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Autor Thema: Container oder Wurzelnackt  (Gelesen 12324 mal)

Gersemi

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Re: Container oder Wurzelnackt
« Antwort #75 am: 10. Dezember 2020, 18:00:16 »

Ich sammle schon viele Jahre Rosen und habe sowohl mit wurzelnackten als auch mit Containern gute Erfahrungen gemacht. Sehr kleine oder besonders zierliche wurzelnackte habe ich bisher immer zuerst getopft, um ihnen den Start zu erleichtern.

Weniger gute Erfahrungen habe ich mit späten Frühjahrslieferungen von wurzelnackten gemacht,  auch von allseits bekannten Anbietern. Da zeigen sich bei den Resten vom Herbst dann wohl nicht so optimale Überwinterungen. Das mach ich jedenfalls nicht mehr.

Buddelkönigin, mit William Shakespeare 2000 konnte ich keine Langzeiterfahrung sammeln, der wurde gewühlmaust. Habe die Sorte als stark duftend in Erinnerung.
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LG
Gersemi

Februarmädchen

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Re: Container oder Wurzelnackt
« Antwort #76 am: 10. Dezember 2020, 18:16:12 »

Die hier habe ich seit 5 Jahren in einem Baueimer, etwa 10-15cm Gartenerde mit Sand, anschließend 5cm Splitt gegen Unkraut und die Veredlungsstelle ist etwa 2-3 cm überm Splitt. Logisch: wurzelnackt gepflanzt. Rosenerde ist ungeeignet für Rosendauerkübelhaltung, auch die von gekauften Topfrosen.

Wozu sind Spezialerden eigentlich gut ... außer, dass die Verkäufer Geld verdienen?  ::)
Seit ich erfahren habe, dass Teichpflanzenerde nicht gut für Seerosen ist, bin ich recht desillusioniert, was diese Dinge angeht und schaue nur noch auf die Inhaltsstoffliste.

Daher müssen es meine neuen Rosen jetzt erstmal in gekaufter Gemüseerde mit unten einer Schicht Lavasplitt zur Entwässerung aushalten. Sollte ihnen das nicht behagen, werde ich in etwas anderes umtopfen, aber die Vorliebe von Rosen für Lehmboden scheint ja nicht unbedingt so universal zu sein wie manche behaupten. Versuch macht klug.

Topfst Du da noch irgendwas um, oder bleibt die einfach in dem Baueimer?

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thuja thujon

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Re: Container oder Wurzelnackt
« Antwort #77 am: 10. Dezember 2020, 20:37:52 »

Ich denke die Unterschiede von vielen `Spezialerden´ sind wieviel Werbung dafür gemacht wird. Die unterscheiden sich alle nicht sonderlich, fast nirgendwo gibt es mal mineralische Erden zu kaufen und es braucht stabilen Boden für Dauerpflanzungen. Es bringt nix Torfersatz zu nehmen der noch weniger als nur eine Saison für Balkonpflanzen hält. Es gibt ja nicht mal extra grobes, organisches  Substrat für Containerkulturen im Baumarkt. Alles nur Zeugs das nach 6 Monaten im Topf nicht mehr das ist was es ursprünglich war.

Gersemi und Buddelkönigin haben schon recht, kann ich zu 100% unterstreichen.

Ich bin irgendwie der Meinung den Rosenfreunden würde es gut tun, wenn sie mehr Versuchsanbau als Rückenstütze hätten und weniger Rosenschulen die verkaufen wollen aber der eigentliche Markt doch irgendwo bei den Schnittrosen für die Vase liegt. Da bleibt es doch auf der Strecke, welchen Unterschied die Pflanze selbst macht, wie Gersemi sagt, mickriges in einen kräftigen Zustand päppeln damit man es pflanzen kann, kräftiges was im Lager vertrocknet ist und im Frühjahr nicht wurzelt ist auch nichts wert. Ich denke man sollte sich weniger belnden lassen und einfach von ganz unten her einfach gucken worauf es ankommt.

Zu meiner Baueimerrose, das wird nicht mehr lange gut gehen, steht seit 5 Jahren drin ohne was außer Dünger und Wasser, ich denke da muss ich demnächst mal den Ballen rausziehen und 2-3 Finger breit frische Erde unten rein. Werde den Wurzelballen auflockern, kürzen, entsprechend zurückschneiden, die dann vielen neuen Wurzelspitzen werden für einen Schub sorgen, daraus sollen 2-3 neue Triebe aus der Veredlung entstehen. Das wäre mein logischer Anspruch und sollte gemacht werden bevor sie vergreist. Nicht alte Wurzeln ernähren die Pflanzen, sondern die jungen Wurzeln, und die Wurzelspitzen leben nur 3 Tage und müssen atmen können. Deswegen funktionieren Bonsai über Jahre, aber nicht in Torf, Kokos oder Holzfaser oder Reisspelzen und was es sonst noch so im Baumarkt gibt und nach kurzer Zeit vernässt, egal wieviele Löcher im Topfboden sind, die Bonsai stehen auch in mineralischem Substrat, Lehm zB und für den Topf etwas luftiger abgemischt.

Unabhängig davon: je länger das Laub gesund ist, desto länger hat die Rose was davon und kann Energie für den Wiederaustrieb einlagern.
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gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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