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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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|23|2|Generationen reden verschieden und handeln gleich. (Carl Ludwig von Haller)

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Autor Thema: rosensorten im europa-rosarium sangerhausen, 16.06.2012  (Gelesen 22978 mal)

Loli

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Re:rosensorten im europa-rosarium sangerhausen, 16.06.2012
« Antwort #225 am: 15. November 2012, 16:45:53 »

Sehr interessant!
Und bis zu wieweit, bis zu welcher Generation, würdest Du LHs als Wildhybriden einordnen?
Was die Krankheitsanfälligkeit betrifft ist mir bei der Handvoll LHs die hier stehen auch aufgefallen, dass sie nicht aussergewöhnlich empfindlich sind. Winterhärte ist grösser als jene von Teehybriden, das sieht man deutlich.
Selbst Soleil d'Or ist in manchen Jahren wüchsig und halbwegs gesund, da ist sie 1,5m und blüht noch im Herbst gut! Dieselbe Pflanze kann allerdings im darauffolgenden Jahr nur halb so gross sein ....
Die Herkunft der Mme.Butterfly ist ja nicht klar, haben sich da bezgl. der mögl. Abstammung Erkenntnisse ergeben?

Das kann man auf die Generation genau nicht sagen. Es kommt darauf an, ob Teehybriden (also "echte") eingekreuzt wurden oder nicht. Solange es bei Remontant-Rosen (ist natürlich auch ein weites Feld mit dieser Klasse :-X ::)) blieb, verhalten sie sich wie Wildhybriden. Soeur Therese ist ein gutes Beispiel, aber auch Sorten wie Jeanne Saultier oder Villes de Malines. Wurde Madame Caroline Testout eingekreuzt wie bei der Madame Herriot, geht auch noch alles gut. Allgemein kann man sagen, dass die frühen Sorten von McGredy und Hill alle sehr zuverlässig sind und meine obigen Ausführungen unterstützen. Problematischer wird es, wenn Dickson-Sorten mit hinzu genommen wurden. Im American Rose Journal (muss nachschauen, war irgendwas aus den 1970-er Jahren, gibt es einen langen Artikel in dem versucht wird, nachzuweisen, dass das "Dickson-Gelb" und "Dickson-Orange" eben nicht von den Pernetianas, sondern von den Teerosen abstammt. Da Dickson aber schon immer die Abstammungen geheimhielt, müsste man da mit neuen Methoden dran. Wäre doch was für unser Genprojekt ;).

Zum Tiefpflanzen:
Als ich noch am Niederrhein und dann später in Heidelberg in fetter Erde gärtnerte, habe ich auch allenfalls 2 cm unter Bodenniveau gesetzt. Sonst gab es die von Euch geschilderte Wuchsdepression und/oder Schäden durch Fäule etc. Hier in der Wesermarsch ist der Boden aber extrem leicht (wenn auch fruchtbar) und eher zu trocken, weil Feuchtigkeit durch den Sand schnell nach unten weggeht. Hinzu kommen die starken Winde, die jeden Regenguss sofort wieder wegtrocknen. Weil wir halt "wie immer" gepflanzt haben, sind uns in den ersten beiden Jahren viele Pflanzen beinahe und einige tatsächlich eingegangen. Bei den Bedingungen hier ist es also sehr sinnvoll tiefer pflanzen. Das gilt nicht nur für die Pernetianas, sondern auch für die vielen anderen Sorten, die hier aufgepflanzt sind. Im Moment vermehren wir testweise einige Sorten auf verschiedene Unterlagen und pflanzen diese wieder "wie früher gehabt". Bin gespannt, was dabei rauskommt.
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Man flieht die Farben, weil es so schwer ist, sich ihrer mit Geschmack und Anmut zu bedienen.
(Johann Wolfgang von Goethe)

juttchen

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Re:rosensorten im europa-rosarium sangerhausen, 16.06.2012
« Antwort #226 am: 15. November 2012, 16:58:50 »

Zum Tiefpflanzen habe ich auch so meine Erfahrungen gemacht, angeregt durch diverse Beiträge.
Ich habe es ganz schnell wieder gelassen. Unser schwerer Lehmboden eignet sich gar nicht dafür. Ich hatte das GEfühl, die Pflanze erstickt und habe dann mit viel Mühe die Rosen wieder auf Normalniveau gebracht. Hatte aber auch leider den ein oder anderen Verlust zu beklagen.

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ManuimGarten

  • Gast
Re:rosensorten im europa-rosarium sangerhausen, 16.06.2012
« Antwort #227 am: 15. November 2012, 23:25:43 »

Das ist ja eine sehr interessante Diskussion. Bisher habe ich in diesem Forum viel vom tiefer pflanzen gelesen und nicht über die negativen Folgen.

Früher in Töpfen und dann im lehmigen Boden pflanzte ich die Veredelungsstelle über den Boden, es fielen mir keine negativen Folgen auf. In diesem Garten pflanzte ich anfangs auch höher, worauf der Wind eine große Graham Thomas schief blies. Ist hier eher sandiger Boden. Dann las ich in PUR vom tiefer pflanzen und mache das seit rund 2 Jahren. - Was ist nun wirklich empfehlenswert?

Besonders am im Vorjahr bepflanzten Rosentunnel sankt das Erdniveau heuer noch ab. Wenn ich das aufschütte, kommt die Veredelung weiter unter die Erde. ???
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SWeber

  • Gast
Re:rosensorten im europa-rosarium sangerhausen, 16.06.2012
« Antwort #228 am: 16. November 2012, 07:43:56 »

Hm - ist zwar weiterhin OT, aber die Nachteile einer zu tiefen Pflanzung bei sehr lehmigem Boden wurden hier immer wieder mal erwähnt. In sandigem Boden kann/soll man tiefer setzen, wie ja auch Loli schrieb. In schwerem, dichtem Boden besteht "Erstickungsgefahr".
Ich überlege gerade, ob eine höhere Pflanzung auch gut wäre, wenn es Wühlmäuse gibt? Dann nagen sie die Wurzeln weiter unten an und man kann die Veredelung mit dem verbleibenden Wurzelrest wieder gut verbuddeln :D
« Letzte Änderung: 16. November 2012, 07:44:05 von SusiW »
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ManuimGarten

  • Gast
Re:rosensorten im europa-rosarium sangerhausen, 16.06.2012
« Antwort #229 am: 16. November 2012, 09:28:00 »

Sorry für's OT. :-[

Danke für die tollen Fotos von Sangerhausen! :D
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tomatengarten

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Re:rosensorten im europa-rosarium sangerhausen, 16.06.2012
« Antwort #230 am: 16. November 2012, 09:39:30 »

danke fuer den beitrag. er hat den wunsch geweckt im naechsten jahr einen fotostopp in sangerhausen zu machen.

und die fuelle der rosen in sangerhausen scheint schier unerschoepfbar.
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SusanneF

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Re:rosensorten im europa-rosarium sangerhausen, 16.06.2012
« Antwort #231 am: 16. November 2012, 10:04:32 »

Von mir auch den herzlichsten Dank für deine Mühe und die herrlichen Bilder. :D Ich fahre jedes Jahr mindestens einmal nach Sgh und knipse den Apparat voll. Leider reicht es dann nicht hintenraus fürs Einstellen von Bildern. :-[
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