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Autor Thema: Alte Gärten - alte Menschen  (Gelesen 48459 mal)

pearl

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #315 am: 18. August 2014, 00:34:33 »

 ;D

Gerade habe ich etwas herrliches gefunden: ""konseqente Zurückhaltung" bei der Gartenplanung."

Genau das wird beim Altwerden helfen. ;) Statt zu klagen kann man die Zeit damit verbringen sich klar zu machen was einem wichtig ist.

Noch was von hier: "Die Hässlichkeit käme bei der "krampfhaften Suche nach Gestaltung" heute auch noch hoch konzentriert daher, die Umsetzung erfolge nach wie vor mit deutscher Gründlichkeit: ... "

Das sehe ich auch als Gefahr im Alter, dieses immer pingeliger werden.

Großartig finde ich Rosemary Verey. Die mit dem Laubengang aus Goldregen . Als sie alt war und überall im Garten das Gras sprieste hat sie einfach gesagt: "das ist jetzt mein Wiesengarten."


« Letzte Änderung: 18. August 2014, 00:41:53 von pearl »
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zwerggarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #316 am: 18. August 2014, 01:05:27 »

meine gartennachbarin ist auch so eine, sie kann eigentlich fast gar nichts mehr selbst machen, aber sie liebt und lebt für ihren garten und schafft es immer wieder, irgendwie neue pflanzen anzuschleppen, mit ihrem rollator - nicht immer überleben die sonderlich lange, nicht wirklich kann man den garten unter normalen gesichtspunkten als gepflegt betrachten - aber er ist soviel vielfältiger und lebensnotwendiger als die toten rasengärten insbesondere der jungfamilien, die nur zum fußballspielen, geburtstagsfeiern und grillen in den garten kommen...
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moin

"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze."
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oile

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #317 am: 18. August 2014, 09:48:51 »

aber er ist soviel vielfältiger und lebensnotwendiger als die toten rasengärten insbesondere der jungfamilien, die nur zum fußballspielen, geburtstagsfeiern und grillen in den garten kommen...

Für Jungfamilien sind manchmal Rasengärten lebensnotwendig.
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Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

zwerggarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #318 am: 18. August 2014, 10:06:57 »

ja, sicher. aber nur rasen und abstandsgrün? auch da, wo genau das eigentlich so nicht sein soll? und obwohl kinder stattdessen vollwertig an garten und natur hingeführt werden könnten?
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oile

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #319 am: 18. August 2014, 10:10:13 »

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mir und v.a. meinem Sohn viel Stress erspart hätte, wenn ich die ersten Jahre weniger intensiv versucht hätte, ihn vollwertig an Natur und Garten heranzuführen.
Nur mal so als Bemerkung.
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zwerggarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #320 am: 18. August 2014, 10:15:10 »

;D

du könntest ihm ggf. auch jetzt noch eine freude machen und den garten so (pflegeleicht) umgestalten, dass er mit seinen kumpels kicken und grillen könnte, oder an autowracks schrauben oder unter einem dach einen alten bauwagen renovieren oder sowas... 8)
« Letzte Änderung: 18. August 2014, 10:18:16 von zwerggarten »
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Staudo

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #321 am: 18. August 2014, 10:16:30 »

Im Alter sieht man deutlicher, wo Idealismus zum Scheitern verurteilt ist.
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Gänselieschen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #322 am: 18. August 2014, 10:18:37 »

Ich habe auch lange gedacht, dass ich meine Tochter eher durch Gartengelaber und Gartenarbeit vergrämt habe. Aber inzwischen denke ich, dass die Saat doch aufgeht. Sie hat Zeug auf dem Balkon - und ist immer sehr angetan vom Garten, wenn sie da ist. Insbesondere ist sie jemand, der gern aussät und so. Mein Teil ist das ja eher nicht, diese Vorkultur und das feinteilige Rumpusseln.

Eine vorsichtige Andeutung meinerseits, ob ich das hier mal abschaffen würde, weil ja niemand Interesse dran hat führte zu starkem Widerspruch. Ein sehr glücklicher Moment :) :).

Am WE in Wiesenburg war ich ja in einer Pension - die Fraus ist Witwe, mit Sicherheit über 70 und macht noch alles ganz allein. Auch eine große Obstwiese im hinteren Teil. Es geht also - es sieht nicht aus wie geleckt - aber das sieht es bei mir heute schon nicht aus. Und später habe ich ja mehr Zeit - das wird sich ausgleichen.
« Letzte Änderung: 18. August 2014, 10:19:16 von Gänselieschen »
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SusesGarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #323 am: 18. August 2014, 20:48:23 »

Ich habe auch lange gedacht, dass ich meine Tochter eher durch Gartengelaber und Gartenarbeit vergrämt habe.

Meine Geschwister und ich mussten früher immer im Garten helfen. Z.B. Unkraut ausziehen in ollen Rosenbeeten und eigentlich überall, Rasen mähen, Gemüse ernten, durften aber auch etwas selbst pflanzen und säen. Mit gerade 20 wollte ich nie eine Garten haben. Was meine Geschwister gedacht haben, weiß ich nicht.

Schon mit Mitte 20 wollte ich wieder einen Garten haben. Inzwischen haben wir einen doppelt so großen Garten, wie damals Zuhause. Der ist aber lange noch nicht fertig. Selbst Unkraut ausziehen, finde ich nicht mehr so schlimm. Allerdings ist die Gartengestaltung und auch die Pflege heute anders, als früher. Zwei meiner Schwestern gärtnern genauso gerne, eine Schwester hat keinen Garten, will aber. Nur bei meinem Bruder denke ich, dass er keinen Bedarf hat.
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Viele Grüße, Susanne

Briza

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Re: Alte Gärten - alte Menschen - junge Helfer
« Antwort #324 am: 15. März 2018, 21:49:18 »

Habe hier in diesem Faden etwas herumgelesen, aber bei  mehr als zwanzig Seiten ist er zu unstrukturiert, um alle Informationen, die mich gerade interessieren, herauszuziehen allerdings gleichzeitig der ergiebigste von allen, zu denen mich die Suchmaschine leitete.

 
Jedenfalls referieren hier, aber auch in anderen Fäden, mehrere Beiträge über Hilfe die man im Garten hat oder nicht hat oder vermisst.
So man denn Helfer findet, hat jemand dabei Erfahrung mit entsprechenden Arbeitsverträgen, Legalisierung und  dem  Haushaltsscheck der Knappschaft?
https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/01_basiswissen/01_grundlagen/02_unterscheidung_gewerblich_und_privat/node.html

Dabei gut zu wissen
Haushaltsnahe Tätigkeiten sind alltägliche Arbeiten in der Wohnung. Kochen, Putzen, Einkaufen und Gartenarbeit zählen ebenso dazu, wie die Betreuung von Kindern, Kranken sowie alten und pflegebedürftigen Menschen – oder auch von Tieren. Diese Arbeiten führen gewöhnlich Familienmitglieder aus, können aber auch durch einen Minijobber erledigt werden, wenn dieser und auch der Arbeitgeber Privatpersonen sind.


Eine gewisse Legalisierung erscheint mir wünschenswert, allein schon wg. des Risikos im Garten beim Werkzeugeinsatz oder z.B. brüchiges oder nicht standfestes Gehölz (Pflaumenbaum).

Erstaunlich niedrig finde ich die Minijobverdienstgrenze von 450 €. Pi-mal-Daumen sind das lediglich 4 Arbeitstage im  Monat.  Übertragen auf unseren Garten fällt da je nach Gartensaison schon einmal mehr oder weniger Arbeit an z.B Heckenschnitt, Obsternte, Baumschnitt.

Gibt es hier in der Forumsgemeinde hilfreiche Gedanken zu diesem Thema?
« Letzte Änderung: 15. März 2018, 22:21:18 von Briza »
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Gartenplaner

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Re: Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #325 am: 15. März 2018, 22:03:26 »

Ich habe bezüglich des Themas schon mal in Minijobs.lu reingeschaut, es aber noch nicht ausprobiert.
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Wer den Garten sehen möchte, wo ich lerne - unterm Goldfrosch-Bild den Globus anklicken! ;-)

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“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela

Paw paw

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Re: Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #326 am: 15. März 2018, 22:10:39 »

Zitat
Erstaunlich niedrig finde ich die Minijobverdienstgrenze von 450 €. Pi-mal-Daumen sind das lediglich 4 Arbeitstage im  Monat.
Schön, dass Du einen höheren Stundenlohn annimmst. In der Regel ist er aber viel niedriger, oft noch unterm Mindestlohn.

Zitat
Der Mindestlohn für eine Aushilfe bzw. einen Minijobber führt dementsprechend dazu, dass diese maximal 50,90 Stunden im Monat arbeiten dürfen. Das monatliche Gehalt bleibt gleich, es müssen lediglich weniger Stunden gearbeitet werden.
Quelle
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Natternkopf

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Re: Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #327 am: 15. März 2018, 23:07:43 »

Salü Briza

Es ist in der Zeile falsch verlinkt.
Sprich zeigt nichts an.

Wird wohl dies Hier sein.

Grüsse aus der 🇨🇭 Schweiz
Natternkopf
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Den behalte ich noch eine Weile -> / "Ey, mach hier nich' so'n Kritikpunk!" :-)

Chica

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #328 am: 17. März 2018, 08:50:28 »

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mir und v.a. meinem Sohn viel Stress erspart hätte, wenn ich die ersten Jahre weniger intensiv versucht hätte, ihn vollwertig an Natur und Garten heranzuführen.


Gib da mal die Hoffnung nicht auf  ;). Mein Student, der hier nur sporadisch erscheint, ist auch nur mit Murren von seinem Äpfelchen wegzubekommen. Und beim Pflanzen im Garten zeigen ist definitiv nur das erlaubt, was essbar ist  ;D. Im letzten Jahr dann beim Anblick einer Wildbiene kam völlig spontan der wissenschaftliche Artname! Ich dachte mir fallen die Augen aus dem Kopf. Ich: "Was ist denn mit Dir los?" Er: "Na bei der Mutter und dem ständigen input." Später fand ich dann heraus, dass er meine besonderen Tagfalter- und Wildbienenfotos, die ich auch schon einmal ihm schicke sogar mit Kommilitonen teilt, die das dann bewundern  ;D. Wenn die Youngster erst ein bestimmtes Alter erreicht haben geht zumindest ein Teil der Saat auf, da bin ich sicher  :D.
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Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören. David Bergmann

andreasNB

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Re: Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #329 am: 17. März 2018, 10:26:03 »

Zitat
Erstaunlich niedrig finde ich die Minijobverdienstgrenze von 450 €. Pi-mal-Daumen sind das lediglich 4 Arbeitstage im  Monat.
Schön, dass Du einen höheren Stundenlohn annimmst. In der Regel ist er aber viel niedriger, oft noch unterm Mindestlohn.
Schön... da schließe ich mich an.
Nuja, das Luxemburger Lohnniveau kann man wohl auch nicht mit dem deutschen (insbesondere in der Provinz) vergleichen.

Eigene Erfahrungen habe ich nicht damit gemacht.
Wenn dann wäre ich wohl auch eher auf der ausführenden Seite.
Aus eigener Erfahrung - damals waren es noch ~350,-/Monat - kann ich aber sagen, das man ein paar Stunden auch in den Vor- bzw. nachfolgenden Monat datieren könnte - wenn man sich kennt ;)

Wenn ich jetzt mal 10,-/h und 6 Stunden am Tag annehme, komme ich auf 7 Tage.
Ich denke, da kann man schon 2x die Woche jemanden für nen halben Tag beschäftigen.
Und an einem halben Tag schafft man schon einiges, selbst bei einem mittelgroßen Garten.
Wenn die Unterstützung ein guter Gärtner ist - der Sträucher nicht mit nem Hausmeisterschnitt frisiert - könnte man "Grobarbeiten" ja bei Bedarf auch an eben solche vergeben.

Das betrifft jetzt aber auch nur Minijober evt. noch das Absetzen der Kosten bei der Steuererklärung für den privaten Arbeitgeber (keine Ahnung was DA alles zu beachten ist).
Grundsätzlich könnte der Arbeitnehmer natürlich auch nebenher selbständig tätig werden und als Kleinunternehmer (§ 19 UStG) ein Gewerbe anmelden. Dann sollte er vielleicht besser mehr als einen Arbeitgeber haben  8) aber selbst bei 20,-/h könnte er deutlich mehr Stunden als Dienstleister in Gärten arbeiten, als die oben genannten 50,9 Stunden und wäre nicht an die Stunden/pro Monat gebunden. Der Abrechnungszeitraum ist da ja ein Jahr und nicht der einzelne Monat.

Bleibt nur die Frage für den Suchenden:
Wie und wo finde ich die passende Hilfe/Dienstleister ?  :P
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