Auch Weihnachten geht es weiter...

Gestern habe ich u. a. diese
Seite gefunden. Eine wahre Fundgrube.

Demnach kommen mehr oder weniger häufig folgende sommergrüne Rhododendron im Zentrum der Appalachen vor:
Rhododendron arborescens sweet azalea (in unteren und höheren Regionen)
Rhododendron x bakeri cumberland azalea (in höheren Regionen)
Rhododendron calendulaceum flame azalea (in allen Höhenlagen)
Rhododendron periclymenoides pinxter-bush (in unteren Höhenlagen)
Rhododendron prinophyllum pink azalea (in mittleren Höhenlagen)
Rhododendron viscosum clammy azalea (nur in höheren Regionen).
Andere Azaleen sind offenbar ausgesprochen Tieflandpflanzen, wie Rh. austrinum und Rh. vaseyi oder kommen nur in noch größeren Höhenlagen (subalpin) vor bzw. dringen bis in den subpolaren Bereich vor (Rh. canadense mit WHZ 2!)
Zusammen mit den in den Appalachen vorkommenden Waldtypen (-gesellschaften) bzw. in ähnlicher Höhenlage vorkommenden Gehölzen der Strauchschicht dürften auch die am Naturstandort vorherrschenden Standortbedingungen hinreichend zu beschreiben sein.
Die Winterhärteempfehlungen aus "Dave's Garden" lassen jedoch schon vermuten, dass eigentlich alle Arten keine ausgesprochenen "Standortspezialisten" sind, sondern eine relativ große Standortamplitude besitzen. In den jeweiligen Standort- und Kulturbeschreibungen der verschiedenen Arten finden sich eigentlich immer die Bodenangaben "acid","moist", "but well drained". (übersetzt: sauer, frisch, jedoch gut durchlässig?)
Demnach sollten alle sommergrünen Rhododendron aus dem Osten Nordamerikas hier bei mir zu kultivieren sein. Nur das mit der Schattenvertäglichkeit und dem Blütenansatz in tiefem Schatten werde ich wohl selbst ausprobieren müssen.