Hallihallo!
Jetzt, wo wir (endlich!) einen Garten haben, habe ich mich an die, ähm, Überarbeitung des Gartens gemacht, denn der war eher das Stiefkind der vorherigen Besitzer des Hauses und sah auch dementsprechend aus.
Wir sind Anfang des letzten Jahres umgezogen und haben bisher nur die Sachen gemacht, die wir nicht selbst erledigen konnten/wollten.
Stand der Dinge ist momentan folgendermaßen:
Wir haben jetzt drei kleine Vorgärtlein. Einer mit Birke, da ist alles geflogen bis auf die Birke und den mickrigen, kleinen Flieder, der sich jetzt hoffentlich trotz der Birke ausbreiten wird, und mit Bärengras aufgefüllt worden, von dem ich hoffe, daß es im Laufe der Zeit einen hübschen Teppich bilden wird. Einen etwas größeren mit einer Araukarie, bei dem ich mir nicht verkneifen konnte, einen kleinen Hibiskus in eine Ecke zu setzen (wobei der den Winter glaube ich nicht überstanden hat... armes Ding!), da habe ich mich mit Blumenzwiebeln ausgetobt, weil ich diese Frühlingsblüher liebe. Wenn das geht, wie ich es mir vorstelle, wird um den Pieksebaum über das Jahr alles bunt blühen. Bloß befürchte ich, daß der Baum schon zu groß ist, um da das Farbenmeer hinzubekommen, das ich mir vorstelle. Naja, mal probieren. Und noch einen weiteren mittleren Vorgarten, in dem alles geflogen ist und jetzt Rosen sind. Sobald es wettertechnisch geht, kommen da zwischen die Rosen Kräuter. Ich weiß nur noch nicht genau, welche. Und ob ich jetzt Lavendel will oder nicht, hab' ich auch noch nicht enetschieden, aber das hat noch ein bißchen Zeit.
Und dann der eigentliche Garten: An der Nordseite (da schaue ich von der Küche drauf) haben wir die Thuja- und Kirschlorbeerhecke [ich hasse die Dinger! mein Garten soll nicht wie ein Friedhof aussehen!] fällen und hächseln lassen und die alten, großen Rhododendren um ein paar kleine, neue ergänzt und die Azaleen von ihrem sonnigen Standort in den Vorgärten umgepflanzt. Ich hoffe, daß die Zeit für die Umgewöhnung gereicht hat, denn ich find's immer schade, wenn Pflanzen kaputt gehen. (Bei den Thujas etc. hat mir geholfen, daß wir den Hächsel gleich als Mulch benutzen konnten, da war's nicht so sinnlos...).
Und an der Südseite haben wir einen echten Westwall aus Thujahecke (3m breit, 6-7m hoch - um die hat sich sicher mehrere Jahre niemand gekümmert!) gemetzelt. Da wurde eine gemischte Blütenhecke gesetzt; Schneeball, Forsythie, Sommerflieder, Bauernjasmin etc. Die Auswahl habe ich nicht selbst getroffen, weil ich von gemischten Blütenhecken keine Ahnung habe, deswegen bin ich mal gespannt, ob sich das jetzt in den nächsten 5 Jahren so entwickelt, wie ich mir das vorgestellt habe.
Und dann haben wir noch die Westseite, da hatten die Vorbesitzer tatsächlich Thujen nachgepflanzt (...), weil ihnen der Kirschlorbeer und die verwilderte Brombeere, die wirklich überall war (und hoffentlich nicht mehr ist, schließlich sollte der Bagger nicht nur die Thujawurzeln rausnehmen) nicht gereicht haben. Das ist auch alles geflogen.
Und hier fangen jetzt meine Probleme an.
Ich hätte gerne in kurzer Entfernung vom Zaun, wo jetzt Platz ist, weil da eben keine grauenvolle Hecke mehr steht, Beerensträucher. Aber ich kann mich nicht entscheiden, welche. Ich tendiere zu älteren Sorten, weil ich die Vorstellung mag, denen in meinem Garten einen Lebensraum zu bieten, aber da stellt sich dann auch die Frage, woher man die nimmt. Und wenn das endlich gemacht ist, würde ich gerne in nochmal 0,5 oder 1m Abstand zwei oder drei Hochbeete anlegen, in denen ich gerne ein bißchen Gemüse ziehen würde. Aber ich weiß nicht, wie ich das mit den Hochbeeten machen soll. Fängt ja schon damit an, daß ich mich nicht entscheiden kann, was ich für Hochbeete will. Schweinisch teuere gemauerte? Welche aus Holz? Kastenform? Sechseckig?
Da wäre ich für Vorschläge dankbar. Außerdem frage ich mich, ob das überhaupt so geht: Zaun - Beerensträucher - Hochbeet. Platz genug um den Abstand ein bißchen zu vergrößern wäre schon, aber ich bin mir da einfach nicht so ganz schlüssig... und für Gegenvorschläge offen!