Vermutlich wird es sich inhaltlich abermals überschneiden, in der Küchenabteilung haben wir nämlich bereits einen
Thread zum Thema.Trotzdem gönne ich diesen bunten Kartoffeln jetzt mal einen eigenen Faden dichter an Fragen von Anbau und Sorten.
Anlass ist eine konkrete Frage an Euch, ich kann mich nämlich nicht entscheiden:
Welche Sorte ist besser? -
Die Blaue St. Galler oder die Bleue de la Manche? Beide Sorten sind (ohne diese helle Marmorierung) schön dunkelblau durchgefärbt und beim Kochen farbstabil. Beide Sorten hatten wir letztes Jahr im Anbau, mit nur bedingt aussagekräftigen Erfahrungen.
Zur St. Galler:
Von einer 6 m langen Reihe war lediglich eine einzige Staude aufgegangen.

Der Mist lag – vielleicht - daran, dass sie nicht vorgekeimt waren, ein Sachverhalt, der sich bei einem weiteren Versuch ja ändern ließe. Diese einzige Staude jedoch war prima, ertragreich und anständige Knollen etwas größer als Hühnereier, gleichmäßig geformt, ohne Schorf und wohlschmeckend.
Zur Bleue de la Manche, die (man korrigiere mich) in der Normandie angebaut wird, unsere Kartoffelqueen, July, vermachte uns davon eine handvoll zum Testen:
Leider gab es z. d. Zeitpunkt nur Restplätze im Gemüsegarten; der Standort der Bleue de la Manche war sträflich, im Halbschatten und leicht feucht. Lag es daran, dass die Ausbeute nur dürftig war? Vom Ertrag her, die Knollen selbst waren wirklich klasse, der St. Galler durchaus vergleichbar.
Wie sind Eure Erfahrungen?