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Autor Thema: Alte Gärten - alte Menschen  (Gelesen 38545 mal)

Gänselieschen

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Alte Gärten - alte Menschen
« am: 17. Februar 2012, 14:58:19 »

Ich möchte das Thema nun doch mal beginnen. Man wird immer älter - die Gartenleidenschaft wird nicht kleiner - eher größer.

Wie und was kann man anstellen, einplanen, damit man nicht im Alter von der Gartenarbeit überfordert ist und entweder zusehen muss, wie die schöne Anlage verwildert oder einen Gärtner bezahlen muss (wenn man das denn kann).
Es soll dennoch der Traumgarten bleiben, mit Stauden ohne Zahl, Obstbäumen, Gemüse - verzichten möchte man auf nichts - gerade nicht im Alter. Da hat man dann endlich genug Zeit für den Garten - aber die Power ist hin, der Rücken aua, die Knie auch.

Was ist zu tun??

Und das Ding heißt mit Absicht nicht - pflegeleichter Garten - das ist mir zu trivial.
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Staudo

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #1 am: 17. Februar 2012, 15:08:24 »

Bis man 70 ist kann man wohl in den allermeisten Fällen nahezu körperlich unbeschränkt im Garten werkeln. Für danach plane ich nach derzeitigem Stand der Dinge die großen Flächen mit Gras einzusäen und mir einen guten Rasentraktor zu kaufen. Die Staudenflächen werden dann Stück für Stück kleiner werden. Wichtig finde ich beizeiten Frühlingsblüherwiesen anzulegen. ;)
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Hanspeter Bethke (1935-2018)

Lehm

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #2 am: 17. Februar 2012, 15:10:09 »

Modell Galanthus-integral?

Es gibt übrigens schon so einen Seniorengartenthread, nur wo?
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Zwiebelchen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #3 am: 17. Februar 2012, 15:11:20 »

Ja das ist auch so ein Thema was mich beschäftigt. Mein Garten ist ja ziemlich groß und wenn die Kräfte nachlassen was dann? Eine Hilfe aus der Familie wird es wohl nicht geben.
Also noch mehr Frühlingsblüherwiesen ist schon mal gut. Da bleibt dann immer etwas blühendes.
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Gänselieschen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #4 am: 17. Februar 2012, 15:14:02 »

Also der Trend doch zum Abschaffen, aber Wiesen mit Zwiebelblumen, sehr o.k. gibts noch fast nicht bei mir.
Meine Eltern haben 800 m2 und machen auch noch alles selbst, mit 73, aber die Rumjammerei immer, es muss schon sehr schwer sein.

L.G.
« Letzte Änderung: 17. Februar 2012, 15:14:52 von Gänselieschen »
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Zwiebelchen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #5 am: 17. Februar 2012, 15:17:03 »

Fürs Gemüse wären einige Hochbeete gut. Da kann man auch ohne zu bücken pflanzen, jäten und ernten.
Und ich hoffe das die Hecke der alten Rosen und Rugosas dann so kräftig gewachsen ist das sie auch ohne ständig Unkraut jäten auskommen.
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Christina

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #6 am: 17. Februar 2012, 15:28:44 »

Ich lasse das auf mich zukommen, ich will mich nicht jetzt schon einschränken und immerfort ans Alter denken.
Ein Garten hält auch fit, daß sehe ich im Verwandtenkreis.

Ich selbst bin jetzt Mitte 50 und merke durch eine blöde Arthrose im Rücken, die immer weh tut, mal mehr mal weniger, das Manches einfach nicht mehr drin ist. Steine schleppen, Wege verlegen, größere Büsche ausbuddeln geht einfach nicht mehr. Aber das muß ich auch nicht mehr tun. Ideen hätte ich schon noch, aber alleine kann ich sie nicht mehr verwirklichen.
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Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern.  (Sprichwort der Xhosa)

ManuimGarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #7 am: 17. Februar 2012, 15:29:24 »

Hochbeete werden da auch immer zitiert, dann kann auch der bückunwillige noch Gemüse garteln. Aber warum nicht auch Blumen etc.
Bei einem Hanggrundstück kann man über halbhohen Stützmauern auch kreuzschondend hantieren.

Allerdings ist meine Mutter 74, hat Parkinson und ihr Lebenselixier ist der Garten, ohne spezifische Altengestaltung. So baute sie sich im Vorjahr einen idyllischen Aussichtsnische mit Bank und Steingarten. Bei körperlich harten Arbeiten gibt es hilfreiche Geister, die gegen Einwurf kleiner Scheine... ;)
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Knusperhäuschen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #8 am: 17. Februar 2012, 15:29:49 »

Die Hochbeete aber nicht, wie immer beschrieben, mit Verrottendem Grobzeusgs unten und dann feiner, eher auf die mögliche Verrottungswärme verzichten und die Kisten gleich von oben bis unten mit Erde und Kompost auffüllen, das Zusammensacken verursacht ansonsten jedes Jahr erhebliche Arbeit beim Nachfüllen. Soviel Kompost ist in der Regel nicht da oder wird anderswo gebraucht, das Herumgekarre und Einfüllen zugekauften Materials ist schon eine ganz schöne Malocherei, ich sprech aus einiger Hochbeeterfahrung, das sieht alles nur so einfach aus in bunten Magazinen oder Fernsehsendungen.
Und zwischen den Hochbeeten bitte nur Plattenwege, maximal Hackschnitzel, ich hab Gras dazwischen, das ist sauschwer, da mit nem Rasenmäher rumzufuhrwerken.

Meine Schwiemu mit bald fast fitten 90 hat einen Gärtner, der zweimal im Jahr für Grundordnung sorgt, Rasen mäht jemand gegen Taschengeld, den Rest macht sie selber, klappt bisher ganz gut.

Meine eigene Mama war, solange sie konnte, immer in Kittelschürze, Stricksocken und Holschken im Garten, bis die Sonne unterging, aber irgendwann ging das gesundheitlich einfach nicht mehr, ab da war aber auch irgendwie ihr Lebensfunke nur noch ein Glühwürmchen :'( .
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Warum bin ich eigentlich gerade nicht im Garten?

Eva

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #9 am: 17. Februar 2012, 15:31:06 »

Hochbeet für Gemüse und Kräuter

Wasser so, dass man möglichst wenig gießkannen schleppen muss (bei einem Garten mit Hanglage sind Regenwassertanks ganz oben prima, das mögen die Gemüsebeete lieber als kaltes Leitungswasser)

Obst so, dass man nicht so viel auf Leitern rumklettern muss und nicht so tief runterbücken (also Viertelstamm oder Spalierbäume für Äpfel, Birnen. ev. Hochstamm für Stachelbeer, Johannis, Erdbeeren ins Hochbeet oder in Kästen am Balkon...)

Mulchmäher statt Balkenmäher und Zusammenrechen (jo, auch Blumenwiesen werden im Alter schwieriger).

Mulchen statt offener Erde, pflegeintensive Ecken anders anlegen....

Hecken beizeiten so schneiden/planen, dass sie beherrschbar sind, mit 70 ist es weniger lustig, in 3 m Höhe die Hecke zu schneiden
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Casa

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #10 am: 17. Februar 2012, 15:32:13 »

Bei uns sind Haus und Garten bereits seniorengerecht angelegt. Das Haus ebenerdig und barrierefrei, der Garten (500 qm) ebenfalls ohne Stufen etc., mit kleiner Rasenfläche, ohne Obst und Gemüse, dafür mit vielen Rosen, Stauden, Gräsern, Kleingehölzen und Sommerblumen. Die Gartenarbeit beschränkt sich im Wesentlichen aufs Unkraut jäten und Pflanzen schneiden. Und das kann man auch noch, wenn man körperlich nicht mehr gut zurecht ist. Davor habe ich keine Angst.

Edit:

OT: @ Knusperhäuschen, "Holschken"? Das klingt aber nicht nach Hochtaunus, sondern eher nach hier.
« Letzte Änderung: 17. Februar 2012, 15:37:17 von casa »
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Eva

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #11 am: 17. Februar 2012, 15:37:24 »

Bei mir ist der Plan, dass ich im Alter erst mal hoffentlich mehr Zeit für den Garten habe. Im Moment kommen nur die Harten durch, weil für Tüddelei keine Zeit ist.
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Starking007

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #12 am: 17. Februar 2012, 15:37:43 »

Ich hab nun das halbe Jahrhundert gut hinter mir.
Mein Garten beherbergt Tausende von besonderen Pflanzen, wie eurer auch.
Wenn ich übergebe, und ich hab das besser zu früh als zu spät vor,
möchte ich mir einen (kleinen?) Gartenteil vorbehalten.
Den Rest dürfen - nicht müssen - die Kinder gestalten wie sie wollen,
ob mit oder ohne Radlader.
Wenn ich körperlich nicht mehr kann, werde ich einem jungen Menschen eine Beschäftigung bieten, und wenn`s der letzte Pfennig ist,
den ich ausgebe.
Dann zieh ich mich in`s schlichte Altersheim zurück, erzähle Witze, schau aus dem Fenster und betrachte meine 32Td Garten- und Naturbilder am PC.................
« Letzte Änderung: 17. Februar 2012, 15:58:46 von starking007 »
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Gruß Arthur

ManuimGarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #13 am: 17. Februar 2012, 15:37:54 »

Bei uns sind Haus und Garten bereits seniorengerecht angelegt. Das Haus ebenerdig und barrierefrei, der Garten (500 qm) ebenfalls ohne Stufen etc., mit kleiner Rasenfläche, ohne Obst und Gemüse, dafür mit vielen Rosen, Stauden, Gräsern, Kleingehölzen und Sommerblumen. Die Gartenarbeit beschränkt sich im Wesentlichen aufs Unkraut jäten und Pflanzen schneiden.

Der Gemüsegarten hat aber auch Vorteile. Nachdem meine Mutter nicht mehr so beweglich ist, kann sie auch nicht täglich einkaufen. Da ist es sehr hilfreich, den Salat bzw. generell viel Eßbares im Garten zu haben. Und die Arbeit im Gemüsegarten schafft sie.
« Letzte Änderung: 17. Februar 2012, 15:38:52 von Manu im Garten »
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Zwiebelchen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #14 am: 17. Februar 2012, 15:41:33 »

Meine Schwiemu mit bald fast fitten 90 hat einen Gärtner, der zweimal im Jahr für Grundordnung sorgt, Rasen mäht jemand gegen Taschengeld, den Rest macht sie selber, klappt bisher ganz gut.


Wäre ja auch so mein Ziel. mein Vater wurde 96, vielleicht hält mich der Garten auch so fit. ;)
Aber ich möchte mich nicht beschränken - also jetzt noch nicht. Der Garten ist mein Hobby und jetzt wo ich in Rente bin kann ich mich endlich austoben. :D
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