Sarastro, erkenne ich in Cimis Nr. 2 meine 'Sappho'? Stammt aus Lefkas.
Arum albispathum ist IMO und nach Meinung von Maria Bedalov eine eigene Art. Hier irrt Boyce sicher bei seinem lumping zu A. italicum. Hat eine andere Ploidiestufe und bildet keine Übergänge zu A. italicum.
Arum maculatum dürfte wie Arum italicum subsp. italicum sehr variabel sein. Ich kenn ihn aber kaum, weil er im Pannonikum fehlt. Ich hatte (im alten Garten) zwei Klone aus der Steiermark in Kultur, eine davon stark gefleckt, aber AFAIR nur das Laub.
Bei uns ist Arum cylindraceum (syn. A. alpinum) häufig, der ähnlich A. italicum und im Gegensatz zu A. maculatum sehr reichbeerige Fruchtstände bildet. Laub grün, Spatha grünlich, mitunter etwas violettrot überlaufen, Kolbenfarbe variabel (gelb, braun, violett).
Das Bakker-Bild ist IMO ein manipuliertes Bild von A. dioscoridis. Sehr unwirklich.
Hybriden: Im Botanischen Garten der Universität Wien wuchert in der Nutzpflanzengruppe ein Arum, das M. Bedalov für A. x sooii (A. cylindraceum x A. maculatum) hält, fruchtet aber reich. Jedenfalls ist entsprechende Hybride aus Ungarn dokumentiert.
Ich hoffe heuer im Sommer einiges aus dem alten Garten holen zu können. Darunter Auch A. ideum, A. creticum, A. pictum (herbstblühend!) und eine auf der roten (!) Spatha dunkel gefleckte Sorte/Hybride? von A. italicum - so die alle ohne Schutz über den letzten Winter gekommen sind.
Auch Dracunculus (Helicodiceros) muscivorus und D. vulgare hätt' ich gern wieder - dafür hab ich im neuen Garten D. canariense, das mir zuletzt als einzige Art der Gattung noch fehlte. Aber zumindest D. muscivorus ist wohl sicher erfroren

Eine mutmaßliche Hybride D. vulgaris x Arum sp. (Importknolle) is leider schon früher ausgewintert.