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Autor Thema: Die Knospen am Rhododendron...  (Gelesen 1297 mal)

Effi B.

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Die Knospen am Rhododendron...
« am: 21. April 2012, 22:21:48 »

... sind hinüber, etwa zwei Drittel von allen. :'(

Den Namen dieses Rhodos kenne ich nicht. Er ist ziemlich alt, etwa 40-50 Jahre, mannshoch, blüht schneeweiß mit weinroter Blütenmitte... egal, eigentlich.

Zunächst ging ich davon aus, dass es abermals dieser von Zikaden übertragene Pilzbefall ist, die Knospen gehen nicht auf und sterben ab. Vor ein paar Jahren war dies sicher an einem anderen Rhododendron der Fall, von daher dachte ich...

Heute kamen die Zweifel, schaut mal, bitte. Nun auch meine Frage an Euch: Ist dieser "Pelz" um die kaputte Knospe charakteristisch für diesen Pilz?

Diesen "Pelz" haben die abgestorbenen Knospen an meinem Rhodo nämlich nicht. Eigentlich sehen sie schlichtweg vertrocknet aus.

Was meint ihr? Pilzbefall oder Wassermangel?

Ich habe etwa 4-5 Riesenrhodos im Garten. Denen geht es soweit ganz gut. Dieses Knospensterben gibt es nur an jenem welchem.

« Letzte Änderung: 21. April 2012, 22:25:55 von Frl. Helga »
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troll13

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Re:Die Knospen am Rhododendron...
« Antwort #1 am: 21. April 2012, 22:35:37 »

Dieser Pelz ist eigentlich auch nicht unbedingt typisch. Normalerweise sind die Knospen einfach braun und tot. Kneife sie einfach aus, sofern du kannst.

Der Hinweis auf die Gelbtafeln ist schon richtig, um das Problem zu verringern.

Die Zikaden stechen übrigens nicht alle Rhododendronsorten gleichermaßen gerne an. Die mit weicherer Haut werden natürlich bevorzugt.
« Letzte Änderung: 21. April 2012, 22:36:22 von troll13 »
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Effi B.

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Re:Die Knospen am Rhododendron...
« Antwort #2 am: 21. April 2012, 22:49:27 »

Danke, troll. :)

Gibt es irgendwelche Merkmale an den Blättern oder was oder wo auch immer, die auf diesen Pilzbefall hinweisen?

Ich hege immernoch den Verdacht, dass sie schlicht vertrocknet sind.

Weil, ich vergaß es zu sagen: Letzten Spätsommer wurden die Wurzeln dieses Rhodos wahrscheinlich lädiert. Direkt neben der Pflanze wurde ein größerer Weg gemacht, ein Schacht wurde ausgehoben, ich nehme an, dass dabei auch Wurzelstränge bei draufgingen, weshalb sich die Pflanze nun nicht mehr ausreichend versorgen kann und sie es somit für die volle Blüte eben nicht mehr schafft.

Wäre das möglich? Ws meint ihr zu meiner These?

Den Pilz- bzw. Zikadenbefall an den anderen Rhodos vor ein paar Jahren bekam ich durch konsquentes Ausknipsen der abgestorbenen Knospen in den Griff.

Auf diesen Heckmeck mit diesen komischen und ekligen Gelbtafeln habe ich keine Lust, ehrlich gesagt.
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troll13

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Re:Die Knospen am Rhododendron...
« Antwort #3 am: 21. April 2012, 22:52:51 »

Wenn der Rhodo durch Wurzelbeschädigung oder Trockenheit leidet, sehen nicht nur die Knospen braun aus. Das siehst du auch am Laub.
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Effi B.

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Re:Die Knospen am Rhododendron...
« Antwort #4 am: 21. April 2012, 23:08:21 »

Ja, troll, du hast Recht, alles klar wie Kloßbrühe.

War ja nur ein Versuch. :-[ :-X

Diese Zikaden gehen mir nämlich auf den Keks; dieser Rhododendron ist sooo schön, und nun, mit diesen vielen toten Knospen, ein einziges Trauerspiel. :(

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BuckarooBanzai

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Re:Die Knospen am Rhododendron...
« Antwort #5 am: 22. April 2012, 11:22:10 »

JA im Fortgeschrittenem Stadium ist es sehr Typisch dafür das der Pilzbefall einen Pelz also den Fruchtkörper bildet (er muß sich schließlich ausbreiten)

Es ist jedoch nicht immer so, dass wenn die Zikade eine Knospe anpiekst, Sie dort auch den Pilz infiziert. Der Einstichstelle ist schließlich nur der Zugang des Pilzes, wenn keine Sporen eingetragen werden, kann sich dort auch kein Pilz bilden und die Knospe wir "nur" von der Larve der Zikade aufgefressen.

Was aber natürlich auch sein kann ist, das der Frost diesen Winter einen Großteil der Blüten dahingerafft hat. Wenn du jedoch vorher schon ein Zikaden Problem hast dann wirst du Sie so schnell nicht los.
« Letzte Änderung: 22. April 2012, 11:23:45 von BuckarooBanzai »
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Erst muss sich der Gärtner mit dem Spaten mühen dann kann der Baum im Garten blühen.
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