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Autor Thema: Zum ersten Mal Kobe-Rind!  (Gelesen 1964 mal)

rorobonn †

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Zum ersten Mal Kobe-Rind!
« am: 18. März 2012, 17:03:58 »

Hallo,

nun habe ich also auch einmal Kobe-Rind probieren dürfen. Zu meinem 40 Geburtstag hat mir meine völlig verrückte, anbetungswürdige beste Freundin 2 Medaillons vom Koberind zusenden lassen!!!

Ich gebe zu, ich hatte doch ein wenig "die Flatter" ich könne alles verderben und das Ganze ein Fiasko werden ::) 8) Zum Glück ist aber nur das Bild ein Reinfall...war wohl zu zittrig und zu gierig endlich zu probieren :D :D :D

Wie habe ich es denn gemacht?

Well, ich las etwas überrascht, dass Koberind wohl bei zu langer Garzeit um 80°C einen Lebergeschmack annehmen soll....damit fiel die mir am nächsten liegende Niedriggarmethode also eher flach...ich las aber von einem sehr interessanten Rezept, wo das Fleisch in Rotwein poschiert wurde....andereseits wollte ich mir den Geschmack auch nicht zu sehr verfälschen...daher entschied ich mich dafür, dass eine Medaillon zu poschieren, das andere zu braten nach Anweisung.

Zuerst reduzierte ich also am Vormittag einen guten Rotwein mit Rosmarin, etwas Zwiebeln, einem Stück Speck und Piment bzw Cranberries und Korinthen...das filterte ich dann alles heraus und schmeckte es mit etwas Salz und einem Teelöffel ungezuckertem, reinen Kakaoa ab... und marinierte später damit auch das Fleisch ein wenig...den Speck, der tiefdunkel geworden war, habe ich später in Scheiben geschnitten und auf dem Teller neben das Fleisch gelegt...im Rotweinsud ließ ich einige wenige Cranberries ziehen und habe später darin das eine Medaillon bei ca 55°C 6 min poschiert und danach ruhen lassen...es wurde auf dem Teller auf dem Sud und mit dem Speck serviert...dazu gab es in Zucker glasierte Walnüsse und ein paar gedünstete Champignongscheiben...das andere Medaillon wurde gut angebraten, kam dann für 6 min bei 50°C in den Backofen, blieb danach ebenfalls ein paar Minuten zum ruhen, ehe es einige Sekunden neu angebraten und dann serviert wurde...dazu gab es blanchierte Kaiserschoten mit dünn gehobelten Möhrenscheiben und eine Art Relish oder so, den ich aus eingekochten Zwiebeln mit etwas Speck, einem Hauch Sahne Meerettich bereitet hatte, was dann mit Creme- Fraiche gebunden und im Backofen eindicken konnte. (sehr lecker)

Meine größte Sorge war, dass ich zuviele unterschiedliche Aromen miteinander gemixt hätte...aber die Küchengötter waren mit mir :D :D :D :D :D: Das Fleisch schmeckte köstlich, daneben dominierte die Noten von Cranberry, Walnuß und der sehr würzigen Rotweinsauce, die auch das eine Medaillon köstlich geschmacklich durchdrungen hatte, ohne den Fleischgeschmack dabei zu unter- bzw erdrücken!


...also DANKE SCHÖN, liebe Freundin, dass ich nun Kobe-Rind probieren konnte...Laszlo sendet Dir seine Adresse zu: Er hat bald Geburtstag, meint er!!!!!! ;D ;D ;D ;D ;D


fröhlich-seelige Grüße sendet
rorobonn
(Mann, hatte ich eine Angst, dass das Fleisch verbrennen oder nichts werden würde..oder kalt sein oder so) :D :D :D :D :D

...was ich aber auf jeden Fall öfter machen werde: Fleisch pochieren!!!!
« Letzte Änderung: 18. März 2012, 17:08:38 von rorobonn »
Gespeichert
"Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es!" (Bertrand Russell)

Luna

  • Gast
Re:Zum ersten Mal Kobe-Rind!
« Antwort #1 am: 18. März 2012, 17:28:27 »

... das liest sich zartschmelzendhocharomatisch

Das Kobe-Rind hatte ich bisher nur einmal als Wagyu auf dem Teller, seine feine Marmorierung und der Geschmack zeichnen es aus.

Ich liebe pochiertes Fleisch, vor allem nimmt es einem allfälliges warten, vorausgesetzt die Temperatur stimmt, nicht übel.
Gespeichert
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