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Autor Thema: Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?  (Gelesen 15005 mal)

partisanengärtner

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #45 am: 23. Januar 2013, 09:12:21 »

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Monsanto kann ich auch nicht auf dem Etikett erkennen. Allerdings ist auf der Vergrößerung ein Dreieck sichtbar dessen Beschriftung unleserlich gemacht ist.
Also kein Müslisaft womöglich ein Nachahmerprodukt aus Irland oder eine Camouflage um den bösen Namen als Verkaufsbremse nicht zu haben. 8)
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Axel

Staudo

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #46 am: 23. Januar 2013, 09:17:45 »

Da.

Es ist ein Nachahmerprodukt, was mit Monsanto nichts zu tun hat. Der Wirkstoff Glyphosat ist nicht mehr patentrechtlich geschützt.
« Letzte Änderung: 23. Januar 2013, 09:17:59 von Staudo »
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Jayfox

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #47 am: 23. Januar 2013, 09:27:20 »

"Biograde" bei Glyphosatprodukten bedeutet, dass die als Netzmittel nicht mehr das umstrittene Tallowamin enthalten. Dieses Netzmittel erfüllt nach Untersuchungen und Bewertungen, die man in letzter Zeit gemacht hat, die Sicherheitsanforderungen nicht, die man bei einer Risikoabschätzung vorgibt.

Die Bezeichnung "Biograde" ist - na ja, lassen wir das -, aber für den Gebrauch ist das jedenfalls zu begrüßen.
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orania

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #48 am: 23. Januar 2013, 09:40:13 »

Zuguterletzt waren auch die Brombeeren "reif", was mich ungefähr 2 Monate Arbeit kostete (aber nur die Wochenenden 8))


Juttchen, wie hast Du das in 2 Monaten geschafft? Alle ausgegraben?
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juttchen

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #49 am: 23. Januar 2013, 15:11:59 »

Nein, eigentlich mehr ausgerissen. War selbst erstaunt, dass es so gut geklappt hat. Das Problem ist nur, dass außerhalb des Grundstücks (ein Teil Wiese, der andere Teil wird vom Adlerfarn belegt)
natürlich noch Brombeeren stehen, die immer wieder gerne reinwachsen wollen. Da ich dort aber mähen muss (sonst überrent mich der Adlerfarn völlig), ist das gut zu händeln.

 Das habe ich übrigens noch zur Quecke gefunden. Vielleicht hülft es bei der Entscheidungsfindung.

Danke, AxelPG, genau die ist es.
(Winde gab und gibt es aber auch massig hier) Ist eben Natur pur ;D
« Letzte Änderung: 23. Januar 2013, 15:19:06 von juttchen »
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orania

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #50 am: 23. Januar 2013, 15:30:21 »

Danke, Juttchen. Ich habe nämlich auch noch reichlich Brombeer-Unkraut im Garten. Zum Ausreissen braucht man aber seehr stabile Handschuhe, die Ranken haben doch riesige Dornen! Und eine Schutzbrille!

Ich habe bei Freunden mal Quecke in sandigem Boden gejätet und fand, dass man sie dort sehr gut rausziehen kann. Da ist dann auch gar nicht mehr so viel nachgekommen. Ganz im Gegensatz zu meinem lehmigen Boden, wo beim Jäten die Wurzeln immer abreissen und dann wieder treiben.

Bei mir habe ich ca. 50 qm verunkrauteten Rasen mit dem Motorkultivator bearbeitet und dann gemächlich alles Unkraut per Hand rausgelesen. Hat zwar einige Tage gedauert, hat aber prima funktioniert und es war effektiv.

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Gartenklausi

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #51 am: 23. Januar 2013, 15:49:43 »

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen und hilfreichen Infos.

Nach langem Hin- und Herüberlegen habe ich mich nun dagegen entschieden, Chemie einzusetzen. Das ist mir einfach grundzuwider - außerdem habe ich zwei kleine Kinder, die ihre Nasen überall dahin stecken, von wo sie sich eigentlich fernhalten sollen.

Ich werde wohl oder übel darauf verzichten, die Staudenpflanzung schon im Frühjahr anzulegen. Die Fläche werde ich wie geplant holländern und zumindest auf einem Viertel davon zunächst Kartoffeln anbauen (mit dieser Methode habe ich in den letzten Jahren schon etliche Quadratmeter der Wiese den Quecken erfoglreich abgetrotzt). Den Rest werde ich sorgfältig beobachten und dann selektiv mit der Grabegabel arbeiten, sobald wieder etwas von der vermaledeiten Q. oder anderen Wurzelunkräutern hochkommen sollte.

Zwei Fragen dazu:
- Ich würde auf den nicht mit Kartoffeln bepflanzten Teil eine Gründüngung (z.B. Phacelia) einsäen, um dem Anflug von Samenunkräuter etwas entgegenzusetzen. Macht das Sinn oder würde das zu einer eher unerwünschten Nährstoffanreicherung führen?

- Kann man so eine Staudenpflanzung à la Silbersommer auch im Herbst anpflanzen oder ist die Gefahr von Winterausfällen bei den noch nicht etablierten Pflanzen zu groß (es sind ja recht viele trockenheitsliebende Arten für warme Standorte darunter)? Eigentlich wäre mir eine Herbstpflanzung sehr lieb, da ich dann in einem Schwung auch die Frühjahrsgeophyten einbringen könnte und dafür nicht später nochmal die Mulchdecke aufmachen müsste.

Danke für Eure Hilfe

Klaus

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Staudo

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #52 am: 23. Januar 2013, 16:18:28 »

Ich pflanze Stauden auch im Herbst, weil ich im Frühjahr keine Zeit dafür habe. Das geht also. Solche Sachen wie Gaura, Verbena bonariense oder Centranthus ruber pflanzt man dann besser im Mai, wenn die Frühlingsblüher einziehen.
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RosaRot

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #53 am: 23. Januar 2013, 16:23:04 »

Lavendel usw,. also eher mediterrane Stauden/Halbsträucher pflanzt man auch besser im Frühjahr, damit sie genug Zeit haben richtig anzuwachsen. Ansonsten hat man im Winter leicht Verluste.
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Viele Grüße von
RosaRot

Gartenklausi

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #54 am: 03. April 2014, 12:35:24 »

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal Euren Rat.

Seit einiger Zeit geistert mir die Idee einer Staudenmischpflanzung im Kopf herum und nun soll es soweit sein.

Auf dem Plan seht Ihr das zu bepflanzende Beet, in dem sich momentan nur eine Felsenbirne, eine Blutpflaume, ein Flieder (jeweils noch sehr klein), eine paar hellblaue Bartiris und in der oberen Hälfte Frühjahrsblüher befinden. Das Beet ist 15,5 m lang und 4,5 m breit, nach Süden ausgerichtet (Süden ist rechts), vollsonnig. Der Boden ist sehr durchlässiger lehmiger Sand, der im Sommer schon ziemlich trocken wird. Bewässerung in Trockenzeiten wäre aber kein grundsätzliches Problem.



Anbei noch ein paar Fotos des Beetes aus verschiedenen Perspektiven, damit Ihr Euch den Kontext besser vorstellen könnt.











Im Moment habe ich noch keinen rechten Plan, was die Pflanzauswahl betrifft. Ich habe in den letzten Wochen zwar wie wild Pflanzen geteilt, Stecklinge gemacht und ausgesät, aber ohne ein rechtes Ziel. Statt auf die fertigen Mischpflanzungsrezepte a la Silbersommer zurückzugreifen, würde ich schon allein aus Kostengründen größtenteils auf meinen Bestand zurückgreifen (siehe Liste unten) und maximal 100-150 Euro in neue Stauden investieren wollen.

Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr mir bei der Pflanzauswahl helfen würdet.

Oder meint Ihr, dass die Fläche zu klein ist, um überhaupt den Matrixeffekt einer Stauenmischpflanzung erreichen zu können?

Vielen Dank und liebe Grüße
Klaus

Bestandliste

Anzahl   Botanischer Name   Sorte   Populärname
20   Achillea filipendulina   Credo   Schafgarbe
30   Achillea clypeolata-Hybr.   Moonshine   Schafgarbe
20   Alchemilla mollis      Frauenmantel
15   Agastache foeniculum   lila   Duftnessel
10   Agastache foeniculum   creme   
20   Agastache rugosa    Black Adder   Dunkle Blaunessel
5   Anthemis tinctoria      Graue Färberkamille
10   Asphodeline lutea      
5   Aster amellus    Glücksfund   
8   Aster divaricatus      
8   Aster lateriflorus   Lady in black   
15   Aster tongolensis      
12   Baptisia australis      Indigo-Lupine
5   Campanula lactiflora   Lodden Anne   
30   Campanula persicifolia   lila   Pfirsichblättrige Glockenbkume
10   Calamintha nepeta ssp. nepeta      
20   Centrantuus ruber      
15   Coreopsis verticillata   ?   
6   Crocosmia    Lucifer   Monbretie
25   Deschampsia cespitosa      
100   Echinacea purpurea   Magnus   Purpur-Sonnenhut
30   Echinacea paradoxa      Gelber Sonnenhut
30   Echinacea simulata      Scheinsonnenhut
15   Euphorbia seguieriana ssp. Niciciana      Steppen-Wolfsmilch
20   Gaillardia Hybride   ?   
6   Gaura lindheimeri      
10   Gaura lindheimeri   Siskiyou pink   
10   Geranium sanguineum   Tiny Monster   
3   Gypsophila paniculata      
5   Gypsophila repens   Rosenschleier   
15   Hemerocallis    ?   
10   Knautia macedonica      Witwenblume
25   Lavandula angustifolia      Lavendel
20   Monarda fistulosa   Mohikaner   Indianernessel
1   Nepeta cataria      
2   Nepeta nuda      
15   Nepeta faassenii   Walker's low   
10   Panicum virgatum    Strictum   
20   Poa labillardieri      
15   Pennisetum alopecuroides   Hameln   Lampenputzergrass
4   Phlomis russeliana      Gelbes Brandkraut
20   Platycodon grandiflorum      
20   Potentilla nepalensis   Ron McBeath   Fingerkraut
20   Rudbeckia hirta      
20   Rudbeckia fulgida var. Sullivantii   Goldsturm   
20   Salvia nemorosa   Adrian   Hain-Salbei
60   Salvia nemorosa   Caradonna   Hain-Salbei
10   Salvia nemorosa   Ostfriesland   Hain-Salbei
7   Salvia sclarea      Muskatellersalbei
15   Santolina chamaecyparissus      Graues Heiligenkraut
30   Santolina rosmarinifolia ssp. Rosmarinifolia      Grünes Heiligenkraut
15   Sedum floriferum   Weihenstephaner Gold   Gold-Fetthenne
20   Sedum telephium   Matrona   Hohe Fetthenne
10   Sedum telephium   Herbstfreude   Hohe Fetthenne
25   Sesleria autumnalis      
10   Stachys byzantina       
20   Thymus longicaulis ssp. Odoratus      Kaskaden-Thymian
150   Verbena bonariensis      Patagonisches Eisenkraut
20   Verbena hastata      
3   Veronica longifolia    Blauriesin   Wiesen-Ehrenpreis
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Treasure-Jo

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #55 am: 06. April 2014, 23:22:13 »

Ich habe einige Kommentare nach meinem Empfinden und auf Basis meiner Erfahrungen beigefügt.

Generell würde ich deutlich weniger unterschiedliche Stauden verwenden. Das verbssert die ästhetische Wirkung. Außerdem sind Farbe und textur sehr unterschiedlich, Stückzahlen zum Teil sehr klein, was die Pflanzung sehr unruhig, wenig "ablesbar" macht.

Wenn Du alle Stauden verwenden willst, würde ich zwei Beetteile machen: Eine "Prärie" mit Echinacea, Rudbeckia und Co und eine "Steppe" mit Achillea, Lavendel, Santolina, Salvia, Sedum, Asphodeline (dann Stückzahl erhöhen). Salvia Caradonna, Nepeta Walkers Low würde ich aber auch im Prärieteil verwenden, um die Beete visuell zu verbinden.

 Anzahl Botanischer Name Sorte Populärname
20 Achillea filipendulina Credo Schafgarbe         Ja, trockenheitsverträglich
30 Achillea clypeolata-Hybr. Moonshine Schafgarbe      Ja, trockenheitsverträglich
20 Alchemilla mollis Frauenmantel              Entbehrlich
15 Agastache foeniculum lila Duftnessel         Ja, evtl. Selbstaussaat
10 Agastache foeniculum creme             Ja, evtl. kurzlebig
20 Agastache rugosa Black Adder Dunkle Blaunessel      Ja, kurzlebig
5 Anthemis tinctoria Graue Färberkamille         Stückzahl gering, wenig Wirkung
10 Asphodeline lutea                   Stückzahl gering, wenig Wirkung
5 Aster amellus Glücksfund                Stückzahl gering, wenig Wirkung
8 Aster divaricatus                   wenig trockenheitsverträglich in der Sonne (eher Aster x frikartii verwenden)      
8 Aster lateriflorus Lady in black            Ja, trockenheitsverträglich   
15 Aster tongolensis                   keine Erfahrung
12 Baptisia australis Indigo-Lupine            Ja, trockenheitsverträglich
5 Campanula lactiflora Lodden Anne             eher Beetstaude, wenig trockenheitsverträglich
30 Campanula persicifolia lila Pfirsichblättrige Glockenbkume   Ja, kurzlebiger Pendler
10 Calamintha nepeta ssp. nepeta             Ja, Stückzahl mind. verdoppeln
20 Centrantuus ruber                   Ja, Selbstaussaat, kann lästig werden
15 Coreopsis verticillata ?                nicht immer positive Erfahrungen damit, entbehrlich
6 Crocosmia Lucifer Monbretie               wenig trockenheitsverträglich, eher Gladiolus communis verwenden
25 Deschampsia cespitosa                wenig trockenheitsverträglich, durch Sporobolus heterolepis ersetzen
100 Echinacea purpurea Magnus Purpur-Sonnenhut      kann funktionieren, in trockenen Somern sollte gewässert werden
30 Echinacea paradoxa Gelber Sonnenhut         Ja, verträgt aber KEINE Konkurrenz
30 Echinacea simulata Scheinsonnenhut         Ja
15 Euphorbia seguieriana ssp. Niciciana Steppen-Wolfsmilch   Ja
20 Gaillardia Hybride ?                funktioniert bei mir sehr gut   
6 Gaura lindheimeri                   kurzlebiger Pendler
10 Gaura lindheimeri Siskiyou pink
10 Geranium sanguineum Tiny Monster          ja, bei mir trockenheitsverträglich, wenn gemulcht
3 Gypsophila paniculata                Stückzahl gering, wenig Wirkung
5 Gypsophila repens Rosenschleier             Stückzahl gering, wenig Wirkung
15 Hemerocallis ?                   nicht in Kombination mit diesen Stauden (Geschmackssache),
10 Knautia macedonica Witwenblume            ja, zum Teil kurzlebiger Pendler
25 Lavandula angustifolia Lavendel            würde ich hier nicht verwenden, passt nicht zu Echinacea und Co nach meinem Empfinden
20 Monarda fistulosa Mohikaner Indianernessel      Ja
1 Nepeta cataria                   entbehrlich, keine Wirkung
2 Nepeta nuda                      entbehrlich, keine Wirkung
15 Nepeta faassenii Walker's low             ja, bestens
10 Panicum virgatum Strictum                nur ca. 5-7 verwenden, sonst zu dominant
20 Poa labillardieri                   kann mit der Zeit sehr große Horste bilden, überwächst dann benachbarte Stauden, würde ich hier nicht verwenden oder nur in kleiner Stückzahl, ca 5-7
15 Pennisetum alopecuroides Hameln Lampenputzergrass   Ja
4 Phlomis russeliana Gelbes Brandkraut         ja, Stückzahl erhöhen
20 Platycodon grandiflorum                ja, sät sich aus
20 Potentilla nepalensis Ron McBeath Fingerkraut      Könnte schön sein, bin nicht sicher, wie trockenheitsverträglich und konkurrenzstark sie sind
20 Rudbeckia hirta                   Ja
20 Rudbeckia fulgida var. Sullivantii Goldsturm       braucht viel Wasser, eher im Beet verwenden; Alternative: R. fulgida var. deamii
20 Salvia nemorosa Adrian Hain-Salbei         Ja
60 Salvia nemorosa Caradonna Hain-Salbei         Super
10 Salvia nemorosa Ostfriesland Hain-Salbei         Ja   
7 Salvia sclarea Muskatellersalbei            Ja, kann durch Selbstaussaat lästig werden
15 Santolina chamaecyparissus Graues Heiligenkraut      würde ich nicht zusammen mit Echinacea pflanzen
30 Santolina rosmarinifolia ssp. Rosmarinifolia Grünes Heiligenkraut
würde ich nicht zusammen mit Echinacea pflanzen
15 Sedum floriferum Weihenstephaner Gold Gold-Fetthenne   Ja, Anfangseffekt, verschwindet, da nicht konkurrenzstark
20 Sedum telephium Matrona Hohe Fetthenne         Prima
10 Sedum telephium Herbstfreude Hohe Fetthenne      Bestens   
25 Sesleria autumnalis                Ja, aber nicht zu trocken
10 Stachys byzantina                   Wenn ja, dann Stückzahl erhöhen
20 Thymus longicaulis ssp. Odoratus Kaskaden-Thymian   Ja, Anfangseffekt, verschwindet, da nicht konkurrenzstark
   
150 Verbena bonariensis Patagonisches Eisenkraut      Ja, kurzlebiger Pendler
20 Verbena hastata
3 Veronica longifolia Blauriesin Wiesen-Ehrenpreis      sehr entbehrlich und kurzlebig

« Letzte Änderung: 07. April 2014, 10:36:36 von Treasure-Jo »
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Jo

Gartenplaner

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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #56 am: 06. April 2014, 23:53:06 »

Zu den Stauden hat Jo ja schon geschrieben - ich wollte nur noch etwas anmerken:

ich würde an deiner Stelle die ganzen Gehölze aus diesem Beet herauslassen.
Sonst hast du nach 3-5 Jahren eine eher halbschattige "Mixed Border", denn die Blutpflaume und der Flieder stehen am südlichen Rand und werden, kaum etwas gewachsen, den größten Teil des Beetes dahinter beschatten.
Außerdem hast du auf den Beetflächen, oberhalb und unterhalb auf dem Plan, schon einiges an Sträuchern und Bäumen stehen, so dass eine gleichmäßig mittelhohe Staudenfläche in der Mitte dazwischen ein schöner Kontrapunkt sein kann.

Etwas anderes ist mir auf den Fotos aufgefallen.
Durch den Rasenweg, der im Zypressen-Rondell dann abbiegt, schaffst du eine relativ starke Blickachse, die das Auge "leitet".
Über das Rondell hinweg....auf den Kompostplatz.
Da du zum Nachbarn dort schon eine Taxus-Hecke seitlich hast, würde ich die L-förmig vor den Kompostplatz rüber ziehen ;)

Davon abgesehen finde ich die Strukturierung deines Gartens mit großen geometrischen Bogenformen, die Raumbildung mit den Buchenhecken, "Dach"-Platanen, dem Zypressen-Rondell und der Anordnung der Beete sehr interessant :D
« Letzte Änderung: 07. April 2014, 09:20:13 von Gartenplaner »
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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #57 am: 07. April 2014, 00:04:12 »

Wie viele Stauden rechnet ihr normalerweise pro qm?
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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #58 am: 07. April 2014, 00:28:48 »

...
In der Regel lauten die Empfehlungen auf 6-7 Stauden je m2. Es wird immer darauf hingewiesen, dass auf magerem Substrat mehr Pflanzen je m2 gepflanzt werden sollten (um einen schnelleren Flächenschluss zu bekommen = auch weniger Unkraut) und auf nährstoffreichem Substrat kann man auf 5 Pfl./m2 zurückgehen. Wenn man die nötige Geduld hat und in den ersten Jahren etwas mehr pflegt, kann man, wie Danilo es zeigt, auch mit noch weniger Pflanzen je m2 auskommen.

Nur bei Geophyten gilt: Viel hilft viel! Das sind 16 Zwiebelpflanzen je m2 fast schon knapp bemessen. Die Geophyten bekommt man jedoch sehr günstig (z-B. Allium spaerocephalum, Muscari, bot. Tulpen für ca. 60-70 € je 1000 Stck!)
....
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Re:Staudenmischpflanzungen - Wer hat *eigene* Erfahrungen?
« Antwort #59 am: 07. April 2014, 09:26:46 »

Zu den Stauden hat Jo ja schon geschrieben - ich wollte nur noch etwas anmerken:

ich würde an deiner Stelle die ganzen Gehölze aus diesem Beet herauslassen.
Sonst hast du nach 3-5 Jahren eine eher halbschattige "Mixed Border", denn die Blutpflaume und der Flieder stehen am südlichen Rand und werden, kaum etwas gewachsen, den größten Teil des Beetes dahinter beschatten.
Außerdem hast du auf den Beetflächen, oberhalb und unterhalb auf dem Plan, schon einiges an Sträuchern und Bäumen stehen, so dass eine gleichmäßig mittelhohe Staudenfläche in der Mitte dazwischen ein schöner Kontrapunkt sein kann.


Die gleichen Gedanken hatte ich auch. Insbesondere die Blutpflaume wird sehr groß, so dass sich der Lebensbereich Freifläche in einen Gehölzrand verwandelt, was Echinacea pallida, Salvia, Lavendel etc. nicht gut tun würde. Außerdem treten größere Gehölze in Konkurrenz mit den Leitstauden und berauben sich gegenseitig um die Wirkung. Kleinere, lichte oder kahlfüssige Gehölze, wie ein im Zaum gehaltener Flieder etc. fügen sich aber gut ein.
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Jo
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