Hallo,
wir haben ein unerwartetes Problem. Vielleicht hat hier jemand Erfahrung mit der Baumfällung in Hamburg. Wir haben ein kleines Häuschen mit ebensolchem Garten drumherum erstanden und durften es nun zum 1.5.2012 übernehmen. An zwei Seiten (über Eck) stehen einige Tannen. Leider genau dort wo die Sonneneinstrahlung verläuft. Das heißt, das komplette Grundstück ist total schattig und der Rasen wohl schon seit einigen Jahren einem dichten Moosteppich gewichen. Im Zuge der notwendigen Renovierung bzw. Sanierung wird das Haus nun außenrum ausgebaggert damit isoliert werden kann. Wir dachten nun daran im gleichen Atemzug besagte Tannen entfernen zu lassen um danach möglichst schnell mit der Gestaltung des Gartens beginnen zu können. Vom Verkäufer des Hauses erfuhren wir, dass wohl schon mal eine Erlaubnis zur Fällung der Nadelbäume bestanden hat. Und zwar im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben, welches aufgrund des Bebauungsplanes nicht zu stande kam.
Fakt ist:
Wir dachten Nadelbäume wären nicht geschützt und wenn doch - wie anscheinend hier in Hamburg - hätten wir damit kein Problem, da ja schon mal für die Fällung Selbiger eine Genehmigung vorgelegen hätte.
Die Nachbarn scheinen kein Problem damit zu haben, aber anscheinend die Stadt HH. Wir haben vorsichtig angefragt wie es denn aussähe und bekamen via Telefon die Auskunft: Dass das Fällen zum einen genehmigungspflichtig sei, die erteilte Genehmigung inzwischen nicht mehr gültig ist, da sie mit dem abgelehnten Bauvorhaben verbunden gewesen sei. Dass das Fällen der Bäume in der Zeit vom 1.3. - 30.9. verboten sei, egal des Umstandes, dass wir das Haus erst zum 1.5.2012 übernehmen konnten und somit jetzt erst handeln könnten.
Hat jemand Erfahrung, wie man die Fällung zum jetzigen Zeitpunkt begründen könnte?