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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)

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|15|11|vor garten pur war das leben eben manchmal auch einfacher 8) 8) 8) 8) ;D ;D ;D (rorobonn)

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Autor Thema: Hirse  (Gelesen 1452 mal)

Feder

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Hirse
« am: 05. Mai 2009, 19:04:09 »

Hat schon mal jemand hier Hirse angebaut? Reift sie in unseren Breiten überhaupt aus?
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Das Natürliche bleibt immer gleich. Das Normale ändert sich alle 100 km oder alle paar Jahre.
  Pat Parelli

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Re:Hirse
« Antwort #1 am: 05. Mai 2009, 19:05:09 »

Ja. Problemlos nur die vögel sind dahinter her
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Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel

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Re:Hirse
« Antwort #2 am: 05. Mai 2009, 19:09:07 »

Nach meinem Wissen war sie bei uns schon lang Kulturpflanze. Der Hirsebrei der Märchen.....
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Axel

Manfred

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Re:Hirse
« Antwort #3 am: 05. Mai 2009, 19:34:08 »

Hirse ist eine Sammelbezeichnung für eine ganze Reihe von Süßgräßern. Viele davon kann man hier anbauen, andere eigenen sich weniger. So pauschal kann man das also nicht sagen.
Als Kulturpflanzen waren Hirsen auch hierzulande häufig, bis sie von den ertragreicheren Getreidearten verdrängt wurden.
Was du hier im Saatguthandel bekommst, z.B. bei Dreschflegel, lässt sich meist problemlos anbauen. Eine Arten, z.B. Sorghumhirsen (Zuckerhirse), vertragen Frost nur schlecht bis gar nicht und sollten deshalb erst nach den Eisheiligen gesät oder besser vorgezogen und gepflanzt werden.

Edit:
Noch vergessen: Selber habe ich schon die Rote Kolbenhirse von Dreschflegel angebaut. Ging problemlos. Nur nicht zu dicht säen, sonst bleiben die Kolben klein.
« Letzte Änderung: 05. Mai 2009, 19:35:28 von Manfred »
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Feder

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Re:Hirse
« Antwort #4 am: 05. Mai 2009, 19:39:19 »

Sehr interessant. :D
Ich habe Samen von Mohrenhirse, Sorghum bicolor. Das dürfte also eine kälteempfindliche Sorte sein?
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  Pat Parelli

brennnessel

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Re:Hirse
« Antwort #5 am: 06. Mai 2009, 06:41:54 »

Muss man Hirse zum Gebrauch in der Küche schälen lassen oder fallen die Körner fix und fertig aus ?
Bei Braunhirse ist jedenfalls die Schale noch dran und sie muss feinst vermahlen werden, damit man sie verwenden kann.
« Letzte Änderung: 06. Mai 2009, 06:43:31 von brennnessel »
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Feder

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Re:Hirse
« Antwort #6 am: 06. Mai 2009, 08:30:59 »

Ja stimmt, Hirse muss man schälen. Das dürfte für den Hausgebrauch sehr schwierig werden bei den kleinen Körner. ::)
Aber ich dachte ohnehin mehr an Hühnerfutter.
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Manfred

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Re:Hirse
« Antwort #7 am: 06. Mai 2009, 10:23:48 »

Die Mohrenhirse ist frostempfindlich. Am besten in Töpfen vorziehen (ist eh schon etwas spät) und Ende Mai pflanzen. Abstände wie bei Mais. Die wird sehr groß.
Wenn ich mich recht erinnere, hat die aber relativ großen Samen, etwas wie Koreander? Irgendwo in meiner Saatgutkiste müssen noch ein paar sein. Ich wollte dieses Jahr auch Zuckerhirse versuchen. Gut, dass du mich daran erinnerst...
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purzel

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Re:Hirse
« Antwort #8 am: 04. September 2009, 20:28:39 »

Hirse.......
also das finde ich ja mal interessant. Hatte auch schon an Amaranth gedacht.....

Ich würde sie aber für mich zum essen haben wollen; nicht für die Vögel.

Wie kriege ich denn da die Schale ab???
Sitzt die arg fest, oder läst sich der Samen ausschlagen/ Dreschen?
Oder sind dann immer noch harte Teile dran??
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andreasNB

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Re:Hirse
« Antwort #9 am: 09. April 2013, 21:04:55 »

Ich möchte in diesem Jahr diverse Hirse- und Sorghum-Sorten testen.
Dank dem Sortenbuch von Arche Noah und dem Sortenarchiv G.Bohl (mittels einer netten Purlerin Danke Akanthus.) habe ich eine netten Querschnitt an Sorten.

Ich werde sie wohl der Einfachheit alle - und nicht nur die Sorghum - in Multitopfplatten vorziehen und Mitte Mai auspflanzen.

Auch wenn es wohl "nur" Vogelfutter für den nächsten Winter geben wird, mal in die Runde gefragt:

Wer hat in den letzten Jahren, welche Hirse angebaut ?
Reine Ziersorten und Finger-/Hühnerhirse ;D mal ausgenommen.
Gibt es eine (simple) Möglichkeit sie für den Hausgebrauch aufzuarbeiten ?
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