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Autor Thema: Neuanlage von Obstgarten  (Gelesen 3793 mal)

Rib-isel

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #30 am: 21. Dezember 2020, 14:25:47 »

Zur Keimung von Aprikosen?
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Roeschen1

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #31 am: 21. Dezember 2020, 14:27:08 »

Zur Keimung von Aprikosen?
Nein, Aprikosenanbau auf eigener Wurzel.
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Grün ist die Hoffnung

cydorian

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #32 am: 21. Dezember 2020, 14:46:43 »

Dafür gibts massenhaft andere Threads, die besser geeignet sind wie die Neuanlage eines Obstgartens. Hier, bitte:
"Wurzelechte Aprikosen/aus Kernen gezogene Aprikosen": https://forum.garten-pur.de/index.php?topic=64674.0
"Wurzelechte Obstbäume und Obststräucher - ein Versuch": https://forum.garten-pur.de/index.php?topic=51173.0
"Aprikosen- und Pfirsichsämlinge": https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,49163.0.html
"Aprikose nördlich der Alpen ohne chemische Fungizide?" https://forum.garten-pur.de/index.php?topic=55083.0
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Heidelbär

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #33 am: 21. Dezember 2020, 18:15:38 »

Hallo zusammen,

welche Unterlagen würdet Ihr denn für die folgenden Bepflanzungen empfehlen? Ich hätte gedacht an:



Apfelspindeln für Pflanzabstand ~ 2 m:

Berlepsch, James Grieve, Champagner-Renette, weißer Winterkalvill auf M9
Ananasrenette auf M26



Steinobst für Pflanzabstand ~ 3 m:

Kirschen auf Gisela 3
Mirabelle Nancy auf Wangenheims
Pfirsich auf St. Julien A
Aprikose (Orangered oder Kuresia) auf St. Julien A



eventuell Birne/Quitte auf Quitte A



Ergibt es Sinn, im Weinbauklima eine Birne als Wandspalier an der Hauswand (es geht nur an der Südwand oder Westwand) zu ziehen? Oder den weißen Winterkalvill? Da es sich um ein Flachdachhaus handelt, gibt es keinen Dachüberstand.

Welche Unterlagen wären hierfür denn jeweils nötig?


Vielen Dank und viele Grüße,
Heidelbär





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thuja thujon

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #34 am: 21. Dezember 2020, 21:06:46 »

Ich finde 3m für Mirabelle, Aprikose und Pfirsisch unrealitsisch.

Süßkirsche finde ich passen 3m auch mit Gisela 5.
Apfel habe ich auf M9 mit bis zu 90cm Pflanzabstand.

Spalier an der Hauswand im Weinbauklima wäre was für die Aprikose. Oder für Tafeltrauben.
Birnen braucht es mittlerweile schon eher die Hitzetoleranten Sorten bei freiem Stand.

Unterm Strich muss dir klar sein das du wässern musst bei schwachen Unterlagen und Bewuchs auf der Baumscheibe die ersten Jahre unerwünscht ist.
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Waldgärtner

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #35 am: 08. April 2021, 06:40:57 »

[...] - ich liebe Berlepsch ebenfalls. Wässern können wird aber wohl nicht reichen. Ich würde versuchen, ihn im Hausgarten so zu setzen dass er Nachmittags in den Halbschatten kommt, ab 14 Uhr, auf jeden Fall aber vor der Hitzespitze ab 15 Uhr. Es klingt irre, aber mittlerweile habe ich bei Äpfeln im halbtägigen Halbschatten bessere Ergebnisse wie in voller Sonne. Wichtig ist aber immer Morgensonne und trotzdem luftiger Stand, damit das Laub schnell abtrocknet. Also nicht hinter einer düsteren Fichte.

Aus gegebenem Anlass habe ich nochmal eine Frage zu Äpfel im Halbschatten: Reicht es sicher auch späteren Sorten, wenn sie nur den halben Tag Sonne haben?
Relativ viel Platz habe ich im neuen Garten auf der südöstlichen Seite, da kommt (Stand jetzt) erst ab 14 Uhr Sonne hin, dann aber bis Abends durch.
Auf der Westseite habe ich auch ein paar Büsche gepflanzt, da ist aber nur vormittags Sonne (wie von Cydorian) empfohlen. Da habe ich bislang aber fast nur Sommer- und Herbstsorten, weil ich Sorge hatte, dass die Sonnenstunden für späte Sorten nicht reichen. Es handelt sich ausnahmslos um Spindeln auf B9 oder M9.
Der Garten liegt im Taunus, auf 300 m. Es ist ein bisschen weniger trocken als drum herum (die letzten Jahre gab es meist immer noch knapp 600 mm Regen, aber sehr wenig davon im Sommer).
« Letzte Änderung: 08. April 2021, 06:42:36 von Waldgärtner »
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Starking007

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #36 am: 08. April 2021, 07:34:17 »

Es wird meist zu eng gepflanzt,
das ist gegenseitige Wasserkonkurrenz,
wegen Lichtmangel (+ Halbschatten?!) wachsen die Bäume in die Höhe,
was sie ja genau nicht tun sollen.

Wunschsorten und Wunschunterlagen - die Beschaffung verfolge ich mit Spannung.

Sortenwahl:
James Grieve???? War mal gut.
Winterkalvill: Da geistern immer noch positive Beschreibungen aus dem 19. Jahrhundert herum....
Berlepsch ist gut und anspruchsvoll,
usw....
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Gruß Arthur

thuja thujon

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #37 am: 08. April 2021, 09:23:57 »

Spindeln auf M9 sind tendeziell immer etwas früher in der Entwicklung als die Sorten auf stärkeren Unterlagen.

Die Frage mit den späteren Sorten kann aber nur beantwortet werden, wenn du es ausprobierst. Es geht auch nicht nur um die Sonne, zum reifen braucht es auch Temperatur, und die gibts auch im Schatten. Wenns nicht klappt, umveredeln. Nach 3-4 Jahren mit einem M9-Bäumchen hast du genug Erfahrung gesammelt, die fruchten spätestens ab dem 2ten Jahr. 
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cydorian

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #38 am: 08. April 2021, 09:56:01 »

Es wird meist zu eng gepflanzt

Kann man aber erst nach Sortenwahl sagen. Der Unterschied zwischen ausladenden Starkwachsern wie Winterrrambur zu Schwachwachsern wie die Ananasrenette ist gigantisch. Auf gleicher Unterlage.

Weite Pflanzabstände können, vor allem auf stark besonnten Hängen, auch Trockenstress erhöhen. Die Sonne trocknet unbeschatteten Boden schneller aus. Wichtiger ist vor allem am Anfang den Traufbereich von Wasser- und Nährstoffkonkurrenz freizuhalten.
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thuja thujon

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #39 am: 08. April 2021, 10:16:52 »

Pflanzabstand 92cm, M9, Zapfenschnitt. Schwachwachser wie Ananasrenette und starkwüchsige Sorten wie graue Herbstrenette oder französische Kanadarenette gemischt.
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Waldgärtner

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Re: Neuanlage von Obstgarten
« Antwort #40 am: 08. April 2021, 10:48:07 »

Die Frage mit den späteren Sorten kann aber nur beantwortet werden, wenn du es ausprobierst. Es geht auch nicht nur um die Sonne, zum reifen braucht es auch Temperatur, und die gibts auch im Schatten. Wenns nicht klappt, umveredeln. Nach 3-4 Jahren mit einem M9-Bäumchen hast du genug Erfahrung gesammelt, die fruchten spätestens ab dem 2ten Jahr.

Das eh. Gepflanzt sind sie ja jetzt schon, insgesamt 40 Bäumchen (Konkreter: frische Veredelungen) mit Pflanzabstand 80 cm. Erziehung bzw. Schnitt wird/soll ähnlich wie bei dir ablaufen.

Wäre einfach vorab interessant gewesen, welche Erfahrungen andere mit halbschattigen Lagen haben. In der Literatur wird ja meist immer noch vollsonnig für Äpfel empfohlen.

Über für und wider enger Pflanzabstände lässt sich natürlich vortrefflich streien. Für mich steht das Testen vieler Sorten auf kleinem Raum im Vordergrund. Große Erträge erwarte ich davon nicht, sondern Vielfalt. Die Masse kommt von richtigen Bäumen auf der Wiese ;)
« Letzte Änderung: 08. April 2021, 10:52:09 von Waldgärtner »
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