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Autor Thema: Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten  (Gelesen 5204 mal)

HappyOnion

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #15 am: 19. Dezember 2012, 12:33:59 »

Beim verpflanzen von älteren Exemplaren ist es angeraten etwas höher zu pflanzen als sie ursprünglich standen. Exemplare ab ca. 10-15 Jahren aufwärts. Setzt man diese zu tief -- Ende der Geschichte, sie mickern vor sich hin --. Laubschüttung kommt auch am natürlichen Standort vor.

Ich frag mich die ganze Zeit wo troll den Platz noch hernimmt ;D oder habe ich beim Besuch etwa ein Fläche übersehen?
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Mediterraneus

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #16 am: 19. Dezember 2012, 14:26:30 »

Troll, was macht eigentlich deine amerikanische Waldlandschaft? Gibts neue Bilder? Da gabs doch nen extra Thread :D
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fars

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #17 am: 19. Dezember 2012, 15:32:43 »

Für mich ist es neu, dass ältere Rh.-Sträucher höher gepflanzt werden sollen. Ich vermag bei zusagenden Bodenverhältnissen darin auch keinen Sinn zu erkennen. Ich halte deshalb an der Regel fest: "So tief pflanzen wie vorher".

Angemerkt sei auch, dass einige der nordamerikanischen "Azaleen" eher feuchte Böden mögen. Dazu zählt auch Rh. viscosum (im amerik. "Swamp Honeysuckle"). Man sollte sich also schon kundig machen, welchen bevorzugten Standort die einzelnen Arten haben.
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Mediterraneus

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #18 am: 19. Dezember 2012, 16:00:46 »

Man muss halt bedenken, dass die vorher vorbereitete Pflanzfläche noch zusammensackt, und somit der frischgepflanzte Rhodo tieferrutscht.

Ich hab meine Rhodos mit Wurzelteller nur oben auf die humose Erde gestellt, und dann seitlich aufgefüllt. Das wär sonst in meinem schweren Boden nicht gut gegangen. Scheint ihnen zu gefallen
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fars

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #19 am: 19. Dezember 2012, 17:32:07 »

Dieses Tieferrutschen oder Nachsacken macht keinem Rhododendron etwas aus. Im Gegenteil: so ergibt sich eine Kuhle, die einem das Wässern erleichtert. Ohnehin sind die Warnungen vor einem zu tiefen Pflanzen übertrieben. Es gibt nur wenige Rh., die es ganz luftig und locker wollen. Meist handelt es sich um Arten, die auch epiphytisch wachsen.
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troll13

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #20 am: 19. Dezember 2012, 20:15:41 »

@ Happy Onion und Mediterraneus,

um Eure Neugier zu befriedigen, habe ich einmal ein paar (schlechte) Fotos herausgesucht, die Teilflächen von dem Projekt "amerikanische Waldlandschaft" zeigen und wo noch ein oder zwei Azaleen Platz finden sollen.
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troll13

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #21 am: 19. Dezember 2012, 20:16:07 »

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troll13

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #22 am: 19. Dezember 2012, 20:16:46 »

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troll13

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #23 am: 19. Dezember 2012, 20:26:23 »

Ich habe dieses Jahr mit dem Projekt angefangen, musste jedoch recht bald feststellen, dass alles noch viel zu eng ist. Ich habe vor diesem Beet noch eine gemähte Fläche von 3 Metern Breite, die ich anfange umzugraben, wenn der Rest des Gartens einigermaßen fit für die kommende Gartensaison ist.

Auf der diesem Beet gegenüber liegenden Seite stehen bereits ein großer Eschahorn und eine alte Hydrangea quercifolia, die thematisch passen. Die Bauernhortensie, die auf den Fotos zu sehen ist soll umgepflanzt werden.

« Letzte Änderung: 19. Dezember 2012, 20:54:07 von troll13 »
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troll13

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #24 am: 19. Dezember 2012, 20:36:47 »

...

Angemerkt sei auch, dass einige der nordamerikanischen "Azaleen" eher feuchte Böden mögen. Dazu zählt auch Rh. viscosum (im amerik. "Swamp Honeysuckle"). Man sollte sich also schon kundig machen, welchen bevorzugten Standort die einzelnen Arten haben.

Fars,

meine Erfahrungen mit 'Daviesii', die in diesem Bereich bereits steht, lassen erkennen, dass die "Swamp Honeysuckle" offenbar eine recht große Standortamplidude besitzen.

Wenn ich ich hier von relativ trockenem Standort spreche, meint dies einen relativ stark durchwurzelten Boden, die in sommerlichen Trockenperioden sicherlich zusätzlich gewässert werden muss. Ansonsten gedeihen hier Rodgersien, Hortensien und Co. ohne Probleme.

Insgesamt habe ich daher eher die Befürchtung, dass Licht der begrenzende Standortfaktor für die amerkanischen Azaleen sein könnte.
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2012, 20:54:46 von troll13 »
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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #25 am: 20. Dezember 2012, 08:29:28 »

Ein interessantes Projekt, ich bin gespannt, wies weitergeht :D
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troll13

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #26 am: 25. Dezember 2012, 12:50:44 »

Auch Weihnachten geht es weiter... ;)

Gestern habe ich u. a. diese Seite gefunden. Eine wahre Fundgrube. :D

Demnach kommen mehr oder weniger häufig folgende sommergrüne Rhododendron im Zentrum der Appalachen vor:

Rhododendron arborescens sweet azalea (in unteren und höheren Regionen)
Rhododendron x bakeri cumberland azalea (in höheren Regionen)
Rhododendron calendulaceum flame azalea (in allen Höhenlagen)
Rhododendron periclymenoides pinxter-bush (in unteren Höhenlagen)
Rhododendron prinophyllum pink azalea (in mittleren Höhenlagen)
Rhododendron viscosum clammy azalea (nur in höheren Regionen).

Andere Azaleen sind offenbar ausgesprochen Tieflandpflanzen, wie Rh. austrinum und Rh. vaseyi oder kommen nur in noch größeren Höhenlagen (subalpin) vor bzw. dringen bis in den subpolaren Bereich vor (Rh. canadense mit WHZ 2!)

Zusammen mit den in den Appalachen vorkommenden Waldtypen (-gesellschaften) bzw. in ähnlicher Höhenlage vorkommenden Gehölzen der Strauchschicht dürften auch die am Naturstandort vorherrschenden Standortbedingungen hinreichend zu beschreiben sein.

Die Winterhärteempfehlungen aus "Dave's Garden" lassen jedoch schon vermuten, dass eigentlich alle Arten keine ausgesprochenen "Standortspezialisten" sind, sondern eine relativ große Standortamplitude besitzen. In den jeweiligen Standort- und Kulturbeschreibungen der verschiedenen Arten finden sich eigentlich immer die Bodenangaben "acid","moist", "but well drained". (übersetzt: sauer, frisch, jedoch gut durchlässig?)

Demnach sollten alle sommergrünen Rhododendron aus dem Osten Nordamerikas hier bei mir zu kultivieren sein. Nur das mit der Schattenvertäglichkeit und dem Blütenansatz in tiefem Schatten werde ich wohl selbst ausprobieren müssen.
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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #27 am: 27. Dezember 2012, 21:43:25 »

Inzwischen bin ich auf die Züchterserie "Maid in the Shade" gestoßen. Wird auch hier gwürdigt.

Zwei Sorten, 'Camilla's Blush' und 'My Mary' sind auch in Deutschland erhältlich.

Die Gärtnerei der Züchter liegt im nördlichen Georgia (USDA Zone 7b, 260 m ü NN). Klingt also alles recht viel versprechend, um sie in meine schattigeren Ecken zu pflanzen.
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zwerggarten

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #28 am: 28. Dezember 2012, 08:03:01 »

einige davon teste ich seit letztem jahr in meinem waldgarten auf ärmsten heidesandboden - bisher lässt sich nur sagen, dass die neuen okzidentalen - anders als die seit jahrzehnten angepflanzten orientalen - laubabwerfenden rhododendren zum teil üblen wildverbiss hinnehmen mussten (vielleicht liegt das aber vor allem an der günstigen bisshöhe von jungpflanzen?) und herbstgepflanzte, sich ohne künstliche bewässerung selbst überlassene sträucher in regenarmen frühjahren/sommern schwere trockenschäden erleiden. zur blüte lässt sich daher noch nichts wesentliches sagen. :P
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zwerggarten

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Re:Laubabwerfende Rhododendron für den Schatten
« Antwort #29 am: 28. Dezember 2012, 08:13:26 »

übrigens leiden - wie üblich - wirkliche jungpflanzen (also kleine, dürre dinger ohne viel substanz, z.t. aber auch mit wenig wurzelmasse) bei gießwasservernachlässigung wesentlich weniger unter trockenheit als die schon ältere, gepäppelte, verkaufsübliche baumschul-ballenware. ::)
« Letzte Änderung: 28. Dezember 2012, 08:13:54 von zwerggarten »
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