Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
News: Jede einstellige Niederlage ist ein Sieg. (Kolibri)
Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
27. November 2022, 14:03:02
Erweiterte Suche  
News: Jede einstellige Niederlage ist ein Sieg. (Kolibri)

Neuigkeiten:

|15|5|Es ist auch ein relativ geringer Unterschied, ob es gar kein grünes Auto gibt oder ob man selbst es nicht hat. (Tara)

Anzeige Spürck
Seiten: 1 [2]   nach unten

Autor Thema: Bienenbeuten mal anders  (Gelesen 2619 mal)

Chica

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 4876
Re: Bienenbeuten mal anders
« Antwort #15 am: 19. April 2020, 16:37:11 »

Ach, was mir noch einfällt, solche Figurenbeuten gibt es schon seit dem Mittelalter, oder? Ich hatte schon einmal davon gelesen.
Gespeichert
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)

partisanengärtner

  • Moderatoren
  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 17803
  • Qualitatives Wachstum hat keine Grenzen. 6b
    • künstler Gartenkunst etc.
Re: Bienenbeuten mal anders
« Antwort #16 am: 19. April 2020, 19:08:19 »

Habe ich auch erst vor kurzem eine gut erhaltene im Fernsehen als Antiquität gesehen. War aber nur ca. 200 Jahre alt. Da hat man auf die Tradition verwiesen.
.
Auch solche schmale Türme wie ich sie entwickelt habe gibt es schon. Habe ich erst vor ein paar Wochen gesehen aus Amiland.
Nur die Kombi aus baumähnlicher schmaler Beute und Gestaltung ist mir noch nicht untergekommen. Gibt es aber sicher auch.
.
Das höchste Einflugloch bei mir ist die Tute ist in etwa 3 Meter Höhe. Ich lass erst mal zwei offen. Wenn sie nur eins nutzen kann ich das andere auch zu machen.
.
Wenn Du von außereuropäischen Bienenrassen redest wird das die Elgin Biene sein?
Ich geh davon aus das davon hier noch nichts ist. Die anderen europäischen Rassen vermutlich überall. Das wäre mir auch egal. Kann man sowieso nichtmehr rückgängig machen.
Diese Aufspaltung der europäischen Rassen ist sowieso erst seit der letzten Eiszeit so.
.
Eine meiner Tanten hier hat noch mit A.m.m. geimkert. Sie waren sehr brav hat sie mir erzählt. Mein Großvater vermutlich auch aber den habe ich nicht mehr gesprochen. DieReichsimker haben das verbockt.
.
In Norwegen ist die ligustica in Imkerkreisen sehr verbreitet und hat sich in der dortigen Selektion als sehr winterhart erwiesen. Eine Religion mach ich daraus nicht. Aber lokale Bienen in halbwegs natürlicher Dichte wären schon schön.
.
Schon 70 Meter Abstand zwischen den Beuten machen einen hochsignifikanten Überlebensvorteil aus. Natürliche Dichte ist ja noch xxx-fach weniger.
Ich bin auf jeden Fall Anhänger der lokalen Resistenzzüchtung. Ich bin auch froh wenn die örtlichen Imker Drohnen schneiden um die Varroa kurz zu halten. So haben tolerante ferale Bienen eher die Chance sich hier durchzusetzen.
.
Denn nur welche die die Varroa ohne Behandlung im Griff haben können gesunde Drohnen für den Auslesewettkampf bereit stellen.
« Letzte Änderung: 19. April 2020, 19:16:03 von partisanengärtner »
Gespeichert
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel

partisanengärtner

  • Moderatoren
  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 17803
  • Qualitatives Wachstum hat keine Grenzen. 6b
    • künstler Gartenkunst etc.
Re: Bienenbeuten mal anders
« Antwort #17 am: 19. April 2020, 19:24:44 »

Ich hätte auch nichts gegen wehrhafte Bienen, gottseidank kann ich damit umgehen.
Bei einem befreundeten Imker bei dem ich helfe wurden wir mal beide von je 50-100 Bienen gestochen. Der Umgang und der Zeitpunkt waren sehr ungünstig. Ich hatte nur zweitrangige Tätigkeiten an dem Tag und der Herr wollte fertig werden.
.
Seitdem weiss ich das ich aufkommende Panik gut unter Kontrolle habe. Ich musste die Beuten dann auch zu machen und die haben auch durch dicken Jeans Stoff gestochen. Die Hände waren sowieso nackt und Rauch hatten wir auch keinen gemacht. :-X
.
Schleier haben wir dann nach den ersten Stichen aufgesetzt. So sahen wir noch menschlich aus am Abend.
.
Das gleiche Volk war wenige Wochen später an einem besseren Tag ganz normal. Als nicht das ganze Volk in eine leere neue Beute nur mit Rähmchen abgestoßen wurde. Ich war dagegen aber die Arbeit habe ich mitgemacht. 8)
.
Manches lernt man (gilt vermutlich nicht für andere) halt nur auf die harte Tour.
Gespeichert
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel

partisanengärtner

  • Moderatoren
  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 17803
  • Qualitatives Wachstum hat keine Grenzen. 6b
    • künstler Gartenkunst etc.
Re: Bienenbeuten mal anders
« Antwort #18 am: 22. April 2020, 19:59:12 »

Heute habe ich in dem Wald wo mein Freund sein Volk aus einem gefällten Baum hatte ein Volk mit überwinterten Bienen beobachten können.

Wohnort eine Eiche mit einigen Spechtlöchern. Flugloch in 3,10 Meter Höhe. Fluglochgröße 8cm. Der Wulst hat etwa 2 cm.
Die Bienen erscheinen mit sehr klein. Freitag nehme ich mal ein Leiter mit um die Bienen zu messen und auch zu sehen ob die Waben ober oder unterhalb des Flugloches sind. Aber nur wenn das ohne Eingriffe möglich ist.

Sie tragen viel Pollen ein was ein gutes Zeichen ist.
Gespeichert
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel

partisanengärtner

  • Moderatoren
  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 17803
  • Qualitatives Wachstum hat keine Grenzen. 6b
    • künstler Gartenkunst etc.
Re: Bienenbeuten mal anders
« Antwort #19 am: 14. Juni 2020, 14:15:17 »

Ich bekam heute Vormittag einen Anruf, daß gestern vor dem Regen meine Behausung von einem Schwarm bezogen wurde. Morgen sehe ich ja was für welche da gekommen sind.
.
.
 :D
Ich hatte dieses Jahr eigentlich schon aufgegeben. Vor allem da dort regelmässig eine Hornissenkönigin ein und ausflog.
Ich hatte vor 8 Tagen nachgesehen ob da schon ein Nestbeginn zu finden ist, war aber nichts.
.
Eine angebrachte Verengung hat sie auch nicht abgehalten. Vorgestern hatte ich die entfernt weil ich dachte das es eben dieses Jahr Hornissen werden und ich unter dem Nest eine Schüssel anbringe das sie nicht alles vollsoßen.
Meine Hoffnung war auf das nächste Jahr.
Mal schauen ob sie nur vor dem Wetter Schutz suchten.
« Letzte Änderung: 14. Juni 2020, 14:18:27 von partisanengärtner »
Gespeichert
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel

Tottoabs

  • Newbie
  • *
  • Online Online
  • Beiträge: 43
Re: Bienenbeuten mal anders
« Antwort #20 am: 14. Februar 2022, 23:02:42 »

Der Beitrag gefält mir gut.
Vielleicht sollte ich sowas auch in den Wald bringen.

Schade das er nicht weiter geführt wurde seid 2020.

www.lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenbau/dateien/2019_ief_4-01_bienenbaeume.pdf
« Letzte Änderung: 14. Februar 2022, 23:27:38 von Tottoabs »
Gespeichert
Liebe Grüße Totto
Seiten: 1 [2]   nach oben
 

Garten-pur.de Nutzungsbedingungen | Impressum | Datenschutzerklärung

Forum Garten-pur | Powered by SMF, Simple Machines
© 2001-2015 garten-pur. All Rights Reserved.
Garten-pur.de