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Autor Thema: Wie gefährlich sind Marder?  (Gelesen 36407 mal)

brennnessel

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #15 am: 24. Juni 2012, 18:50:37 »

so niedlich kann ein zahmer marder sein ! aber als hühnerhalter ist man gut beraten, seine tiere nachts einbruchssicher zu verwahren!
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brennnessel

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #16 am: 24. Juni 2012, 18:53:31 »

susi hieß die kleine marderdame, die ein bekannter halbtot an seinem arbeitsplatz - einem sägewerk - fand und mit nach hause nahm, wo sie mit dem hund des hauses bald ein herz und eine seele war!
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July

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #17 am: 24. Juni 2012, 18:54:23 »

Ja der ist ja niedlich:)!!!

Im Revier meines Vaters wurden früher Marder mit Schlagfallen gefangen.....wir Försterskinder haben die dann abgefellt, das Fell getrocknet und zur Gerberei gegeben.
Iltisse ebenfalls......
Frettchen waren zahm bei uns....mit denen gingen wir an einer Leine spazieren.

Meine Hühner ssind immer von Mardern verschont geblieben, der Stall war abends zu und auch marderdicht.

Wenn sie Rattenjäger sind....sind sie bei mir HERZLICH WILLKOMMEN :D
LG von July
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biene100

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #18 am: 24. Juni 2012, 19:03:28 »

Ein Marder als Haustier .... ::) :P

Niedlich find ich das ganz und gar nicht.

Ja, iss ja schon gut Bristle, iss ja schon guuuut.
Wie gut, daß es solche Experten hier gibt. ::)

lg Biene
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Cim

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #19 am: 24. Juni 2012, 19:12:44 »

Noch eine Anmerkung, warum Marder an Autos etwas beschädigen. In der Regel sind das Reviermarkierungen.
Fängt ein Marder einmal damit an und man hat das Pech, zwischen 2 Marderrevieren hin und her zu pendeln, kann das leider öfter vorkommen und es wird als letzte Möglichkeit eine Motorwäsche empfohlen, um den Geruch des Marders zu entfernen.

Selten kommt es auch vor, dass ein Auto als Spielplatz von Jungtieren verwendet wird und versehentlich etwas kaputt gemacht wird.

Wir hatten bei unserem Einzug einen Marder im Haus, der sogar seinen Fußabruck in einem Zementsockel hinterlassen hat ;D

Als die Katzen kamen ist er ausgezogen, da war ihm zuviel los bei uns und er hat versucht, sich durch Nachbars Reetdach zu buddeln ::)

Sein Revier hat er hier immer noch und unsere Katzen hatten bisher scheinbar keinen Streit mit ihm. Gesehen haben wir ihn selbst noch nie, dafür ist er viel zu scheu...
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Es gibt an Allem etwas Schönes zu sehen, wir müssen es nur genau betrachten.

Cryptomeria

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #20 am: 24. Juni 2012, 19:33:23 »

@ brennnessel:

Nettes Foto:Susie+Dino

VG wolfgang
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Zausel

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #21 am: 24. Juni 2012, 19:46:38 »


susi hieß die kleine marderdame. ...
Das Bild finde ich toll.
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.

Natura

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #22 am: 24. Juni 2012, 19:47:29 »

Interessant! Dann habe ich vielleicht doch nicht recht und unsere Katze bzw. die Vorgängerin hatten manche Blessuren nicht von Artgenossen sondern von Mardern :-\.
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Natura

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #23 am: 24. Juni 2012, 19:49:21 »

Dass sich ein Hund mit einem neu eingezogenen Marder anfreundet finde ich erstaunlich :o 8). Das Foto ist wirklich süß.
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Katrin

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #24 am: 24. Juni 2012, 21:19:45 »

Ich kann nur ähnliches wie schon gepostet vermelden: Marder sind meistens scheu, man hört sie nur nachts und sieht sie sehr selten, öfter findet man ihre Losung. An Hühner gehen sie, wenn die Ställe nicht zu sind, aber das machen auch andere (Raub-)Tiere, deswegen muss man Marder nicht so verteufeln ("Blut aussaugen" ist so eine Sache, es sieht halt so aus, wenn ein relativ kleines Raubtier einem großen Beutetier gezielt die Kehle durchbeisst. Dass da nicht viel Blut fließt, kann jeder selbst testen.... :-X ).

Bei uns hat mal ein Igel eine brütende Henne hinterm Holzstapel gefunden (die hatte dort unbemerkt von uns zu brüten begonnen) und hat alle fast schlupffertigen Küken gefressen. Deswegen findet aber jetzt niemand Igel grausig, und das ist auch richtig so.

Was leider schon passiert: Marder erlegen manchmal kleine Kätzchen. Wer also eine Mutterkatze mit Kleinen hat, sollte die nachts irgendwo in Innenräumen lassen, sonst kann es sein, dass man nur mehr das Schwänzchen von einer Babykatze findet (mir passiert, gottseidank nicht meine).

Ansonsten sollte man sich freuen, einen Marder in der Nähe zu haben, die Mäuse werden rapide weniger werden :) .
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

ich

brennnessel

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #25 am: 24. Juni 2012, 21:45:45 »

Danke, Wolfgang, Zausel und Brigitte ;) !

Susi war übrigens schon der zweite Marder, den dieser Naturfreund zähmte und als Hausgenossen beherbergte. Er sagte zwinkernd, dass das kein Jägerkollege erfahren dürfte ;) ....
Beide Zöglinge verschwanden aber leider nach mehreren Monaten wieder.
Es dauerte nie lange, bis sie durch Anfüttern so zahm wurden, dass sie beim Rufen ihres ihnen gegebenen Namens aus ihrem Versteck kamen!
Wenn Susi selber grad keine Lust dazu hatte, musste man nur Dino befehlen, sie zu bringen. Das funktionierte fast immer. Die Beiden spielten meist so lange, bis es einem von ihnen zu bunt wurde. Meist war das der Marder, den Dino manchmal schon ziemlich "grob" behandelte und wie ein Spielzeug durch die Gegend schleppte....
Susi ließ sich auch von fremden Leuten hochnehmen und streicheln.



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inSekt

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #26 am: 24. Juni 2012, 22:01:48 »

Ach, ist die süüüsss, ich mag sie ja auch und könnte mir glatt einen als Hausgenossen halten, auch wenn sie mir schon zwei mal Kabel im Auto durchgebissen haben ::)

Ich hatte hier auch schon einmal einen heftigen Disput mit einem Marder, der es überhaupt nicht einsah, dass ich ihn vertreiben wollte, aber sein auserkorener Nistplatz war ein alter Schuppen voller Müll, den ich beim Kauf unseres Hauses abreissen mußte und er gerade mit seiner liebsten darin nisten wollte. Er rannte ganz erbost vor mir hin und her und kletterte dann noch auf einen ca. 1m hohen Betonpfosten um mich von da aus weiter anzumeckern.
Am Ende hat er es dann doch eingesehen und zog weiter. Seit dem habe ich sie leider nicht mehr gesehen.
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jutta

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #27 am: 24. Juni 2012, 22:38:20 »

Ich habe mal beobachtet, wie der Mader einem Kater (nicht unserem) ordentlich ins Hinterteil gebissen hat. Mein lautes Geklatsche un Geschrei kam leider zu spät. Und ganz frech hat er noch nachgemeckert.
Wer den Streit begonnen hat, weiß ich natürlich nicht.

Sonst sehen wir sie kaum, im Gebälk der Gartenhütte und im Holzlager treiben sie sich rum.

Nur die Jungen im Flegelalter sind manchmal ganz schön frech. Einer hat einmal bein Fenster reingeguckt.

Das Auto ist bis jetzt heil geblieben, es steht auf einem Gitterrost im Carport. Angeblich gehen sie nicht gern auf so einem Rost.

Der Flaschentrick als Marderabwehr hat hier auch vor einiger Zeit Einzug gehalten. In der Früh, wenn alle zur Arbeit gefahren sind, stehen lauter verlassene Mineralwasserflaschen am Straßenrand.
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Natura

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #28 am: 24. Juni 2012, 22:44:13 »

Lisl, das ist ja fast unglaublich, dass sich ein Wildtier so gut zähmen läßt 8) :).
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brennnessel

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #29 am: 24. Juni 2012, 22:51:11 »

ja, Brigitte, wenn ich das nicht selber gesehen hätte, hätt´ich es auch nicht für möglich gehalten!
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