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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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|18|3|Bei mir "stören" sie sich auch nicht gegenseitig - die "kleinen" und die "großen" Glöckchen. (raiSCH)

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Autor Thema: ganz dumme Frage  (Gelesen 2419 mal)

Lisa*

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ganz dumme Frage
« am: 10. September 2012, 14:19:28 »

jetzt muß ich noch eine ganz dumme Frage stellen,kluge Antwort wäre Klasse ;-)

Jetzt sammelt man doch überall die Samen,um sie im Frühjahr in die Erde zu bringen.
Aber die Pflanzen/Bäume bilden sie alle jetzt aus,und werfen sie jetzt zu Boden,bringen sie also jetzt praktisch im Herbst unter Erde.
Warum müssen/sollen wir sie erst im Frühjahr unter die Erde bringen?
Wo ist die Logik??
habe da schon ziemlich drüber nachgedacht,weiß aber keien Antwort.


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...denn ich bin der "Wald und Wiesen Typ" meine Gärten sind für Insekten und Vögel angelegtl,ich liebe Kirschlorbeer,Hopfen,Löwenzahn,Wildpflanzen,Unkräuter gibt es für mich in dem Sinne nicht,im Gegenteil.

Eva

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Re:ganz dumme Frage
« Antwort #1 am: 10. September 2012, 14:21:26 »

Weil man bei Aussaat im Frühling häufig auch noch bald genug dran ist und dann nicht den Winter über Töpfe rumstehen hat, bei denen die Beschriftung verloren gehen kann 8)
Und weil man bei vielen Pflanzen ganz gut timen kann, wann sie aufgehen, wenn man sie im Frühling sät
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Lisa*

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Re:ganz dumme Frage
« Antwort #2 am: 10. September 2012, 14:24:37 »

Aber warum macht die Natur das im Herbst? Großteil wird doch so den Winter nicht pberstehen?
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Eva

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Re:ganz dumme Frage
« Antwort #3 am: 10. September 2012, 14:26:33 »

Wie soll die Natur das mit der Aufbewahrung im Trockenen über den Winter denn hinkriegen?
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Lisa*

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Re:ganz dumme Frage
« Antwort #4 am: 10. September 2012, 14:30:40 »

es ist doch sonst alles so sinnig und sinnvoll in der Natur.
nur nicht der Zeitraum der Samenbildung,wenn die menschen nicht wären,wurde ja Großteil der Samen im Winter kaputtgehen.
Das verstehe ich einfach nicht,warum die Natur das so eingerichtet hat.
Sinnvoll wäre es in meinen Augen nur,wenn die Pflanzen im Frühjahr die Samen bilden würden.
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uliginosa

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Re:ganz dumme Frage
« Antwort #5 am: 10. September 2012, 14:32:02 »

Die Früchte reifen eben im Herbst.

Viele Samen haben eine Keimruhe und keimen erst nach Kälteeinwirkung im Frühjahr.
Manche werden von Tieren gefressen und keimen, wenn sie wieder ausgeschieden werden.
Die einheimischen (und manche andere) sind winterhart.

In der Regel werden so viele Samen gebildet, dass Verluste nicht schlimm sind.

Beobachte mal im Garten: viele Samen keimen erst wenn bestimmte Temperaturen erreicht werden. Ringelblumen keimen z.B. früher als Kapuzinerkresse.
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Lisa*

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Re:ganz dumme Frage
« Antwort #6 am: 10. September 2012, 15:08:30 »

So habe ich es noch nicht gesehen,Danke!
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Eva

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Re:ganz dumme Frage
« Antwort #7 am: 10. September 2012, 15:10:03 »

Die Frage wäre ja auch, woher die Pflanzen im Winter die Kraft nehmen sollen, Samen zu bauen, wenn die im Frühling reif werden sollten? Da ist es ja viel zu kalt und zu finster, viele Pflanzen haben nichtmal Blätter, wie sollen sie da Samen machen?
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Lisa*

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Re:ganz dumme Frage
« Antwort #8 am: 10. September 2012, 15:18:45 »

das stimmt auch,also ist dann so insgesamt wie es ist mit den Samen im Herbst doch das Sinnvollste,was die Natur einrichten konnte,dann bin ich wieder zufrieden ;-)
nicht absolut perfekt,weil schon gewisser Teil von Samen wohl nicht gelingt,aber deshalb werden vielleicht großteils viele Samen gebildet,damit ein Maximum Chance hat was zu werden,insgesamt dann doch stimmig.
Dann bin ich ja zufrieden;-)
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Gartenplaner

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Re:ganz dumme Frage
« Antwort #9 am: 01. Oktober 2012, 00:18:59 »

Hallo Lisa,
das ist aber nicht die einzige Methode der Evolution.
Es gibt eine ganze Reihe Pflanzen, deren Samenbehältnisse öffnen sich erst, wenn sie großer Hitze, z.B. einem Waldbrand ausgesetzt waren.
Es ist eine evolutionäre Anpassung an einen Lebensraum mit häufigen Bränden, nach dem Feuer ist die Konkurrenz für die Keimlinge gering bis abwesend, aber die Nährstoffe in Form von Asche leicht verfügbar, ebenso das Licht.
In der Natur passt sich alles an die Lebensbedingungen an, das ist ein ständiger Prozess, der so schon seit den ersten Lebensformen abläuft.
In unseren Breiten ist der Herbst eher eine ungünstige Zeit zum Keimen, deswegen bei vielen Samen die Notwendigkeit einer Kälteperiode, damit der Samen erst danach im Frühjahr, wenn es wieder wärmer wird, keimt.
Es gibt auch Samen, die besser oder nur keimen, wenn sie durch den Verdauungstrakt eines Tieres gegangen sind, wie schon beschrieben.
Das garantiert der Pflanze die Verbreitung über eine größere Distanz als wenn der Samen nur in der direkten Umgebung runterfällt usw., usw......
Samen sind schliesslich oft auch nicht so energieaufwändig wie Eier, Embryos, deswegen werden oft Massen gebildet, damit ein oder zwei keimen.
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Wer den Garten sehen möchte, wo ich lerne - unterm Goldfrosch-Bild den Globus anklicken! ;-)

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“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela

Lisa*

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Re:ganz dumme Frage
« Antwort #10 am: 01. Oktober 2012, 08:31:27 »

vielen Dank für diese tolle Erklärung!!
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