Das chemische Verhalten von Aluminium ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Aluminium ist eigentlich so unedel, dass es mit Wasser sofort unter Wasserstoffentwicklung sich zersetzen müsste.
Tut es aber nicht, weil sich auf der Oberfläche vom Aluminium eine dünne festhaftende Oxidschicht bildet, die kein Wasser und keinen Sauerstoff ans Aluminium lässt, weshalb dann nichts mehr reagiert.
Aluminiumoxid ist jetzt im Sauren und Alkalischen löslich, wobei es dann wiederum darauf ankommt, wie alt das Aluminiumoxid ist. Da gibt es Aluminiumoxid, das sich in organischen Säuren löst, da noch nicht alt und solches, das mit organischen Säuren nicht reagiert.
In richtig starken Säuren löst es sich aber. Reines Aluminiumoxid ist übrigens weiß.
Damit es nicht zu übersichtlich wird, reagiert Aluminiumsalz, also auch das Oxid, mit allen möglichen organischen Verbindungen zu Komplexen.
Fast alle Textilfarbstoffe, die bis ins 18. Jahrhundert gebräuchlich waren, sind Aluminiumkomplexe mit Bestandteilen aus Blättern und Wurzeln. Solche Stoffe, die mit Aluminium einen gelben Farbkomplex ergeben, sind in allen grünen Blättern enthalten.
Man kennt es von Pilzen, die auch Bestandteile haben, die mit Aluminium reagieren, weshalb man Pilzgerichte in Aluminiumtöpfen nicht aufwärmen soll.
Aluminium reagiert auch mit Gerbstoffen zu solchen Komplexen.
Was mit Deinen Töpfen passiert, lässt sich nicht einfach beantworten.