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|3|7|Kein Problem ist so groß oder kompliziert, dass man nicht vor ihm weglaufen könnte. ;D (casa)

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Autor Thema: (Schwarzer Johannisbeer-)Likör  (Gelesen 27439 mal)

Gänselieschen

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #15 am: 03. Juli 2012, 12:49:07 »

Ja Uliginosa - unbedingt ganz bedecken mit dem Schnaps - sonst läufst Du Gefahr, dass doch ne Beere oben liegt und gären kann, dann wird alles schlecht, so wie man es immer mal zum Leidwesen von Rumtopffans hört.
Das mit dem Eigengeschmack von schwarzen Johannisbeeren wollte ich auch sagen - da braucht man keinerlei andere Geschmacksstoffe - es ist einfach die Perle der Beeren.
Ich nehme wahrscheinlich auch weniger Zucker als ein Drittel - das ist nur ne Richtschnur. Die Flasche fülle ich mindestens zur Hälfte mit Beeren, dann den Zucker drauf. Irgendwann denkt man - da würde ja kaum noch Schnaps reinpassen - und gießt dann den Schnaps auf - dadurch, dass der in alle Zwischenräume läuft und auch den Zucker mit runterspült - passt, dann doch ganz ordentlich Schnaps rein.

Bei klaren Schnäpsen habe ich immer das Gefühl, dass die nach nüscht schmecken - insofern nehme ich den Nordhäuser, weil ich weiß, dass es guter Schnaps ist - andere Gründe hat das nicht.

Es gibt bestimmt auch einen Likör, bei dem es sich gut macht, weißen Rum zu nehmen z.B. wegen des Rumaromas - vielleicht etwas in Richtung Aprikose und Mandel und dazu weißen Rum - stelle ich mir gut vor.

L.G.
Gänselieschen
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uliginosa

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #16 am: 04. Juli 2012, 11:12:00 »

Drei Gläser habe ich angesetzt, gestern Abend, eines mit Wodka, eins mit Grappa und eines mit Mirabellenschnaps.

Etwa 500g Beeren, 200g Zucker, dann aufgefüllt mit dem Alkohol - davon hat dann immer nur noch ca. 200 ml ins Glas gepasst nach Kathrins Rezept: das "Glas bis knapp unter den Rand mit Beeren füllen". Reicht das, oder kann es schlecht werden, wenn zu wenig Schnaps drin ist?
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Quendula

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #17 am: 04. Juli 2012, 22:48:48 »

So wie Gänselieschen schon schrieb: Die Beeren unbedingt ganz bedecken mit dem Schnaps !

Berichtest Du uns über die Geschmacksunterschiede?
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uliginosa

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #18 am: 04. Juli 2012, 22:53:54 »

Darauf habe ich geachtet.
aus einem Glas habe ich noch welche rausgelöffelt ...

Auf die Geschmacksunterschiede bin ich auch gespannt - ich denke, viel wird es nicht ausmachen. Ich werde berichten.
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Katrin

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #19 am: 04. Juli 2012, 22:55:53 »

Ja, sie sollten gerade bedeckt sein. Immerhin geben die Beeren selbst ja auch Saft ab. Wenn der Likör zu süß wird, kann man ihn noch etwas mit dem jeweiligen Alkohol strecken (ist meist aber nicht nötig).
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

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uliginosa

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #20 am: 05. Juli 2012, 16:01:35 »

Inzwischen hat sich der Zucker aufgelöst, nachdem ich immer mal wieder im Vorbeigehen geschüttelt habe.

Genügend Flüssigkeit ist auf jeden Fall im Glas - aber die infamen Beeren schwimmen oben! Und schauen etwas oben raus - soweit das geht in den vollen Gläsern! :o :-X ???
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Wiesentheo

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #21 am: 05. Juli 2012, 16:15:17 »

Na ja, das wird nicht viel machen, dass die oben bischen raus gucken.
 Ich hatte 5 Liter Weinbeeren mit Rum angesetzt und schwammen auch oben. Haben sich aber wieder nach unten gemacht und es Schmaps (ohne Zuckerzusatz) soll schmecken. Ich trinke ja nicht ;D
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Ruby Ginosa

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #22 am: 06. Juli 2012, 14:56:49 »

Crème de Cassis haben wir früher ganz ohne Schnaps gemacht, da wurden schwarze Johannisbeeren und Zucker zu gleichen Teilen in ein Gefäß geschichtet, ganz oben eine dicke Lage Zucker. Das Ganze blieb einige Monate stehen, wurde ab und zu geschüttelt und zum Schluß abgeseiht, und inzwischen hatte sich wohl von ganz alleine Alkohol gebildet. War jedenfalls sehr lecker, vor allem natürlich mit Weißwein.

Ich glaube, das probiere ich grad nochmal aus.
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Du hast keine Chance, aber nutze sie!

pearl

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #23 am: 06. Juli 2012, 16:03:31 »

hört sich gut an, würde auch die Viskosität erklären. Die Zähflüssigkeit kommt auf jeden Fall nicht nur vom Zucker.
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Knobiscampi44

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #24 am: 11. Juli 2012, 10:13:46 »

Hallo Leute der leckeren Küche,

ich bin hier neu, sozusagen Frischling.
Wollte mich belesen was über die Herstellung von schwarze Johannisbeerlikör geschrieben wird.

Habe hier meinen Vorschlag einzubringen.

1. Auf 500g Beeren 300g brauner Rohrzucker und 1 ganze Vanilleschote. Menge an Alkohol nach beliben (je nachdem wie dick der Likör werden soll)

2. Die Beeren waschen und die groben Stiele entfernen (nicht zu gründlich putzen),
gut abtropfen lassen.

3. Die Beeren mit dem Zucker zusammen zu einem Brei Stampfen (keinen Mixer).

4. Alkoholdraufgiesen (hälfte prima Sprit, hälfte Korn o. Wodka)

5. Alles zusammen in ein großes Gefäß füllen (bestens geeignet ist ein Weinballon)

6. Nach ca. 6 Wochen ordentlich durchschütteln und durch ein feines Sieb in Flaschen abfüllen.

7. Den Brei in ein Gefäß abfüllen, in den Kühlschrank stellen und für die kalte Jahrezeit zum Tee verwenden. (ein fetter Teelöfel auf ein Glas Tee) mhm leckker.

Hoffe ich konnte hier einen nützlichen Beitrag einbringen.

Wohl bekomms, euer knobiscampi44
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uliginosa

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #25 am: 11. Juli 2012, 11:41:11 »

Willkommen bei Garten Pur, Knobiscampi! :D

Danke für das Rezept!
Vielleicht für das nächste Jahr, dieses Jahr sind die Beeren schon fast alle verarbeitet.

Gestampft habe ich die Beeren jetzt nicht - ich hoffe, dass Alkohol und Zucker trotzdem die Aromen erschließen. Ich werde auch länger als 6 Wochen abwarten.

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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Katrin

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #26 am: 19. Juli 2012, 21:04:56 »

Ich stampfe die Beeren auch nie. Die Idee, den übrigen Matsch für Tee zu verwenden, ist genial! Danke dafür.

Ich habe jetzt einen Versuch laufen, bei dem erstmal nur Johannisbeeren und Korn gemeinsam stehen und danach erst Zucker dazukommt. Ich bin schon gespannt, ob es Unterschiede zur gleich-alles-zusammenmischen-Version gibt.
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Günther

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #27 am: 19. Juli 2012, 21:21:55 »

Quetschen der Beeren tuts vermutlich auch.....
Nachträgliche Zuckerzugabe müßte vermutlich mit konzentrierter Zuckerlösung geschehen.
Feine geschmackliche Unterschiede zwischen rein alkoholischem Ansatz und Ansatz mit Zucker gemeinsam kann ich mir durchaus vorstellen - werd ich kaum je probieren 8)
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Katrin

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #28 am: 19. Juli 2012, 21:23:17 »

Meinst du, der Zucker löst sich nicht? Ich würde das Frucht/Korn-Gemisch auf zwei Gläser aufteilen, den Zucker einfüllen und ca. 2 Monate stehenlassen. Meinst du, da könnte es Probleme geben?
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Günther

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Re:(Schwarzer Johannisbeer-)Likör
« Antwort #29 am: 19. Juli 2012, 21:33:00 »

Zucker löst sich in Wasser, in Alkohol praktisch nicht.
Wenn Du das Gemisch Beerengatsch - Zucker - Korn gemeinsam stehen läßt, ist schon das quasi Maximum Wasser drinnen, und der Zucker hat Zeit sich zu lösen (und hilft auch manchen Aromastoffen aus den Beeren heraus).
Im rein alkoholischen Extrakt wird sich der Zucker, dem Wasseranteil entsprechend, recht mühsam und langsam auflösen, kommerziell werden solche Ansätze dann mit möglichst konzentriertem Zuckersirup (billiger: Invertzuckersirup) "eingestellt".
Dabei kann es, bei nicht fachgerechtem Vorgehen, zu Trübungen aufgrund ausgefällten Zuckers kommen, die man dann mit weiterem Wasserzusatz wegbringen kann - nicht optimal.
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