Moin zusammen,
@ Apfelfreund,
Rodgau sehe ich 5 bis 6 mal in der Woche
@ Brennnessel,
Sicherlich hat Apfelfreund recht, klimatische Bedingungen führen zu unterschiedlichen Entwicklungs- und Reifezeiten.
Was den Stellenwert bei der Anzucht angeht, so habe ich da in diesem Jahr eine Erfahrung gemacht, die ich nicht für möglich hielt.
Gut 14 Tage vor den Eisheiligen hatte ich eine Tomatenpflanze ins Freie gesetzt, wie immer ohne Schutz. Für diese Pflanze hatte ich einfach kein Platz mehr im Zimmer. Zum Zeitpunkt des Aussetzens war die Pflanze ca. 8 bis 10 cm groß. Am letzten Tag der Eisheiligen, es war der kälteteste Tag/Nacht der Eisheiligen bei uns, habe ich die Pflanze über Nacht mit einem Vlies zugedeckt. Es passierte das was man annehmen muß, die Pflanze stellte das Wachstum vollkommen ein. Die Pflanzen im Zimmer hatten schon eine Größe von 30 cm, während die Freilandpflanze noch immer bei den mikrigen 8 bis 10cm war.
Diese Pflanze hat später dann mächtig zugelegt und ist zum heutigen Zeitpunkt eine meiner besten Pflanzen.
Natürlich macht jeder so seine Erfahrungen und greift bei Vergleichen auf die Jahre zuvor zurück. Mal von dem ärgerlichen und unfreundlichen Gartenwetter abgesehen, ist die Entwicklung meiner Pflanzen fast besser als in den Jahren zuvor.
Da ich in diesem Jahr erstmalig eine andere Substratzusammensetzung benutzt habe, frage ich mich, ob es denn nun am Substrat liegen könnte, oder ob das nur Zufall ist.