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Autor Thema: Malus ioensis?  (Gelesen 1262 mal)

lerchenzorn

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Malus ioensis?
« am: 23. September 2012, 18:48:34 »

In der Grünanlage stehen zwei Apfelbäume, deren Früchte größer als die der "üblichen" Zieräpfel sind und in Größe und Form an die der Scheinquitte erinnern. Die Blätter sind mehr oder weniger stark gelappt.
Kann das Malus ioensis sein?

























« Letzte Änderung: 23. September 2012, 18:52:32 von lerchenzorn »
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lerchenzorn

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Re:Malus ioensis?
« Antwort #1 am: 25. September 2012, 21:24:11 »

Hat niemand eine Meinung?
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troll13

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Re:Malus ioensis?
« Antwort #2 am: 27. September 2012, 21:33:39 »

Hallo Lerchenzorn,

das Thema Wildarten von Malus scheint sehr undankbar zu sein. Wir haben in der Baumschule zur Zeit drei größere Exemplare von sämlingsvermehrten Malus sylvestris im Container stehen, die im Laub und im Habitus völlig unterschiedlich sind.

Neulich habe ich hier einen einjährigen Sämling zur Bestimmung eingestellt, bei dem hier von einigen spontan auf Malus toringo getippt wurde. Darauf hin habe ich ihn mit den acht verschieden Zierapfelsorten bei uns im Betrieb verglichen und konnte irgendwie Ähnlichkeiten aber auch gravierende Unterschiede feststellen. Vielleicht weiß ich nächstes Jahr ja, ob es überhaupt ein Malus ist.

Bei deiner Pflanze scheint es wenigstens klar zu sein, dass es ein Apfel ist.

Ratlos

troll
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oile

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Re:Malus ioensis?
« Antwort #3 am: 28. September 2012, 06:20:49 »

Ich kenne mich da auch gar nicht aus. Aber stehen nicht im BoGa Berlin im Arboretum diverse Wildapfelbäume rum? Von dort habe ich die Kerne meines Malus sikkimensis (wenn's denn einer ist). Vielleicht ist es einen Versuch werdt?
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

lerchenzorn

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Re:Malus ioensis?
« Antwort #4 am: 28. September 2012, 21:03:54 »

Danke Euch beiden :)
Ja, das Wildobst ist manchmal verwirrend. Im letzten Jahr habe ich an einem
Rosengehölz mit knallroten Früchten rumgerätselt und bin erst spät darauf gekommen,
dass es ein nordamerikanischer Weißdorn ist.

Arboretum im BoGa Berlin ist eine gute Idee. Zuerst schaue ich mal hier in Potsdam, obwohl hier nicht ganz so viel steht.
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troll13

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Re:Malus ioensis?
« Antwort #5 am: 28. September 2012, 21:15:41 »

Hast du eigentlich einmal geschaut, ob es sich um veredelte Pflanzen handelt? Die Verdelungsstelle müsste eigentlich zu erkennen sein.

Wenn es Sämlinge sein sollten, vermute ich, dass eine eindeutige Bestimmung wirklich nicht einfach sein wird.
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lerchenzorn

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Re:Malus ioensis?
« Antwort #6 am: 28. September 2012, 22:37:32 »

Danach habe ich nicht gründlich gesucht. Die Stämme wirken aber bis in die Verzweigungen zur Krone sehr einheitlich, auch im Rindenbild. Ich werd noch mal nachsehen.
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lerchenzorn

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Re:Malus ioensis?
« Antwort #7 am: 29. September 2012, 18:58:15 »

Denkste. Beide Bäume haben dicht über dem Boden Veredelungsstellen.
Merkwürdig, dass ich so etwas Jahre lang völlig ignoriert habe.
Na gut. Dann ist aber klar, dass es keine Sämlinge sind.
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troll13

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Re:Malus ioensis?
« Antwort #8 am: 29. September 2012, 22:54:58 »

Also dann müssten sie auch zu identifizieren sein.

Leider habe ich mich bisher nie so richtig mit Wildarten von Malus beschäftigt. Bei Google findet man jedoch im Gegensatz zu anderen Malus Arten nichts über eine "Malus ioensis Veredelung". Wildäpfel dürften äußerst promiskuitiv sein und sich munter untereinander kreuzen. Nicht umsonst gibt es so viele Fruchtapfel Sorten.

Wer die beiden veredelt hat, dürfte sich etwas dabei gedacht haben. Die Früchte deuten jedoch auf M. ioensis hin, wie Tante Google sie zeigt. Mehr kann ich jedoch dazu leider auch nicht beitragen. :P
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lerchenzorn

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Re:Malus ioensis?
« Antwort #9 am: 30. September 2012, 07:42:59 »

Ich bin aufgrund der Ähnlichkeit zu Abbildungen scheinbar wildwachsender Bäume
im Netz inzwischen auch der Ansicht, dass es Malus ioensis oder etwas nah verwandtes ist.
Die Kerne scheinen gut entwickelt. Was aber daraus keimen würde - wer weiß.
Vielleicht stand kein rein bestäubter Saatgut-Spender zur
Verfügung und man wollte sicher gehen, dass die ioensis -Wuchsform auch sicher erhalten
bleibt.
« Letzte Änderung: 30. September 2012, 07:43:40 von lerchenzorn »
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