Huiuiui, da gehts aber ab.
Die Karten imho ab 96 Std. sind kritisch zu betrachten. Tendenz Richtung kalt, aber punktgenaue Auflösung an Temperaturen ist sogenannte Glaskugel und sehr unsicher. Ich würde mich hier nur trauen eine Temperaturspanne von -3°C bis -12°C für Freiburg anzunehmen, wohlwissend wie das Klima sich dort gestaltet. Wobei die Prognose sehr unsicher ist.
Dazu kommt die Auflösung des Modelles. Die gezeigte GFS Karte hat eine Auflösung von ca 40 km. Dh die Alpen sind als Blöcke von 40 km Kantenlänge modelliert. Entsprechend grob reagiert das Modell auf reliefbedingte (= modellierte) Berechnungen.
Hier eine
Übersicht über die Auflösung der Modelle aus dem WZ Forum von Lobo
Für solche lokale Dinge braucht es zumindest WRF (ein Modell das in besserer Auflösung als GFS rechnet, aber von diesem mit den Daten versorgt wird), welches in viel viel kleinerer Auflösung modelliert.
Z.B. bei Janek Zimmer's
Modellzentrale.de wo das verlinkte Modell mit 4 km Auflösung rechnet. Allerdings rechnet dies nur 48 Std im Voraus, die anfallenden Datenmengen sind einfach zu groß und benötigen eine zu lange Rechenzeit.
Und dann braucht es selbst in der Kurzfrist (Tag eins bis drei) die Erfahrung des Vorhersagenden, die Kenntnisse des Reliefs und damit lokalklimatischer Besonderheiten im aus Zusammenspiel mit der Erfahrung aus vorangegangenen ähnlichen Wetterlagen.
Lange Rede kurzer Sinn: über -20°C in +144 Std würde ich mir noch keine Gedanken machen, wohl aber beobachten wie konsistent das Modell die Großwetterlage rechnet.