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News: Wer ist eigentlich darauf gekommen etwas so eigenartig schmeckendes wie Rhabarber zum Nahrungsmittel zu erheben? (Secret Garden)

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Autor Thema: Waldrand, Waldlichtung  (Gelesen 17211 mal)

Martina777

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Waldrand, Waldlichtung
« am: 06. März 2012, 13:20:12 »

Ich stelle hier mal mein angedachtes Projekt vor: Es handelt sich um eine Fläche von 7,5 x 5 Meter, die Eibe links im Bild schon mit eingerechnet. Ich möchte eine helle, sonnige Waldlichtung, den dortigen Waldrand "nachbilden". Da bereits rechts ein alter Schuppen steht, kann und soll das gerne so aussehen, als wohnte dort die Hexe aus dem Märchen.

Der Boden ist zum Grossteil mit Efeu durchwurzelt, es gibt alte Bestände von Immergrün. Ich plane, demnächst dieses Stück durchgraben zu lassen, die Wurzelstöcke von Gehölzen (sind schon geschnitten, bzw. das, was jetzt mein "Kranzbaum" ist) werden aussortiert, der Boden gemulcht.

Hier ein Überblick, aktuell:



waldrandszene.jpg



Der Blick geht gegen Süden, aber dieses Gartenstück ist nördlich von Nachbars Nadelbaum, hat also ab Mittag Schatten. Rechts hinter dem Schuppen steht noch Nachbars alte Thuje (diese drei Farben alte Eibe - blaugrüner Nadelbaum- gelbgrüne alte Thuje sind ohne Abmilderung suboptimal). Ich bin um die 3 grossen Gehölze aber sehr froh!

Rechts davon entwickelt sich im Sommer eine grüne Wand - Nachbarins Haseln mit Nachbarins Wein ;D .

Die Lücke in der Mitte zum südlichen Nachbarn sollte eigentlich von einer Rose geschlossen werden, aber allmählich frage ich mich, ob sie dort im Dunkeln überhaupt blühen kann? (Haben täte ich aber eine Polstjärnan, die grundsätzlich gut passen würde.) Ansonsten möchte ich mal hinten dicht machen, suche also etwas, das bis 1,8 - 2 Meter hoch wird -> Kletterhortensie?

Was ich auf alle Fälle verwenden will:

- eine vorhandene Rispenhortensie
- vorhandene hohe dunkelblaue Akeleien
- Farne
- Glockenblumen
- die bestehenden Immergrün
- eine gelbblühende Hamamelis
- weisses Tränendes Herz
- vorhandene Helleboren

eventuell:

- Frauenmantel
- Heuchera
- Hosta (wirken vielleicht zu "aufgeräumt")
- Waldgeissbart (wenn der zu der Rispenhortensie passt, ist ja eine Variation des Themas)
- Astrantia

Blütenfarben bevorzugt weiss, schwefelgelb, blau. Im Frühling sollen noch Zwiebelblumen in weiss und gelb dazu. Die Blattfarben grün, evtl. weissgrün panaschiert.

Ich hoffe, ich hab das alles verständlich zusammengefasst. Ich würde mich sehr über Eure Ideen freuen - danke jetzt schon dafür.
« Letzte Änderung: 06. März 2012, 13:21:48 von Martina777 »
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maculatum

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #1 am: 07. März 2012, 08:50:35 »

Meine Idee dazu: Setze Deine Ideen um!!! Gefällt mir sehr gut.

Die Idee mit dem Hexenhäuschen am Waldrand ist super! :D
Man könnte einen "Weg" zur Tür mit Deinem Immergrün inszenieren, der dann wie aus der ungebenden höheren Bepflanzung herausgetrampelt aussieht.

Hat die Hamamelis genug Platz?

Sträucher oder Kletterpflanzen am Zaun sind immer problematisch. Ich schätze mal, gerade eine Kletterhortensie wird schlecht mit dem Zaun (da steht doch einer, oder?) zurechtkommen. Die geht lieber an Wänden hoch, und das auch erst mit einigen Jahren Anlauf. Vielleicht kannst du hinten eine "Hecke" aus Aruncus pflanzen und zur Not noch ein paar Eibenäste herunterwachsen lassen. Wenn sich Eibe und Geißbartblüten dann unschön in die Quere kommen sollten, schneide die Blüten dort einfach ab.
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Waldrand, Nordhang, vierhundert Meter:
Hier blüht alles drei Wochen später.

Martina777

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #2 am: 07. März 2012, 12:55:49 »

 :) maculatum, schön langsam wird mir einiges bei den Pflanzen klarer, z.B. werden statt Funkien mehr Farne eingesetzt, da liebäugle ich schon länger, dazu Moose (auch die mag ich sehr), und ich habe aus wohlinformierter Quelle (danke nochmals) noch zusätzliche Vorschäge bekommen - da recherchiere ich weiter.

Hinten zum Nachbarszaun könnte ich auch einfach hohe, wintergrüne Farne nehmen, es gibt ja, wie ich schon gesehen habe welche, die 1,5 - 1,8 Meter hoch sind (und sich ordentlich benehmen, sprich nicht wuchern), das reicht ja. Auf Steinen vom Grundstück hier könnten Moose einziehen ... sobald ich eine halbwegs vollständige Liste habe, stell ich sie hier rein.
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Landpomeranze †

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #3 am: 07. März 2012, 13:50:05 »

Bei mir existieren so ähnliche Ecken (die aus Zeitmangel sehr extensiv betreut werden). Ich bin dazu übergegangen, das bereits vorhandene Grünzeug wie verschiedene Zahnwurze, Teufelskrallen, Farne, Waldsanikel, Hepatica, Haselwurz etc. - typischer Wienerwaldunterwuchs - mit vermehrungs- oder ausbreitungswütigen Pflanzen wie Helleboren, wilden Akeleien oder Aruncus zu ergänzen. Nur den Zaun möchte ich dieses Jahr hinter einer noch zu pflanzenden Eibenhecke (GG ist für Hainbuche, muss noch ausdiskutiert werden) verstecken, eine Hamamelis soll auch noch gesetzt werden.

Hosta würde ich in eine schattige Ecke niemalsnicht setzen, das erfordert Dauereinsatz von Schneckenkorn, auch unter Frauenmantelblättern verstecken sich gerne ganze Schneckenpopulationen.

Für eine Rose ist es in deiner Ecke vermutlich zu schattig, stachlige Spargeltriebe ohne Blüten sind auch nicht gerade erstrebenswert. Statt Heuchera könntest du Tiarella nehmen, die machen den Boden vermutlich schnell dicht.
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Martina777

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #4 am: 07. März 2012, 14:34:00 »

Landpomeranze, vom Aruncus hinten bin ich mittlerweile auch überzeugt. Der hellt durch die weissen Blüten auf und in Kombination zum Farn gefällt er mir sehr, ich befürchte wie Du, dass die Rose im Dunkeln keinen Sinn macht.

Auch ist die Rispenhortensie (zugunsten des Aruncus) gestorben - die kommt an eine andere Stelle oder bleibt im Topf. Die Funkien zugunsten der Farne ebenso.
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Landpomeranze †

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #5 am: 07. März 2012, 14:38:08 »

Salomonssiegel solltest du auch noch hinsetzen :)
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Martina777

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #6 am: 07. März 2012, 14:43:58 »

Salomonssiegel solltest du auch noch hinsetzen :)

Da hast Du absolut recht!
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knorbs

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #7 am: 07. März 2012, 15:06:06 »

paeonien...strauch- und/oder staudenpaeonien gehören da rein. sind was edles. z.b eine Paeonia 'Early Windflower' (eine emodi-Hybride; sehr stattlich) oder eine Paeonia obovata (kleiner als die vorherige).

[td]

Paeonia 'Early Windflower'

[/td][td]

Paeonia obovata

[/td][/table]
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Scabiosa

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #8 am: 07. März 2012, 15:11:41 »

Traumhafte Impressionen :)
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Landpomeranze †

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #9 am: 07. März 2012, 15:39:05 »

Wunderschön :D

Paeonia Miely muss sich jetzt bei Knorbs für die Bilder bedanken...
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tomkyf

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #10 am: 07. März 2012, 15:44:55 »

ich würde als schönen strauch einen pagodenhartriegel setzen ,den variagata, das hellt auch ein wenig auf. und er ist was besonderes.
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knorbs

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #11 am: 07. März 2012, 15:55:10 »

danke für den tipp landpomeranze 8)...die gärtnerei kannte ich noch nicht. die bieten sogar eine echte emodi an (bin da aber immer sehr misstrauisch).
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hymenocallis

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #12 am: 07. März 2012, 15:56:40 »

Eine Strauchpfingstrosen oder einen Pagodenhartriegel als naturnahe verwunschene Waldrandpflanzung ist glaubwürdig in ....

China?

Mir gefallen beide Pflanzen, aber im vorgesehenen Kontext kann ich sie mir nicht vorstellen.

LG
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knorbs

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #13 am: 07. März 2012, 16:04:26 »

sehr puristisch "naturnah" nur auf einheimische gewächse begrenzen zu wollen ::) ;) ...allein schon die von martina777 selbst genannten pflanzen stammen teilweise aus asien. mir wäre (ist) die herkunft egal. die pflanzen müssen mir gefallen + sollen miteinander gut können.
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tomkyf

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Re:Waldrand, Waldlichtung
« Antwort #14 am: 07. März 2012, 16:04:49 »

alternativ würde es auch eine panaschierte kornelkirsche tun????
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