Die Chilies, die ich im Keller überwintere, stehen in größeren Blumentöpfen vor einem Nordfenster, der Keller ist beheizt, aber der Raum, in dem sie stehen, nicht, aber die Tür steht auf, so dass es dort etwa um die 12-15°C ist, schätze ich. Der Kellerraum ist eher feucht (Natursteinkeller).
Einige Chilis verliere ich allerdings auch immer mal wieder, evtl. haben sie unterschiedliche Ansprüche, ich kann aber über Sorten keine Aussagen machen, es sind alles irgendwie vermischte Tochtergenerationen aus Supermarktsorten, Balkonchili und Bolivian Rainbow.
Ich gieße erst, wenn die Blätter anfangen, etwas zu schlappen. Und ich stecke beim Einräumen ein Careo-Stäbchen (gibts auch von anderen Anbietern) in die Erde (Mach ich bei allen Überwinterungskübeln, die gerne im Winterquartier Schädlingsbefall haben, obwohl man ja dabei auch düngt, was ja eher kontraproduktiv ist, aber wenn die Kübel eher trocken gehalten werden, scheint das ganz gut zu gehen). Für Pflanzen, die man isst, sollte man die Stäbchen ja auch eher nicht anwenden, aber ich denke, wenn ich die Chillies erst immer im nächsten Herbst ernte, hat sich der Wirkstoff längst wieder abgebaut, außerdem ißt man Chilies ja nur in homöopatischen Dosen.
Vor dem Einräumen stutze ich die Pflanzen ordentlich zurück, im Frühjahr muss man auch nochmal dürres ausputzen, viele Blätter sind dann nicht mehr dran. Dann dünge ich mit Osmocote und sie werden langsam wieder an draussen gewöhnt. Die überwinterten Chilies haben hier eher und etwas reichlicher getragen, als die neuangesäten.
Schau auch mal hier:
Pepperworld ÜberwinterungsanleitungChilibalkon ÜberwinterungNutella essen wir nicht, aber evtl. geht das auch mit Schoki, muss ich mal probieren, die Mäuse, die hier leben, sind aber keine Hausmäuse, sondern Gelbhalsmäuse, Waldmäuse und Rötelmäuse, mal sehen, ob die auch solche Kulturfolger sind

! Und eigentlich gibts hier noch genug anderes zu futtern, warum sie ausgerechnet so wild auf die scharfen Chilies sind, keine Ahnung.