Tja, Karsten Schwanke hat ja eigentlich alles gesagt.
Langsam rückt die Sach in die Kurzfrist (bis Tag 3/4) und dann wird es klarer.
GFS scheint einen Schritt auf ECMWF zuzugehen, welches die Kaltluft ja nur im Norden richtig greifen lässt, und die kalte Luftmasse verzögert oder abgemildert einsickern zu lassen. Ich denke heute am Abend mit dem neuesten Lauf (12z genannt) sind wir noch etwas schlauer.
Sollte sich die Luftmassengrenze ausbilden so ist für die Niederschlage ein Tief (das knapp nördlich der Alpen entstehen sollte/wird) maßgeblich. Ist dies deutlich ausgeprägt könnte es ähnliche Zustände geben wie im März 2006. Viel viel Schnee und danach kalt.
Was mich mehr 'gruseln' lässt als der eigentlich nur drei oder vier Tage lange heftigere Kaltlufteinbruch ist die Tendenz danach. Hier zeigen die Modelle in relativ guter Übereinstimmung eine weiter kühle, nasskalte Lage bis weit in den März hinein. Also kein Übergreifen des Atlantiks sondern die Möglichkeit der Wiederholung der derzeit drohenden Wetterlage. Die verliert zwar mit jedem Tag weiter in den Frühling an Härte (steigender Sonnenstand), jedoch könnte man die Witterung nicht einmal als vorfrühlingshaft bezeichnen. Hoffen wir auf eine Wende.
So, muss jetzt topfen gehen bei aufgelockerter Bewölkung und mild-föhnigen 13°C, 15,6°C in der Spitze vorher.