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Autor Thema: Wie gefährlich sind Marder?  (Gelesen 36405 mal)

brennnessel

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #30 am: 24. Juni 2012, 22:51:58 »

 :)
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sonnenschein

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #31 am: 24. Juni 2012, 23:28:08 »

Meine Mardererfahrungen sind gemischt.
Nicht gut fand ich die so geschickt genagten AutoKabel, daß man, wie man mir in der Werkstatt sagte, bei Berühren der Motorhaube ( oder Motor oder Motorblock oder was weiß ich Autotrottel :-X ) einen ziemlich unangenehmen Stromschlag bekommen hätte.
Und nicht witzig finde ich, daß alles graue Aromatische verwüstet wird, wie Lavendel, Artemisia schmidtiana nana und etliches andere und das seit mehr als zehn Jahren und ich arbeite im Garten eigentlich sehr gern mit diesen Pflanzen.... und es braucht auch keiner kommen und behaupten, das sei ein Gerücht, ich habe einen besonders eingagierten Verwüster nämlich mit Taschenlampe auf frischer Tat ertappt ;) .

Süß fanden wir zwei andere Erlebnisse:
Unsere befreundeten Fastnachbarn waren 4 Wochen in Urlaub gewesen; als sie wiederkamen saßen wir abends noch zusammen draußen. Die Einfahrt führt zwischen einer Scheune und dem Wohnhaus von der Straße über den gepflasterten Hof in den Garten. Wir saßen hinterm Haus und unterhielten uns, kommt aus der Einfahrt mit verträumtem Blick und Schlendergang ein Marder, gähnt herzhaft und latscht so 2 Meter entfernt an uns vorbei und guckt so zu uns rüber, latscht weiter, erstarrt entsetzt, starrt uns ungläubig an und haut ab. Hat aber fast eine Minute gedauert. Tja, 4 Wochen Gewöhnung ;) .

Noch besser war der Marder, der des Morgens - nach einem ausgiebigen Grillen der Nachbarn am vorherigen Abend ohne Aufräumen - versuchte, ein komplettes rundes Fladenbrot durch ein kleines viereckiges Katzenloch in unserer Scheunentür zu zerren.
Muß wohl Junge gehabt haben, weil er voll verbissen gekämpft hat, auch als wir schon ziemlich nah dran waren. Aber das Bild war so göttlich, es hat uns einfach dort hingezogen ;)
« Letzte Änderung: 24. Juni 2012, 23:30:12 von sonnenschein »
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Es wird immer wieder Frühling

Querkopf

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #32 am: 25. Juni 2012, 00:07:42 »

Hallo, Sonnenschein,

... Und nicht witzig finde ich, daß alles graue Aromatische verwüstet wird, wie Lavendel, Artemisia schmidtiana nana und etliches andere .... und es braucht auch keiner kommen und behaupten, das sei ein Gerücht, ich habe einen besonders engagierten Verwüster nämlich mit Taschenlampe auf frischer Tat ertappt ;) . ...
Lavendel- und Co.-Verwüster hatte ich auch schon. Zwar nicht mit Taschenlampe erwischt, aber in flagranti durchs offene Fenster gehört - das Geschrei ist unverwechselbar... In die als Wälzplatz bevorzugten Gewächse habe ich dann kurze Bambusstäbe im 20-Zentimeter-Abstand gesteckt, hat funktioniert: Es gab keine neuen Wälzattacken, die Pflanzen haben sich erholt.

"Unser" Marder treibt sich nachts sehr nah am Haus rum, morgens finden wir dann frische Spuren. Ist ein Süßmaul, die Losung enthält oft Kirschkerne und sonstige Fruchtreste... Auch tagsüber begegnen wir ihm. Ein graugesichtiger alter Herr mit Humpelfuß, wenig scheu und noch weniger schreckhaft; offensichtlich lebenserfahren ;), er weiß wohl, dass Zweibeiner ihm nichts können. Ich wüsste auch nicht, warum ich ihm ans Fell wollen sollte. Autos hat er bisher in Ruhe gelassen, Federvieh gibt es nicht, und Singvogeljagd dürfte dem betagten Hinkebein schwerfallen. Solange er nicht ins Haus kommt (oder direkt am Haus markiert - hat er einmal getan, stinkt höllisch), ist friedliche Koexistenz angesagt :).

Schöne Grüße
Querkopf
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"Konsequenz heißt auch den Holzweg bis zum Ende zu gehen!"
Online-Leserkommentar zu einem Artikel der österreichischen Zeitung "Der Standard" über Donald Trump, 30.04.2020

Günther

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #33 am: 25. Juni 2012, 10:53:26 »

Und nicht witzig finde ich, daß alles graue Aromatische verwüstet wird, wie Lavendel, Artemisia schmidtiana nana und etliches andere und das seit mehr als zehn Jahren und ich arbeite im Garten eigentlich sehr gern mit diesen Pflanzen.... und es braucht auch keiner kommen und behaupten, das sei ein Gerücht, ich habe einen besonders eingagierten Verwüster nämlich mit Taschenlampe auf frischer Tat ertappt ;) .


Vielleicht solltest Du es wirklich mit Schaschlikspießen versuchen...
"Unsere" Marder lassen sowas- unberufen - in Ruhe.
Dafür spielen bisweilen die Jungen auf dem Balkon vor der Schlafzimmertüre.
Möglicherweise sind Deine sibirischen Marder anders - sie sollten die Wühlmäuse im Rosengarten fangen ::)
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Feder

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #34 am: 25. Juni 2012, 19:39:24 »

Freche Kater, die sich nachts mit Mardern anlegen, können gefährliche Bißwunden davontragen. Nachbars Kater hat das fast das Leben gekostet.
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Das Natürliche bleibt immer gleich. Das Normale ändert sich alle 100 km oder alle paar Jahre.
  Pat Parelli

ManuimGarten

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #35 am: 25. Juni 2012, 21:52:19 »

Da würde ich spontan sagen, selber schuld. :-X
Wenn der Kater ins Auto läuft, verschrotte ich auch nicht das Auto. :-X :-X
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Starking007

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Re:Wie gefährlich sind Marder?
« Antwort #36 am: 25. Juni 2012, 22:13:38 »

Wir haben seit Jahrzehnten eigene Marder im Holzschuppen 5m vom Haus.
Oft stehen bei uns Autos im Hof: Kein Problem.
4 Katzen: No Problem.
Garten, Töpfe, Blumen: Nicht mal ein Fussabdruck.
Hühner: Holte bisher "nur" der Fuchs.
Hasen, Meerschweinchen: Leben alle noch.
Mäuse, Wühlmäuse: Was ist das?

Aber: Vor und im Schuppen "duftet" es,
ein bißchen Holz ist immer verschissen.
Im Dorf gibt es manchmal weniger Hühner...................
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Gruß Arthur
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