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Autor Thema: Melonenanbau  (Gelesen 92925 mal)

Erdkröte

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Re: Melonenanbau
« Antwort #840 am: 19. Juli 2020, 19:38:36 »

Honigmelone



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mikie

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Re: Melonenanbau
« Antwort #841 am: 19. Juli 2020, 19:56:29 »

mein erster Melonen-Versuch, alle aus Samen gezogen.

















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ringelnatz

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Re: Melonenanbau
« Antwort #842 am: 19. Juli 2020, 20:20:42 »

mein erster Melonen-Versuch, alle aus Samen gezogen.
Sauber! Und das im Freiland!  :o Wo gärtnerst du?
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ringelnatz

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Re: Melonenanbau
« Antwort #843 am: 19. Juli 2020, 20:25:29 »

Bei euch sind die Melonen schon so weit  :o. Da frag ich mich ernsthaft, ob das bei mir überhaupt noch was wird, wenn ihr euch schon "beschwert" , dass die noch so klein sind.
Ich bin eigentlich ganz glücklich damit ;) aber sie sind ja im Gewächshaus. Vorgezogen mit Aussaat am 1. April...

Zitat
Auf den ersten Blick 8 Wassermelonen (keine Ahnung, welche da zu welcher Pflanze gehört) und mindestens 5 Honigmelonen.
Muss ich die Zahl der Früchte irgendwie reduzieren, damit die Pflanzen die übrigen ausreichend versorgen können?




Meiner bescheidenen Meinung nach sicherlich ein guter Standort, mit den "warmen Füßen". Ich weiß nicht, wie lange deine Sorten zum reifen brauchen, wenn es nicht zu späte Sorten sind, könnte es schon was werden. Hatte letztes Jahr Melonen am Kompost, die ich Mitte Oktober ernten musste, waren zwar nicht ganz ausgereift, aber definitiv genießbar. Instinktiv würde ich bei der Wassermelone Früchte reduzieren, aber ich habe damit keine Erfahrung.. Vielleicht ist es auch besser, mehrere kleine Früchte zu haben?
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Erdkröte

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Re: Melonenanbau
« Antwort #844 am: 19. Juli 2020, 20:48:08 »

Danke für die schnelle Antwort ringelnatz.
Es ist mein erster Versuch überhaupt mit Melonen. Deshalb habe ich auch keine Ahnung was ich mit den vielen Früchten mache und ob sie spät reifen oder nicht. Zu 'White glow ' findet man auch kaum Informationen. Ich habe nur die Infos von dem Purler, von dem ich die Samen bekommen habe. Er selbst hat sie aber auch nur gekauft und noch nicht selbst angebaut. Mehr findet man über die Ursprungssorte 'Cream of Saskatchewan ', die wohl recht robust sein soll.
Die Wassermelonen sind aus Samen gezogen (mitte April gesät). Nach den Spätfrösten im Mai durften sie raus. Ursprünglich waren es 3 Stück, aber eine ist nach dem umpflanzen eingegangen und um die verbliebenen 2 musste ich ziemlich kämpfen. Es hat fast 2 Wochen gedauert, bis klar war, dass sie überleben werden und sich die ersten neuen Blätter zeigten.
Eigentlich bin ich ganz froh, dass es ihnen jetzt so gut geht und sie zumindest meinen häßlichen Kompost optisch verschönern.
Die Honigmelone habe ich als vorgezogene Pflanze gekauft.
Rein nach Gefühl würde ich auch Früchte reduzieren. Dafür muss ich aber rausbekommen, zu welcher Pflanze sie gehören. Ich versuche das morgen mal (möglichst ohne irgendwelche Triebe abzubrechen).
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mikie

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Re: Melonenanbau
« Antwort #845 am: 19. Juli 2020, 20:58:46 »


Sauber! Und das im Freiland!  :o Wo gärtnerst du?

danke! Ich gärtner am Oberrhein, bin selbst überrascht das es so gut klappt. Anfängerglück  :)
Bin mir nicht sicher aber für mich sieht es aus als würden die Pflanzen von alleine stoppen. Und warscheinlich auch Früchte abwerfen wenn zuviel wachsen. Denke ich lasse sie einfach wachsen/blühen/fruchten wie sie wollen.
« Letzte Änderung: 19. Juli 2020, 21:00:59 von mikie »
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ringelnatz

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Re: Melonenanbau
« Antwort #846 am: 19. Juli 2020, 22:07:56 »

Zitat
danke! Ich gärtner am Oberrhein, bin selbst überrascht das es so gut klappt. Anfängerglück  :)
oder, ich würde sagen: klimatisch sehr begünstigende Verhältnisse ;) schaue auf den Wetterkarten oft neidisch in eure Ecke runter..
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cydorian

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Re: Melonenanbau
« Antwort #847 am: 19. Juli 2020, 22:57:58 »

Vorteil am Oberrhein sind die wärmeren Frühlingsnächte, aber Vorsicht, die Gegend hat auch gewaltige Nachteile. Es gibt da viele Lagen mit überdurchschnittlich Tau nachts, regelmässig hochliegenden Taupunkten. Ende Juli fängts in solchen Lagen mit harmlos aussehenden Flecken auf den Blättern an, 14 Tage später ist alles tot - falscher Mehltau.
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mikie

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Re: Melonenanbau
« Antwort #848 am: 20. Juli 2020, 10:54:32 »

Ende Juli fängts in solchen Lagen mit harmlos aussehenden Flecken auf den Blättern an, 14 Tage später ist alles tot - falscher Mehltau.
mach mir keine Angst!  ;D
die Melonen bekommen ab und zu Brennnessel-Jauche, hoffe das stärkt sie ein wenig.
Werde berichten ob/wie sie durchkommen, denke die ein oder andere sollte reif werden.
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cydorian

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Re: Melonenanbau
« Antwort #849 am: 20. Juli 2020, 11:15:47 »

Bislang wars in südlichen Regionen ein relativ lufttrockenes Jahr, ist also noch alles offen. Beim Ausbringen der Jauche darauf achten, dass sie schnell abtrocknen kann. Also beispielsweise nicht Abends. Aber das weisst du vermutlich längst.
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thuja thujon

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Re: Melonenanbau
« Antwort #850 am: 20. Juli 2020, 12:19:50 »

Ich gärtnere auch am Oberrheingraben und Primärinfektion von falschem Mehltau war bereits vor 5 Wochen (auf den Einlegegurken, längst abgeerntet und gerodet). Ende Juli wäre schön, ich würde eher sagen spätestens Mitte Juni.
Viel eher als für falschen Mehltau ist der Oberrheingraben für echten Mehltau bekannt. Und was die beiden eingeschleppten Wanzenarten an Melone anrichten, da bin ich auch gespannt. Die waren letztes Jahr im August der Untergang für die Gurken, aber die haben eine viel dünnere und weichere Schale als Melonen. .
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markoxyz

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Re: Melonenanbau
« Antwort #851 am: 20. Juli 2020, 22:15:00 »

Ich hab hier auch so kleine schwarze Wanzen? oder Flöhe? die an den Blättern kleine viele viele kleine weiße Kreise saugen(und unter dem Blatt genau so große schwarze Kack-Flecken hinterlassen) und scheinbar auch schon mal am Stiel und an der Frucht von einer Zuckermelone Löcher gebohrt haben so das dicke Sirup Tropfen entstehen. Auch an einer Wassermelone waren schon zwei Bohrstellen mit Sirup Austritt.

Was das Wachstum angeht hab ich eher das Problem das die Hauptpflanzen schon wieder viel zu stark wuchern. Obwohl ich nach den Platzproblemen letztes Jahr die Bahnen nun doppel so breit gemacht habe wachsen die Wassermelonen nun so dermaßen verzweigt, dass quasi Rings rum der Platz ausgeht. Dabei hat die größte und wüchsigste Pflanze noch gar keine Frucht aber schon seit Wochen teils riesige, unzählige Frucht-Knospen. Und ich hab schon nach der 200+ Kg Rekord Platz-Mangel-Ernte vom letzten Jahr die etwas größeren Sorten gestrichen und nur noch teils sehr kleine bis mittel-große und frühe Sorten genommen.

Neben ein paar kleineren Ausfällen von einer Pflanze, einen Haupttrieb und ein bis zwei Nebentrieben an den 18 Wassermelonen durch so faulig, weiß schimmlige Stellen an den Trieben während einer feucht kalten Wetter Phase hatte ich vor 1,5 Wochen aufkommende Spinnmilben mit Neem ganz gut in den Griff bekommen und muss nun morgen noch mal nach spritzen.

Ende Juni hatten 10 der 18 Pflanzen angesetzt, dabei nur drei doppelt, also 13 Früchte die jetzt reif werden. Nun geht es langsam mit den anderen los die nach und nach was ansetzten, nach fast zwei Wochen ohne Fruchtansätzte.  An den beiden Zuckermelonen im Tunnel hängen je so 8 Stück. Vom Fruchtansatz bei den Wassermelonen bin ich bis jetzt eher enttäuscht. Drei Pflanzen hab ich noch bei meinem Onkel gepflanzt, da ist auch noch nichts angesetzt.

Letzte Woche:


Gestern:


Heute Morgen:


Mein Frühstück,... Primagold F1. Perfekte Reife auf den Punkt ~33 Tage nach Anwachsen der Frucht. Tolle saftige, knackige Konsistenz und sehr süß, aber etwas langweiliges, mildes Aroma ohne das Gewisse Etwas.

Tunnel heute. Unten links wurde geerntet, die andere auf dem Boden vielleicht morgen wird sogar über 4 Kilo wiegen, obwohl die Sorte mit 2-3 Kilo beschrieben ist:


Bei den Töpfen hab ich zwei von 25 auf ~60 Liter aufgerüstet was der Pflanze deutliche Vorteile zu bringen scheint (hier im Bild "Otome":


Die 25 L gehen aber gerade auch noch besser als letztes Jahr. Eine Pflanze, Kaho, scheint eh etwas anspruchsvoller zu sein, ist gerade komplett ausgefallen:


Eine ganz dolle Rarität, Lemondrop, außen und innen gelb, von der 6$ für 5 Kerne Saat kam nur eine Pflanze aus der Erde, wunderschöne Pflanze von der Färbung, gelb-dunkelgrün gemusterte Blätter und creme Gelbe Triebe:


Die Frucht wird wohl nächsten Sonntag geerntet.

Besagte Platzprobleme:


Anfangs konnte ich etwa 1 Meter Triebwachstum pro Woche messen. Und täglich muss ich Seitentriebe auf der Feld zurück flechten. Die ersten Wege sind schon verloren.

Ob da noch vernünftige Früchte wachsen können? Erstaunlich, dass die Blätter noch so gesund sind, die Triebe wachsen bald in 5 Etagen übereinander und die unteren kriegen gar kein Licht mehr ab  >:(



Beide Bahnen sind je +-4,5 Meter lang und 1,6 Meter breit und eine einzige Sweet Sibirian aus dem Komposter hat diese komplette Fläche bereits komplett belegt und bräuchte gerade eigentlich fast doppelt so viel Platz. Sie bedeckt also gerade etwa 15 m² und würde komplett ausgebreitet sicher auf mindestens 30 m² kommen.
Aber auch die Lemondrop, eine Pflanze die nur 0,5-1 Kilo schwere Früchte kriegen sollte (meine sieht mir bald nach 2 Kg+ aus), wuchert dafür doch enorm und hat sicher schon 6 Meter Länge und mehr bei sehr symmetrischem, stark und eng verzweigtem Fächer-Förmigen Wuchs.

Bis auf eine Zuckermelone bei der nach Maden-Fraß eine Ersatz-Pflanze zum Einsatz kommen musste sind dieses Jahr alle meine Melonen veredelt! Ich bin nach meinen Beobachtungen letztes Jahr und den Erfahrungen der letzten beiden Jahre voll Überzeugt von den Vorteilen des Veredelns.







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rob_

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Re: Melonenanbau
« Antwort #852 am: 22. Juli 2020, 12:14:37 »

Hallo zusammen, ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Problem helfen. Ich habe mich dieses Jahr das erste mal an Melonen im Gewächshaus mit Gurken probiert. Habe sie immer schön bestäubt, gegossen usw. Bald waren die ersten Ergebnisse zu sehen. Was mich recht stolz macht.
Nun habe ich seid einer Woche folgendes Problem.
Früh morgens schauen die Blätter normal und Fit aus.
Im laufe des Vormittags also wenn die Temperatur ein wenig steigt sehen die Blätter dann aus wie auf dem Bild. Auch wirkt die ganze Pflanze irgendwie schlapp.
Wo liegt der Fehler? zu viel gegossen? Ist hier noch was zu retten?
Den Gurken geht es gut. Fenster des Gewächshaus öffnet automatisch.




Danke schon einmal im Voraus
Gruß
Robert
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markoxyz

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Re: Melonenanbau
« Antwort #853 am: 22. Juli 2020, 14:14:43 »

Scheint mir irgendwie an den Wurzeln zu liegen. Vielleicht tatsächlich mal zu nass gewesen.

Achtest du auf angewärmtes Wasser beim gießen?
« Letzte Änderung: 22. Juli 2020, 14:19:48 von markoxyz »
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rob_

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Re: Melonenanbau
« Antwort #854 am: 22. Juli 2020, 15:11:26 »

Muss ehrlich zugeben das es auch vorgekommen ist das ich das Wasser direkt aus der Regentonne genutzt habe.
Hab heute mal das Gewächshaus komplett offen, damit es ein wenig abtrocknet. Hatte zuerst vermutet das Wasser fehlt und habe ein wenig mehr gegossen -> Keine Änderung also konnte es nicht daran liegen.

Kann ich noch hoffnung haben oder sollte ich die Pflanze entfernen. Die zweite fängt auch langsam an so zu muckern. Ärgert mich, da ich einige Melonen drann habe
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