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Autor Thema: Cox orange & Co am Alpenrand  (Gelesen 8768 mal)

b-hoernchen

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Re:Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #60 am: 30. August 2013, 22:05:59 »

Mit meiner Einschätzung, dass die Apfelbäume, welche die durch die Sommerhitze am stärksten gelitten haben und die Blätter einrollen, Cox Orange sind, liege ich offenbar nicht falsch. Nachfrage bei den Besitzern hier konnte das bestätigen.

Wie sieht das bei euch aus?

Rollen da auch die Cox O. die Blätter?

Wer wohnt in einer wirklich "heißen" Gegend, Rhein-Main-Gebiet, Wiener Becken und hat einen Cox Orange-Baum?

Bei uns hatte es dieses Jahr 37° als Spitzenwert.
In Frankfurt waren es 2003 über 40°C, ich glaube das Maximum sogar 43, 44°C Hat das diese Sorte jemals überlebt?

Cox Orange Besitzer aus Frankfurt, dem Oberrheintal und Wiener Gegend bitte melden!
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wanda26

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Re:Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #61 am: 31. August 2013, 10:14:59 »

Hi,
ich habe einen neugepflanzten Cox, der die Hitzewochen scheint's mehr als übel genommen hat. (Nordsachsen,7a - 35° hatten wir über einige Tage) Praktisch alle Blätter gerollt und angewelkt, die wenigen Neutriebe eingetrocknet. :(
Ob er sich wieder berappelt (=im Frühjahr wieder austreibt), da bin ich skeptisch. Trotzdem will ich ihm noch eine Chance lassen.

lg wanda

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b-hoernchen

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Re:Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #62 am: 01. September 2013, 21:38:12 »

Danke für die Rückmeldung.
Bei uns sehen sowohl meine dieses Jahr gesetzten Jungpflanzen wie auch alte Hochstämme gleich schlecht aus.
Allerdings tragen die älteren Bäume sehr gut, überall wo ich Cox Orange sehe, reicher Fruchtansatz. Die Gründe dafür liegen aber wohl eher im Vorjahr.

35°C sind jetzt noch nicht der Hammer. Mich würde interessieren, wo die Grenze liegt.

Also, Nordsachsen bietet 35°, Südbayern 37°C.
Wer bietet mehr und hat trotzdem noch vitale Cox O.?

Habe heuite im Radio gehört, dass bis 2020 sogenannte "Jahrhundertereignisse" wie Hitzewellen/Trockenperioden im Schnitt alle 4 Jahre vorkommen sollen...
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b-hoernchen

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Re: Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #63 am: 07. Oktober 2019, 16:45:36 »

... und dieses Jahr habe ich tatsächlich die ersten wirklich guten Cox Orangeäpfel geerntet im eigenen Garten; von einer Eigenveredelung auf MM111 mit einem Reis, das ich von dem Baum geschnitten habe, den sein Eigentümer den Rindviechern "zum Fraße" gelassen hat.

Gott sei Dank!

Damit habe ich nämlich den besten Cox Orange gerettet, den ich jemals essen konnte, saftig, knackig, vollaromatisch mit genau der richtigen Balance aus Zucker und Säure... .

Aber der Reihe nach:
Von den Aldi "Cox Orange" war keiner einer. Ich weiß nicht mehr, wieviele durch meinen Garten gewandert sind - drei oder vier - keiner war ein Cox. .

Zwei von Internetbaumschulen gekaufte Cox, einer davon angeblich auf MM111, dürften welche gewesen sein, wurden aber kurz nach dem Erstertrag aussortiert: Saftarme Früchte, welche auch im Aroma nicht überzeugten und Bäume, die sehr krankheitsanfällig waren (Mehltau).

Meine Eigenveredelungen mit Reisern vom (mittlerweile toten) Baum des Bauern habe ich nach diesen Erfahrungen an den Katzentisch des Gartens gesetzt, auf die Westseite des Hauses, teilweise sogar noch im weiteren Schattenbereich der letzten verbliebenen Buscheibe - Sonne gibt's da nur nach mittags. Irgendwann wollte ich die eh raushauen... .

So und jetzt heuer drei kleine, unregelmäßig geformte Früchte auf MM111 Unterlage und wieder dieses Aha!-Erlebnis beim Reinbeissen.

Also was klar ist - beim Cox kommt es sehr auf den jeweiligen Klon an. Am meisten werden offenbar geschmacklich minderwertige Klone vermehrt und angeboten (kennen wir ja irgendwo her).
Und ein nicht allzu brutal sonniger Standort scheint dem Baum in den zunehmend heißen Sommern eher zu behagen. Dann aber gibt's Cox-Aroma, knackig, saftig...  vom Feinsten.

Der Baum auf MM111 ist übrigens bislang nur eine kleine Gerte.

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Malus sieversii

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Re: Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #64 am: 09. Oktober 2019, 17:47:46 »

Cox  ???
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Jäger des verlorenen (Apfel)Schatzes

b-hoernchen

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Re: Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #65 am: 09. Oktober 2019, 19:14:03 »

Er sieht ziemlich anders aus als die trüben, glattschaligen und geschmacklosen Äpfel, welche aus Neuseeland importiert werden.

Es gibt doch 30 oder 50 verschiedene Typen Cox O.

Extra für dich  - hier die Kelchseite:
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2019, 19:16:27 von b-hoernchen »
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BernerRosenapfel

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Re: Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #66 am: 09. Oktober 2019, 20:53:59 »

Offenbar bin ich nicht der Einzige, der Schwierigkeiten hat, in Deinem Cox einen echten Cox Orange zusehen. Natürlich reichen die Bilder nicht aus und es gibt sicherlich viele Mutationen, die mir nicht alle bekannt sind. Insofern ist es unmöglich, definitiv zu sein: Aber mir ist jedenfalls noch kein Cox begegnet, der so aussah wie Deiner (und ich habe schon einige gesehen…)

Überhaupt fällt auf, dass kein anderer Forumsteilnehmer (und kein Obstgärtner, die mir außerhalb dieses Forums begegnet ist) auch nur annähernd über so viele tatsächliche oder vermeintliche Fehllieferungen von Bäumen berichtet wie Du. Aus der Distanz wäre es interessant zu wissen, welche Sorten Du wirklich in Deinem Garten stehen hast...da scheinen Überraschungen möglich zu sein...

Gruß
BR
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b-hoernchen

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Re: Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #67 am: 09. Oktober 2019, 21:05:32 »

Überhaupt fällt auf, dass kein anderer Forumsteilnehmer (und kein Obstgärtner, die mir außerhalb dieses Forums begegnet ist) auch nur annähernd über so viele tatsächliche oder vermeintliche Fehllieferungen von Bäumen berichtet wie Du.
Woran, meinst du, liegt das?

Die vorliegende Fehllieferung (so es eine ist) betrifft übrigens den Bauern, dem der Mutterbaum, von dem ich das Reis habe, als Cox Orange verkauft wurde.

Der Baum hat ein schwaches Wachstum.

Ich gebe hier nur nur die Sortenbezeichnung wider, die der Bauer mir gegenüber verwendet. Gut schmecken tut er zumindest, aber eigentlich schmeckt heutzutage jeder zweite moderne Apfel irgendwie auch nach Cox.

Der Stiel der Früchte ist ziemlich lang, zugegeben. Woran machst du fest, dass es kein Cox O.ist?
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2019, 21:11:16 von b-hoernchen »
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cydorian

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Re: Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #68 am: 09. Oktober 2019, 22:08:20 »

Er sieht zwar untypisch aus (z.B. wegen Berostungsstellen), aber Erstertrag, sehr junger Baum, frühe Schalenschäden die zu Verwachsungen führten... ich würd mal cool abwarten.
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b-hoernchen

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Re: Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #69 am: 10. Oktober 2019, 21:30:56 »

Ehrlich gesagt hatte ich mich auch schon gefragt, ob das wirklich Cox O. ist, aber was soll ich machen?

Die wahrscheinlich "echten" Cox O.aus dem Supermarkt und die zwei Bäume aus Baumschulen, die ich gekauft hatte, haben mich nicht begeistert. Vielleicht war dann der Wunsch der Vater des Gedanken, dass der Cox O. des Bauerns einer ist-?
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cydorian

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Re: Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #70 am: 10. Oktober 2019, 21:49:49 »

Er schmeckt dir sehr gut, das ist doch das wichtigste. Ob du ihm auch ein Schildchen mit dem Namen "Cox Orange" umhängen kannst, wirst du die nächsten Jahre sehen.
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Re:Cox orange & Co am Alpenrand
« Antwort #71 am: 11. Oktober 2019, 14:38:33 »


Wer wohnt in einer wirklich "heißen" Gegend, Rhein-Main-Gebiet, Wiener Becken und hat einen Cox Orange-Baum?

Bei uns hatte es dieses Jahr 37° als Spitzenwert.
In Frankfurt waren es 2003 über 40°C, ich glaube das Maximum sogar 43, 44°C Hat das diese Sorte jemals überlebt?

Cox Orange Besitzer aus Frankfurt, dem Oberrheintal und Wiener Gegend bitte melden!

Zwar nicht in den genannten Gebieten, aber hier im Rheinland um Bonn war es dieses Jahr ja auch über 40° (42° sogar, wenn ich mich richtig erinnere).
Ein etwas verwilderter Baum, den ich kenne, sieht für Cox noch sehr ok aus, keine eingerollten Blätter.
Dem macht eher der ausbleibende Schnitt zu schaffen (Stichwort Schirmkrone und die Äste liegen am Boden auf).
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