Ich schätze, der Winter wird sich im April ganz langsam davonschleichen, bis Mitte des Monats lassen die derzeitigen Rechnungen keine wesentliche Änderung der Großwetterlage erkennen.
@planwerk: Wie siehst du das?
Ganz genauso wie Du. Die Wetterlage ist so dermaßen eingefahren, da braucht es die pure Kraft der Sonne um da mal einen Umbruch herzuleiten.
Die Frontalzone ist so weit südlich (südlich der Alpen) und produziert ein Italientief nach dem anderen. Gleichzeitig regeneriert sich das Skandihoch an einer Tour. Da das Azorenhoch ja wohl auf Urlaub ist ( wie es einer in der WZ treffend formuliert hat) und nicht als Westrutsche für Tiefs dient, haben wir die altbekannte Situation: Skandihoch bringt uns NO, Mittelmeertief bringt uns Ost. Dazu kommt noch die veritable Schneebedeckung in Russland/Polen/etc die eine Erwärmung verhindert.
Alles in allem sehr frustrierend. Speziell aus Gärtnersicht. Ständig Nachtfröste, Jungpflanzen machen keine Wurzeln weil die Wärme fehlt, Kunden bleiben aus (wer kann es Ihnen verdenken?), Vliese auf Gartenmärkte mitnehmen wegen der Fröste, usw usf...
Das einzig positive ist für mich derzeit der Sonnenstand, der steigt und steigt und verhindert das die Kaltluft Ihr Potential richtig ausspielen kann.
Und vielleicht ist dann so um den 10. April herum eine Situation erreicht, die das eingefahrene Wettergeschehen durchbricht. Die Karten geben es zaghaft her. Kann aber auch eine 'Erfahrungsrechnung' der Modelle sein, ehemalige Wetterlagen fließen ja mit ein.
Aussitzen ist die Devise, was bleibt sonst über?