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News: Ich habe gerade einen Kopf an eine Kollegin verschenkt. 3 liegen noch im Kühlfach zuhause. (Anonymes Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Alte Gärten - alte Menschen  (Gelesen 40034 mal)

Knusperhäuschen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #15 am: 17. Februar 2012, 15:45:18 »

Mit fast 50 bin ich seit einiger Zeit auch erschrocken, wenn ich so merke, was ich früher alles konnte (ich hab geglaubt, körperlich immer alles zu können, Bäume ausreissen und sowieso alles besser als GG und so....fit und stark und sowieso unbesiegbar), mittlerweile bin ich da ganz schön kleinlaut manchmal, Hexenschuß, Belastungsasthma nach Betablocker wg. Bluthochdruck, dann doch das Famileinleiden der rheumatischen Gelenke, ey, ich doch nicht, das kann nicht sein, ich will rumwühlen, Steine schleppen, sägen, hacken, rumklettern in höchsten Bäumen, schwitzen, machen, keuchen, glücklich dabei sein.

Manchmal frag ich mich dann manchmal: Und was jetzt, wenn dich der Schlag trifft?

Möglich, kann wirklich sein (wah, die ganze Familie mütterlicherseits starb so...).

Ich hoffe, es irgendwann mal zu unserer Zufriedenheit zu regeln mit dem Garten, an Plänen arbeite ich noch nicht wirklich, eigentlich halse ich mir zur Zeit nur noch mehr Arbeit auf ::) , und das mit wachsender Begeisterung.

GG hab ich gesagt, wenn ich mal weg bin, soll er alles verkaufen und sich ne schöne Eigentumswohnung mit Putzfrau kaufen und ein Bild vom mir auf die Terrasse zwischen die zwei Blumentöpfe stellen :-X .

Aber eigentlich leb ich momentan noch in den Tag hinein, noch kann ich´s , vielleicht bin ich ja morgen schon tot.
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Warum bin ich eigentlich gerade nicht im Garten?

July

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #16 am: 17. Februar 2012, 15:50:33 »

Ich will da eigentlich noch gar nicht soviel drüber nachdenken, aber ich merke schon, daß das Alter am Körper nagt....und wenns dann nicht mehr gehen sollte wird mein Ackerstreifen mit zur Wiese gemacht, mein Stück Gartenland direkt am Haus ebenfalls, mein Wintergarten kein Dschungel mehr sein :'(, vielleicht werde ich im Alter noch in meinem Gewächshaus wurschteln......aber erstmal gehts ja jetzt bald wieder los (und mein Rücken ist momentan eine Plage....immer im Winter, im Sommer nie....).......
unser Haus ist zu ebener Erde und unsere Wiese wird schon lange mit dem Traktor gemäht, mein Ackerstreifen mit dem Traktor gepflügt und gefräst....das Stück mit der Hand umgraben....nein das wäre jetzt schon zuviel für mich und GG.
Sonnige Grüsse von July
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Zwiebelchen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #17 am: 17. Februar 2012, 15:59:23 »

Manchmal frag ich mich dann manchmal: Und was jetzt, wenn dich der Schlag trifft?
Ich hoffe, es irgendwann mal zu unserer Zufriedenheit zu regeln mit dem Garten, an Plänen arbeite ich noch nicht wirklich, eigentlich halse ich mir zur Zeit nur noch mehr Arbeit auf ::) , und das mit wachsender Begeisterung.

Aber eigentlich leb ich momentan noch in den Tag hinein, noch kann ich´s , vielleicht bin ich ja morgen schon tot.

Genau so sehe ich es auch. ;)
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Das Leben beginnt mit dem Tag an dem man einen Garten anlegt. (chinesisches Sprichwort)

elis

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #18 am: 17. Februar 2012, 16:33:27 »

Hallo !

Ich mache mir noch keine Sorgen darüber mit 70, die ich erst kürzlich geworden bin um meinen Garten ,bzw. wenn ich mal alt bin ;). Für mich ist mein Garten mein Fitnessstudio. Im Frühling, am Anfang, da hat man so gar keine Kondition. Da wird erstmal schneller geschwitzt, die Pausen werden häufiger... Aber das dauert nicht lange, dann gehts wieder flott. Am besten läuft es bei mir gleich morgens. Im Sommer wenns heiß ist kann es sein, das ich schon mal morgens um 5 Uhr im Garten bin, solange ich es aushalte. Dann wird halt ne lange Siesta gemacht im Sommerhäusl auf der Liege. Auf alle Fälle merke ich das es mir im Sommer viel besser geht als im Winter. Mir fehlt einfach im Winter die kontinuierliche Bewegung. Außerdem finde ich es furchtbar langweilig, nur so rumzulungern.... Wenn man sich nicht fordert, wird man viel schneller alt. Im Herbst bin ich zwar froh, wenn mal ne Weile Ruhe ist im Garten. Aber wenn mal Weihnachten und die ganzen Feiertage rum sind, dann könnte es von mir aus schon wieder langsam losgehen im Garten..... Also nur Mut, ihr jungen Leute....., warum jetzt schon sich um ungelegte Ostereier kümmern. Das kommt noch früh genug.

lg elis
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Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen,
aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

Arthur Schopenhauer

ManuimGarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #19 am: 17. Februar 2012, 16:49:38 »

Elis, das hast du super beschrieben. Genau so sehe ich's auch.

und mein Rücken ist momentan eine Plage....immer im Winter, im Sommer nie
July, das passt zum alten Spruch "Wer rastet, der rostet." ;)
Da ist zu überlegen, welche Bewegung man im Winter als Ausgleich machen kann. Ich habe grad 3 Monate Gymnastik und Training für die Rückenmuskulatur hinter mir. Wusste vorher gar nicht, dass ich dort auch Muskeln habe. Aber die sind wichtig zum Stützen der Wirbelsäule. ;)
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gartenfreak

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #20 am: 17. Februar 2012, 17:48:25 »

Gelegentlich mache ich mir schon Gedanken, wie es mit dem Garten weitergehen soll, wenn ich mal nicht mehr so kann, wie ich möchte. Der Garten ist 2000 qm groß, ich werde im Sommer 74, und ich merke schon, dass ich nicht mehr so leistungsfähig bin wie noch vor einigen Jahren. Zur Zeit leiste ich mir einen Gartenhelfer, der den Rasen mäht, das ist eine Arbeit, die mich besonders anstrengt, weil ein Gefälle im Gelände ist und es viele Winkel und Wege gibt, die gemäht werden müssen. Außerdem übernimmt der Helfer alle Arbeiten mit der Kettensäge, vor allem auf der Leiter, weil ich nicht mehr ganz schwindelfrei bin.

In den Staudenbeeten würde ich ungern jemanden arbeiten lassen, damit nicht mehr Schaden als Nutzen dabei rum kommt. Zur Zeit versuche ich in den Staudenrabatten so zu pflanzen, dass auf Dauer kaum noch Unkraut durchkommen kann, ich gestalte manche Bereiche pflegeleichter, aber auch in einem naturnahen Garten muss man immer wieder ordnend eingreifen. Mittlerweile fällt mir das Bücken schwer, auch das Knien bereitet Beschwerden, also habe ich für mich eine Lösung beim Jäten gefunden: ich wandere mit einem niedrigen Fußbänkchen durch den Garten und arbeite im Sitzen. So komme ich noch ganz gut zurecht, und wie es in den nächsten Jahren weitergehen wird, wird sich finden.
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oile

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #21 am: 17. Februar 2012, 18:11:29 »

Ich werde dieses Jahr 60 und stamme aus einer langlebigen Familie, v.a. mütterlicherseits. Vor 2,5 Jahre habe ich mir noch ein Grundstück zugelegt, ca. 1600 m2, sehr verwildert. Dieses Stück Land ist ganz meins, niemand redet mir rein und niemand meckert, weil irgendwo eine Pflanze im Weg steht. Stück für Stück rode ich die Schneebeeren (sehr gründlich) und breche Wiese um. Ich merke durchaus, dass das eine oder andere Zipperlein da ist (Verschleiß), aber für mich ist es eine der besten Entscheidungen meines Lebens gewesen.
Ich bin fest entschlossen, diesen Garten mindestens bis zum 80. Lebensjahr zu bewirtschaften.
Die nächsten 10 Jahre werde ich fürs Grobe nutzen 8) .

Pflegeleicht werde ich wohl zuerst den Hausgarten machen - das kommt auch GG entgegen, dem ja der Garten zu voll ist. ;D
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Manch einer sollte seinen Senf besser ganz hinten im Regal belassen und das letzte Wort am besten auch.

Jule69

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #22 am: 17. Februar 2012, 18:44:11 »

Ein kleines bißchen möchte ich dazu auch sagen...Ich bin zwar noch nicht uralt, doch ich merke schon, dass ich gewisse Arbeiten nicht mehr an einem Tag, sondern an 2 Tagen erledige. Ich hatte früher ganz feste Termine, die ich dann auch eingehalten habe. Den Stress mach ich mir nicht mehr, krankheitsbedingt muss ich einfach runterschrauben, früher hab ich z.B. zum Ausräumen 2 Tage gebraucht, heute sind es halt 3...damit kann ich leben...Früher hätte ich mir das nie vorstellen können, doch es geht. Der Garten wird trotzdem schön und über gewisse Problemzonen schaut man halt einfach hinweg.
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Liebe Grüße von der Jule
Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.

Toffeeholix

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #23 am: 17. Februar 2012, 19:04:59 »

Wir haben im letzten Jahr angefangen, die Wege, die mit der Schubkarre befahren werden, zu befestigen.
Gleichzeitig werden wir sie auf mindestens 75 cm verbreitern.
Dann kommt man auch mit einer Sackkarre gut längs
Der Inhalt der Schubkarren wird immer geringer

Im Gemüsegarten, der an der tiefsten (und nassesten ) Stelle liegt, wird gleichzeitig ein Drainagegraben gelegt – hab ich im Januar bereits freigebuddelt, da konnte man gut erkennen, wo das Wasser ablaufen kann.

Einen Teil der Rasenfläche hab ich jetzt mit Sträuchern bepflanzt.

Im Garten knie ich mich eher, als dass ich mich bücke - die Beete werden immer schmaler.

Mein Problem sind die zu schneidenden Eibenhecken – ungefähr 2,50 hoch.

Im Augenblick möchte mein Mann das noch selbst machen.

Falls ich das irgendwann durch Fremde erledigen lassen muss:
Sollte man einen breiten Arbeitsstreifen freihalten auf beiden Seiten?
Reichen da 50 cm?

Ciao Anne
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biene100

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #24 am: 17. Februar 2012, 19:05:17 »

Hmm, ja sicher mache ich mir auch manchesmal Gedanken, wies wohl mal sein wird.

Eigentlich habe ich mir gesagt, und wenn ich robben muss, solange ich irgendwie kann, werde ich im Garten werkeln. :)
Man wird sehen.........

Zu July:

Manus Posting kann ich nur unterschreiben. Ich bin auch gerade mitten in einer Physiotherapie. Und wie Manu, staune ich über Muskeln, die ich anscheinend noch nie gscheit gefordert habe. Ich nehme mir fest vor, im nächsten Winter aktiver zu sein. Das Gestell wirds danken.

lg Biene
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lubuli

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #25 am: 17. Februar 2012, 19:17:55 »

mich hat es über nacht vor anderthalb jahren durch meinen wirbelsäulenbruch rausgehauen. meinen 1000m² zweitgarten habe ich sang und klanglos aufgeben müssen ohne irgendeine pflanze mitzunehmen. jetzt hab ich nur noch meine 200m² gärtchen am haus, viel zu vollgestopft. was erfriert, wird nicht mehr ersetzt. kübelpflanzen hab ich die meisten verschenkt, mengenmässig auf ein viertel beschränkt. und ich bin froh, dass ich mich soweit wieder berappelt habe, dass ich irgendwie mit dem garten fertig werde, wenn ich auch fünfmal soviel zeit brauche wie früher. bücken kann ich mich vergleichsweise problemlos, aber kaum was tragen und grossartig graben oder ausgraben geht garnicht. so stehen also immer noch tote rosen rum, die ich kurzerhand als klettergerüst für einjährige rankpflanzen umfunktioniert habe. ein vom sturm zerbrochener säulenwacholder beherbert jetzt eine akebie und eine kleine kletterrose. fremdhilfen zertrampeln mir zuviel. ausserdem ist das geld knapp geworden. gg arbeitslos und ich kann kaum noch geld dazuverdienen, hatte vorher noch 3 andere grosse gärten in pflege. und es hat mir spass gemacht.
jetzt sitz ich auch oft am fenster und sehe zu, welche spontanvegetation sich breitmacht. ich bin am abschied nehmen.
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frida

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #26 am: 17. Februar 2012, 19:32:03 »

lubuli, das klingt sehr traurig!

Ich kenne das von meiner Schwiegermutter, die zunächst wegen eines zwangsweisen Hausverkaufs ihren Garten aufgeben musste und nun auch körperlich nicht mehr kann. Zuletzt hatte sie noch ein 4x5 Meter Beet an ihrer Erdgeschosswohnung, nach dem letzten Umzug ins Betreute Wohnen gar nichts mehr.

Nun kommt sie zu uns und hilft, wenn die Knochen gerade mal nicht schmerzen. Und wenn's nicht geht, muss sie nichts machen. Ich bin sicher, dass es ihr gut tut und Freude macht, bei uns im Garten ein bisschen mit zu werkeln. Sie macht auch gerne Sachen, die im Sitzen gehen oder für die ich manchmal zu ungeduldig bin wie Pikieren.
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martina 2

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #27 am: 17. Februar 2012, 19:34:05 »

Lubuli, das ist sehr traurig.

Wenn ich im Sommer so 12-14 Stunden am Tag im Garten herumsause, denk ich schon manchmal, daß das nicht ewig gehen wird. Auf der anderen Seite kenne ich Bäuerinnen, die bis weit in die Achtziger ihren Gemüsegarten und ein paar Blumen versorgen und dabei lustig und fit sind. Bei uns ist es eher das weitläufige Gelände - es ist zu hoffen, daß sich auch in Zukunft immer jemand findet, der sich das Gras von der Wiese gern holt. Daß ich mich im Alter über üppige Rosenbüsche würde freuen können, die ganz von alleine gedeihen, war eine schöne Illusion - immerhin :) Denn alleine die unabdingbaren Maßnahmen im Herbst wie tagelanges Vorbereiten und Herumschleppen von schweren Fichtenästen, Anbringen von Hasengittern auf z.T. steiler Böschung, ganz zu schweigen vom Frühjahrsschnitt, erfordern einige Kondition. Und all das kann man auch nicht delegieren. Ich laß es an mich herankommen ;)

Ich hatte schon mit 38 eine Bandscheiben-OP, nach drei Wochen bin ich auf allen Vieren durch den Gemüsegarten gerobbt, es war Ende April, und es mußte ja gesät werden. Aufpassen muß ich immer noch, aber auch ich habe die Erfahrung gemacht, daß im Sommer alles viel besser geht - daß ein 10-Liter-Kübel mit Erde zuviel ist, muß ich dann aber zuweilen doch zur Kenntnis nehmen 8)
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lubuli

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #28 am: 17. Februar 2012, 19:49:47 »

nein, das sollte gar nicht so traurig klingen, auch wenn es manchmal traurige momente gibt. aber doch auch immer noch viel freude, so wie heute. bie meisten knospen an den erstlingsblühern bei den helleboren sind intakt geblieben unter dem schutz. so werden 3 jahre warten doch erfüllt.
meine pflanzaktionen letztes jahr: etliche anemonen nemorosa, cyclamen und miniaturnarzissen.
 das, was sich verändert, sind viele kleine sachen. und ich gedenke, hier zu arbeiten, bis dass sie mich hier raustragen oder wir das häuschen verkaufen.
 auf einmal bin ich alt und habs vorher einfach nicht mibekommen.
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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #29 am: 17. Februar 2012, 20:40:19 »

Ich habe einen schon altersgerechten Garten übernommen, den meine Mutter noch kurz vor ihrem 87. winterfest gemacht hat. Im Laufe der letzten Jahre hatte sie ihn schweren Herzens vom Fast-Selbstversorger-Garten mit hohem Blumenanteil schrittweise reduziert auf einen mit Gras- und Brachfläche, mit Gemüse mehr zum Spaß, vielen Stauden und Rosen und Beerenobst. Unsere große Wiese mit vielen alten Obstbäumen haben wir schon etliche Jahre vorher endgültig aufgegeben, der angrenzende Wald hat sie sich nahezu wieder zurück geholt - fehlende Zeit und Gesundheit ließen leider keine andere Möglichkeit.
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