

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|24|10|im backrohr wärmt sich grade ein reh auf (lord waldemoor in der Gartenküche)

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Autor Thema: Winterschäden bei Stauden 2012  (Gelesen 56692 mal)

Gersemi

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #510 am: 26. Februar 2021, 17:38:38 »

In meiner Region waren die kältesten Temperaturen - 11 Grad mit Kahlfrost und viel Sonne, also genau so, wie man es nicht haben will.
Am offensichtlichsten hat es jahrealte Heucheras erwischt, die sind hoch gefroren und sehen übel aus, ebenfalls Centranthus ruber,  Lychnis coronaria in weiß und pink und einige Delosperma, die normalerweise milde Winter schaffen.
Mehr ist mir bei den Stauden noch nicht aufgefallen.
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LG
Gersemi

sonnenschein

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #511 am: 26. Februar 2021, 17:49:18 »

Hier war es -23 Grad. Die Rosen hat es fast alle erwischt, überm Schnee sind alle Triebe braun. Ärgerlich: Osmathus x burkwoodii alles Laub abgefroren. Die Stauden dagegen unterm Schnee: kein Problem: sogar  Zantedechia aethopica zusätzlich mit dicker Laubdecke. Melianthus hat sogar ein paar Blätter unter dem Schnee behalten. Und die riesigen Fackellilien (K.uvaria "Nobilis"), die nach dem Winter fast immer ramponiert aussehen, sind so grün wie noch nie.
Auch hier dasselbe : alle Rambler und alle öfterblühenden Rosen inklusive Kletterrosen überm Schnee tot, selbst Strauchpäonien und z.B. Lonicera purpusii und Winterjasmin tot überm Schnee.

Alle! Stauden und Frühjahrsblüher unterm Schnee so schön erhalten wie sonst nie.

Minus 24 Grad, mehrere Tage, Sonne.
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Es wird immer wieder Frühling

lerchenzorn

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #512 am: 26. Februar 2021, 18:12:22 »

Da rede mal noch jemand von atlantisch-wintermildem Klima in Nordwestdeutschland. Ihr hattet es wesentlich härter als wir Brandenburger.
Rosen zeigen hier an den Trieben  überhaupt keine Schäden. Aber ich weiß dann, was ich erwarten muss, wenn es doch mal wieder richtig knackig wird.

Spannend wäre ein Blick auf die wildwachsenden Immergrünen in Niedersachsen, ob z. B. Ilex aquifolium ebenfalls stärkere Schäden an Blättern und jungen Trieben zeigt.
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Mottischa

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #513 am: 26. Februar 2021, 18:20:07 »

Wir hatten hier -18 Grad und bis auf die obere Hälfte der Rosmarinpflanzen sieht alles recht gut aus. Meine Veilchenblau und eine andere Rose muss ich mir nochmal genau ansehen. Allerdings hatten die beiden zwar oberhalb des Schnees Frost, durch den aktuellen Sonnenstand aber eher Schatten. Einige Rosen in den Kübeln hat es erwischt, obwohl ich sie förmlich in Schnee begraben habe.

Mein Corydalis sieht absolut toll aus, dem hat das Wetter wohl gefallen so ungeschützt  ???

Meine Freundin hat sehr viele Fargesien und Bambussorten (u.a. eine riesige Sorte). Beim gestrigen Rundgang haben wir an fast allen schwere Frostschäden feststellen müssen  :-[
« Letzte Änderung: 26. Februar 2021, 18:23:11 von Mottischa »
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Absolut und einzigartig..

Eckhard

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #514 am: 27. Februar 2021, 12:23:15 »

selbst Strauchpäonien und z.B. Lonicera purpusii und Winterjasmin tot überm Schnee.
Oh, bei meiner Strauchpaeonie habe ich noch ein bisschen Hoffnung. Vermutlich endet es aber so, wie bei Dir  :'(
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Staudo

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #515 am: 28. Februar 2021, 07:10:35 »

Rosen zeigen hier an den Trieben  überhaupt keine Schäden.

Vielleicht lag es auch am wochenlangen 1-Grad-Wetter.
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Bauerngarten93

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #516 am: 28. Februar 2021, 08:54:48 »

Lieber -17 Grad und Schnee (nicht zu wenig), als - 10 Grad ohne. Sprich Kahlfrost.
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enaira

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #517 am: 06. März 2021, 16:08:10 »

Ein großer Teil der Chrysanthemen sieht übel aus.
Ganz besonders schlimm die schöne 'Vreneli', ich kann kein Fitzelchen Grün entdecken... :'(
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Liebe Grüße
Ariane

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Jörg Rudolf

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #518 am: 07. März 2021, 10:03:19 »

Nach dem ersten Eindruck sind bei den Stauden nicht viele Schäden zu erkennen. Nur Salvia aethiopis
 und eine weitere silberfarbige Art sehen nicht gut aus was aber eher am Regen im Januar gelegen haben wird.
Ausgerechnet im vergangenen Jahr habe ich einen Überwinterungsversuch mit Sinocrassula yunanensis gestartet. Über das Resultat werde ich dann, wenn das Ergebnis  sicher ist, im Pfad zum Steingarten berichten. -15 Grad musste die Pflanze aushalten.
Schlechter sieht es bei einigen Sträuchern aus, Cistus laurifolius sieht nicht gut aus, auch die Teppichfelsenmispel hat an exponierten Stellen Frostschäden. Buddleja sieht aus, als ob er sich nie wieder erholen will, bei den Rosen bin mir nicht sicher ich glaube aber die Schäden halten sich in Grenzen.
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RosaRot

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #519 am: 07. März 2021, 10:05:36 »

Dass Cistus laurifolius nicht gut aussieht, wundert mich.
Was hast du für Boden und wo steht Dein Cistus?
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Viele Grüße von
RosaRot

lerchenzorn

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #520 am: 07. März 2021, 10:21:39 »

Wie alt ist der laurifolius-Stock? Mein älterer Stock schwächelt auch etwas, ist aber noch grün. Ein erst drei- oder vierjähriger Sämling ist dagegen völlig unbeeindruckt. Viele mediterrane Sträucher, z. B. auch Rosmarin, sollen im älteren Holz empfindlicher sein. Deshalb empfiehlt es sich, bestimmte Pflanzen regelmäßig zu verjüngen.

Ein großer Teil der Chrysanthemen sieht übel aus.
Ganz besonders schlimm die schöne 'Vreneli', ich kann kein Fitzelchen Grün entdecken... :'(

Bisher sind hier alle Sorten, die ich bewusst wahrgenommen habe, tadellos. Nach Vreneli muss ich mal sehen. Auf die habe ich noch nicht geachtet. Sollte aber zu denen gehören, die schon zum Winter hin oberirdische Erneuerungstriebe bilden.
Schade, Ariane. Vielleicht treiben sie aus den Rhizomen neu aus. Ich würde noch abwarten und sie in Ruhe lassen.
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enaira

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #521 am: 07. März 2021, 10:36:48 »

Nach Vreneli muss ich mal sehen. Auf die habe ich noch nicht geachtet. Sollte aber zu denen gehören, die schon zum Winter hin oberirdische Erneuerungstriebe bilden.
.
Das ist ja hier oft das Problem. Sie war schon schön grün, jetzt ist sie welk matschig grau, obwohl ich Tannenzweige drauf gelegt hatte .... :'(
Aber ich warte natürlich noch ab.
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Liebe Grüße
Ariane

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philippus

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #522 am: 07. März 2021, 10:43:29 »

Hier hat sich eine Othonna cheirifolia verabschiedet. Ob das mit der Kältewelle vor 2-3 Wochen zu tun hat, weiß ich nicht. So kalt wie befürchtet war es dann doch nicht, da haben diese Pflanzen in den letzten 8-10 Jahren schon schlimmeres praktisch ohne Schäden durchgemacht. Vielleicht ist die Lebenserwartung ja generell nicht so hoch.
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philippus

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #523 am: 07. März 2021, 10:45:18 »

Dass Cistus laurifolius nicht gut aussieht, wundert mich.
Was hast du für Boden und wo steht Dein Cistus?
Meiner steht in vollem Lehmboden und hatte noch nie auch nur einen Kratzer..
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RosaRot

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Re: Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #524 am: 07. März 2021, 11:22:21 »

Hier hat sich eine Othonna cheirifolia verabschiedet. Ob das mit der Kältewelle vor 2-3 Wochen zu tun hat, weiß ich nicht. So kalt wie befürchtet war es dann doch nicht, da haben diese Pflanzen in den letzten 8-10 Jahren schon schlimmeres praktisch ohne Schäden durchgemacht. Vielleicht ist die Lebenserwartung ja generell nicht so hoch.

Hm. Schade.
Meine Othonna sieht gut aus. Steht sehr mager in sandig-schottrigem, hier anstehendem Substrat, am Fuß einer aufgeasteten Blaufischte, wie viele andere Pflanzen auch.
Ich wollte vorsichtshalber immer schon mal Stecklinge machen, ist nur nicht gelungen bisher.
Hat jemand Erfahrungen damit?
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RosaRot
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