Pflanze den Flieder, wenn er Dir gefällt. Wenn Du den Boden mit Frühblühern und Stauden bepflanzt, haben die Insekten auf jeden Fall etwas davon. 
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Wer... meint, nun aus schlechtem Gewissen der Umwelt gegenüber völlig auf gefüllt blühende Pflanzen oder "nicht heimische Exoten" verzichten zu müssen, dem versuche ich zu vermitteln, dass es die Vielfalt im Garten macht und dass ich mir keinen nicht zu beherrschenden Urwald aus ausläufertreibenden heimischen Gehölzen wie Schlehe, Sandorn und Co. und samenschleudernden oder sonstwie wuchernden Stauden anlegen muss, um der leidenden Natur zu helfen.
Troll, nu gönn' mir mal mein schlechtes Gewissen

! Ich bin ganz sicher nicht in jeder Minute Umweltschützerin, beileibe nicht. Aber wenn ich hier im großen, aber eben doch, Kleingarten ein neues größeres Gehölz setze, wäge ich das schon in alle Richtungen ab. Denn rundum passiert leider nicht viel an Neupflanzungen (mit wenigen Ausnahmen) , sieht man mal von "immergrünem Sichtschutz ab.
Aber Schlehe und Co.

, nein, das käme mir nicht in den Sinn. Aber beim Sichtschutz zum Nachbarn habe ich ja gerade mit Forums Hilfe Sichtschutzbüsche mit" Mehrwert" gesucht und dann Blasenspiere, Beeren, Wildrosen gepflanzt.

Einzig: Unser Garten ist kompliziert genug (kleine Grashügel und - wälle, runde Formen, x kleine Beete am und im Rasen, Vielfalt klar vorhanden...) von uns angelegt, mit Sünden der Vorgänger (Phyllostachys..), dass ich zuletzt schon immer gucke, dass es noch halbwegs "pflegeangemessen"

zugeht. Deshalb ist die Möglichkeit von Ausläufern mir ein auch sehr wichtiges Argument.
Ich werde den Flieder noch mal in der Gärtnerei besuchen und dann den Bauch entscheiden lassen

AndreasR, Du hast natürlich recht, ich bin auch nicht dogmatisch unterwegs (s. o.) aber, es ist schon etwas anderes, ob ich auf (2mal)550 qm etwas neues großes setze als z. B. auf 2000 qm...

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