Da schliesse ich mich Elfriede an. Es macht einen riesigen Spass, auszuprobieren!
Und es ist fast alles möglich in Kübeln zu halten, jedenfalls viele Jahre lang! Irgendwann muss man dann vielleicht auf kleine und grössere Maurerkübel umsteigen für winterharte Gehölze z.B. (optisch nicht so toll aber es geht), wird höchstens zum Transportproblem.
Es gibt viele winterharte Stauden und Gehölze, die in meinem 'mobilen Garten' ohne jeglichen Winterschutz auskommen (Ahorn, Cedrus deodara, Gleditsia, Flieder, Sauerkirsche, Birke, Goldulme, Ginkgo, Rosen, Hosta, Paeonien...) und manche, die mit eingepackten Töpfen an einer Wand überwintern (oder eingebuddelt) oder in der Garage, gerade an der Frostgrenze bis knapp unter Null (Bambus, Magnolien, Olive, Oleander, grosse Kamelien...).
Bei den Rosen gibt es z.B. welche, die eher für Topfkultur geeignet sind (trotzdem öfter umtopfen) und winterharte Gehölze benötigen keinen (oder u.U. nur in jungen Jahren) einen Winterschutz. Es kommt auch einfach drauf an, welche Überwinterungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen (Garage oder andere frostfreie Räume, Fläche zum Eingraben, Gewächshaus). Und es kommt drauf an, ob man den Pflanzen trotz Kübel Bedingungen einrichten kann, die ihren Bedürfnissen am Naturstandort einigermassen nahe kommen (Wärme, sonnig - halbschattig oder schattig, wintertrocken oder -feucht etc.). Ein Kübelgarten braucht einfach mehr Aufwand, hat aber den Vorteil, dass man leicht den Standort wechseln kann (vorort oder auch bei Umzügen).