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Autor Thema: Rankgerüst für Clematis Montana  (Gelesen 2795 mal)

austria_traveller

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Rankgerüst für Clematis Montana
« am: 08. März 2012, 10:56:41 »

Hallo Forum,
Im letzten Jahr ist mir mein (zugegeben recht billiges) Gerüst mitsamt meiner Clematis Montana zusammengebrochen.
Da der Platz inzwischen eh' nicht mehr verfügbar ist, plane ich meine Montana nun wonaders hinzusetzen bzw. gesetzt ist sie schon. Ich überlege jetzt wegen einem Rankgitter. Und wenn's geht gleich was Stabiles.

Ich möchte die Montana an einer Ecke einer Terassenüberdachung hochziehen, weis aber nicht, wie ich sie da befestigen kann. Es sollte auch optisch etwas hermachen, sonst gibt's Ärger mit der Chefin :o

Das Bild ist schon ein wenig älter, manche Pflanzen darauf sind schon weg bzw. versetzt. Die Clematis sitzt zwischen Lichtschacht und Ecksteher. Die Idee ist, dass ich sie oben auf's Dach ziehe, allerdings habe ich keine Ahnung wie sie "in der Mitte" halten sollte. Versteht ihr was ich meine, oder rede ich gerade chinesisch ???

Welche Ideen habt ihr ? Bzw. habt ihr selbst Montanas im Garten und welche Rankhilfen habt ihr gegeben ?
« Letzte Änderung: 08. März 2012, 10:58:08 von austria_traveller »
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Beste Grüße
Gerhard aus Wien

marygold

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Re:Rankgerüst für Clematis Montana
« Antwort #1 am: 08. März 2012, 11:20:39 »

Meine Montana ist vorletzten Winter erfroren. >:( Ich hatte sie an eine Haselnuss gepflanzt, dort hatte sie sich sehr schön rein gewoben.

Aber an deiner Ecke steht gerade kein Baum, das ist also nicht hilfreich.


In einem Katalog habe ich allerdings 3,50m hohe Rankobelisken aus Eisen gesehen. Wäre so etwas in Ordnung? Wenn die Clematis diese Höhe erreicht hat, könnte sie weiter zum Giebel gezogen werden.
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invivo

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Re:Rankgerüst für Clematis Montana
« Antwort #2 am: 08. März 2012, 11:33:27 »

Schraub doch einfach ein schmales Rankgitter mit passender Höhe in den Winkel aus Pfeiler und Brüstung. Eine Montana wird das kleine Stück sowieso regelrecht überspringen. Aber woran hält sie sich fest, wenn sie oben angekommen ist?
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Grüße
invivo

ManuimGarten

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Re:Rankgerüst für Clematis Montana
« Antwort #3 am: 08. März 2012, 11:35:26 »

Es gibt doch auch ästhetische Systeme, wo man Edelstahl-Seile spannt. Zu einem modernen Haus würde das passen und ohnehin bald überwuchert sein.
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austria_traveller

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Re:Rankgerüst für Clematis Montana
« Antwort #4 am: 08. März 2012, 11:51:55 »

Aber woran hält sie sich fest, wenn sie oben angekommen ist?
Ehrlich gesagt wollte ich mir das überlegen, wenn sie mal oben ist. Das Dach ist begehbar und von der anderen Seite leicht zu erreichen. Dachte da an ein am Boden liegendes Rankgitter mit Abstandhalter, das aber geklebt, nicht geschraubt wird.

Es gibt doch auch ästhetische Systeme, wo man Edelstahl-Seile spannt. Zu einem modernen Haus würde das passen und ohnehin bald überwuchert sein.
Hast du Erfahrung mit sowas ? Stabil ?
Gesehen - glaube ich - hab ich sowas schonmal in den Weiten des Netz.
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Beste Grüße
Gerhard aus Wien

ManuimGarten

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Re:Rankgerüst für Clematis Montana
« Antwort #5 am: 08. März 2012, 12:01:34 »

Leider nein. Habs auch nur auf Fotos gesehen. Da werden so Abstandhalter aus Edelstahl an die Wand geschraubt und dann Seile verspannt. Für die Klematisranken eine passende Dicke. - Jetzt wäre es vielleich gut, wenn Biotekt rein schaut.
Hier unter Prospekt, Seite 5 sieht man nur ein Detail so einer Verspannung.
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Albizia

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Re:Rankgerüst für Clematis Montana
« Antwort #6 am: 11. März 2012, 09:22:51 »

Ich möchte die Montana an einer Ecke einer Terassenüberdachung hochziehen, weis aber nicht, wie ich sie da befestigen kann....
Die Idee ist, dass ich sie oben auf's Dach ziehe, allerdings habe ich keine Ahnung wie sie "in der Mitte" halten sollte. Versteht ihr was ich meine, oder rede ich gerade chinesisch ???

Im alten Garten hatte ich jahrelang eine Clematis montana über das Dach eines alten Schoppens und einer daran anschließenden Garage gezogen. Als Starthilfe hatte ich ihr nur einen im Boden fest verankerten Metallstab gegeben. Natürlich mußte ich sie im ersten Jahr drum herumwinden und vorläufig anbinden, da sie ansonsten abgerutscht wäre. Nach dem zweiten Jahr hatte sie kein Problem mehr mit abrutschen, da sie dann bereits das Schrägdach erreicht hatte und und die Haupttriebe entsprechend dicker verholzt waren.

Sie hat sich dann langsam über das Dach ausgebreitet und es sah wunderschön aus. Ich hatte sie auf dem Dach selbst gar nicht befestigt, es war ein altes Dachschindeldach mit Tonschindeln. Die ersten 2 Jahre Dachkarriere hat sie bei starkem Sturm oder Wind noch ihre Position verändert, später hat ihr elementares Gewicht das verhindert.

Ich nehme an, du hast ein Flachdach, oder? Was ich auf alle Fälle bedenkenswert finde: Das Ding ist traumhaft schön wenn es älter ist und großflächig blüht, wird ohne Rückschnitt im Laufe der Jahre aber richtig schwer. Und produziert "Dachkompost": Bei meiner Dachclematis auf dem Schrägdach verhinderte nach einigen Jahren der blütenproduzierende Triebewirrwarr, dass das Herbstlaub der Clematis vom Wind vom Dach geweht wurde. Es sank nämlich nach unten zwischen die Triebe und verrottete dort auf dem Dach. :o . Für die Eindeckung eines Daches sicher kein Vorteil, da es nicht mehr so schnell abtrocknet. Entfernen des Kompostes bzw. Verhindern des Absinken des Laubes geht auf einem Schräg- oder Flachdach nur durch gelegentlich radikalen Rückschnittes, was natürlich dann auf Kosten der Blüte geht.

Aber wie Manu im Garten schon sagte: Biotekt ist doch hier in deinem Fall der Fachmann. Mal hören, was er zu deiner Fragestellung sagen würde. Schick ihm doch mal eine pm, vielleicht schaut er nur in den Klettergarten und nicht in's Atelier.
« Letzte Änderung: 11. März 2012, 09:36:22 von Albizia »
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austria_traveller

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Re:Rankgerüst für Clematis Montana
« Antwort #7 am: 12. März 2012, 07:40:34 »

Ich nehme an, du hast ein Flachdach, oder? Was ich auf alle Fälle bedenkenswert finde: Das Ding ist traumhaft schön wenn es älter ist und großflächig blüht, wird ohne Rückschnitt im Laufe der Jahre aber richtig schwer. Und produziert "Dachkompost": Bei meiner Dachclematis auf dem Schrägdach verhinderte nach einigen Jahren der blütenproduzierende Triebewirrwarr, dass das Herbstlaub der Clematis vom Wind vom Dach geweht wurde. Es sank nämlich nach unten zwischen die Triebe und verrottete dort auf dem Dach. :o . Für die Eindeckung eines Daches sicher kein Vorteil, da es nicht mehr so schnell abtrocknet. Entfernen des Kompostes bzw. Verhindern des Absinken des Laubes geht auf einem Schräg- oder Flachdach nur durch gelegentlich radikalen Rückschnittes, was natürlich dann auf Kosten der Blüte geht.
Servus,
Danke für deine Anregungen.
Ja das mit dem enormen Gewicht habe ich jetzt schon ein paarmal gehört ... und an den Dachkompst noch gar nicht gedacht ? Mit Flachdach hast du natürlich recht. Ist sehr stabil, 2 Leute können darauf durchaus arbeiten, aber mit der Dauerbelastung wird das natürlich schwieriger.
Ich werde mir das wohl oder über nochmals überlegen (müssen); zumal - je näher der Frühling kommt - der Widerstand meiner Frau immer massiver wird.

Die Montana nur vertikal wachsen zu lassen, wird wohl nicht funktionieren, da sie unten immer stark verkahlt, oder ? Hhhm, da ist wohl noch etwas Gehirnschmalz notwendig ....
Danke mal euch allen.
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Beste Grüße
Gerhard aus Wien

uliginosa

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Re:Rankgerüst für Clematis Montana
« Antwort #8 am: 12. März 2012, 07:59:41 »

...
Entfernen des Kompostes bzw. Verhindern des Absinken des Laubes geht auf einem Schräg- oder Flachdach nur durch gelegentlich radikalen Rückschnittes, was natürlich dann auf Kosten der Blüte geht.
...

Deshalb wir doch für Montanas und Alpinas immer der Schnitt (unmittelbar) nach der Blüte empfohlen:

Man erfreut sich an der frühen Blüte, dann wird geschnitten, soviel wie nötig um den Dachkompost wegräumen zu können. Dann - es ist Ende Mai oder Anfang Juni - kann die Pflanze neue Triebe schieben, die dann im nächsten Jahr schon wieder blühen werden! :D

Von alldem kann ich nur träumen - meine 3. (und letzte) Montana ist wohl dieses Jahr wieder weitgehend erfroren :P
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
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